Aktuelle Ausgabe

1964 bis 2024: 60 Jahre Messe München

25.03.2024

Am 1. April 1964 wurde die „Münchner Messe- und Ausstellungsgesellschaft“ gegründet und löste damit den „Verein Ausstellungspark“ ab. In diesem Jahr feiert sie Jubiläum.

„In der Aufbruchstimmung der 1960er Jahre hat sich die Messe München von einem regionalen Veranstalter zu einer weltweit agierenden Messegesellschaft entwickelt“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Messe München und Münchner OB Dieter Reiter. Und Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Hubert Aiwanger betont: „München gehört heute mit dem großen internationalen Messe-Portfolio zu den weltweit führenden Messeplätzen.“

Für die beiden Messechefs Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel ist das starke Messeportfolio internationaler Leitmessen das Erfolgsrezept: „Dank dieser Stärke sind wir erfolgreich nach der Corona-Krise neu durchgestartet und erreichen bei unseren Veranstaltungen fast wieder Vor-Corona-Werte. Das Prinzip der realen Messe hat sich eben bewährt.“

Mit sieben eigenen Veranstaltungen hat die Messe vor 60 Jahren begonnen. Heute sind es weltweit mehr als 80 Fachmessen, darunter allein elf Weltleitmessen – so viele wie bei keiner anderen deutschen Messegesellschaft: Das sind die bauma (die flächenmäßig größte Messe der Welt), Bau, IFAT, transport logistic, analytica, electronica, automatica, productronica, Laser World of Photonics, Lopec und drinktec. Die Messen, Gastveranstaltungen und internationalen Kongresse bringen im Jahr rund zwei Millionen Besucher aus aller Welt und mehr als 30.000 Aussteller nach München. Das schafft Arbeitsplätze, Umsatz für die Wirtschaft und Steuereinnahmen. Eine für alle lukrative Umwegrentabilität, wie eine Untersuchung ergab: in der Hotellerie und Gastronomie, bei Messebauern und im Handwerk, für Taxler, den MVV oder Bewachungsfirmen. In einem normalen Messejahr erwirtschaften alle zusammen in München, der Region und bundesweit rund 3,3 Milliarden Euro.

Der nach der Gründung der Messegesellschaft zweite existenziell wichtige Schritt war 1998 der Umzug von der zu klein gewordenen Theresienhöhe in der Münchner Innenstadt auf ein neues und hochmodernes Messegelände in München-Riem: mit heute 18 Hallen und 200.000 Quadratmetern Fläche sowie 414.000 Quadratmetern Freifläche. Das sicherte die internationale Konkurrenzfähigkeit.

2024 ist für die Messe München das Jahr zahlreicher Jubiläen: Neben der Messegesellschaft werden auch die Bau und die electronica 60 Jahre alt, die Schmuck- und Uhrenmesse Inhorgenta wird 50 und die bauma 75 Jahre alt (1949 in Würzburg von einem Verleger gegründet, kam sie vor 70 Jahren, 1954, nach München).

 
 

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