Aktuelle Ausgabe

  • 19.01.2021  Digitales Event des Innovationsverbunds Future Meeting Space am 22. Februar

    Welchen Stellenwert haben Veranstaltungen künftig im Kommunikationsmix von Organisationen? Welche neuen Skills sind gefragt? Anhand welcher Kriterien lässt sich der Erfolg von Events messen? Nach 18 Monaten intensiver Forschungsarbeit präsentiert der Innovationsverbund „Future Meeting Space“ von GCB German Convention Bureau e.V. und Fraunhofer IAO am 22. Februar 2021 seine jüngsten Forschungsergebnisse rund um diese und weitere Fragen. Die Anmeldung ist kostenfrei und ab sofort möglich.

  • 18.01.2021  Prolight + Sound, Heimtextil, Techtextil und Texprocess auf 2022 verschoben; International Consumer Goods Show abgesagt

    Bereits im September des vergangenen Jahres hat die Messe Frankfurt gemeinsam mit den beteiligten Branchen entschieden, dass im ersten Quartal 2021 keine Messen auf dem Gelände am Heimatstandort stattfinden. In enger Absprache mit den Kunden müssen nun auch die für April und Mai geplanten internationalen Präsenzmessen Prolight + Sound, International Consumer Goods Show, Heimtextil, Techtextil und Texprocess aufgrund der aktuell veränderten Vorschriften und Reisebeschränkungen von den vorgesehenen Terminen weichen.

  • 15.01.2021  Erstes Grundlagenwerk zum Thema Eventpsychologie

    Im Gabler-Verlag ist das erste Grundlagenwerk zum Thema Eventpsychologie erschienen. Es widmet sich der Fragestellung, wie Besucher mithilfe von psychologischen Strategien ein positives Erlebnis von Veranstaltungen mitnehmen. Auf 955 Seiten liefern zahlreiche Experten wissenschaftliche Fundierung und praxisorientierte Inhalte. Herausgeber ist der Wegbereiter des interdisziplinären Feldes der Eventpsychologie, Steffen Ronft.

  • 14.01.2021  Absage der Internationalen Handwerksmesse 2021

    Die vom 10. bis 14. März 2021 geplante Internationale Handwerksmesse (IHM) muss als Konsequenz der anhaltenden Bestimmungen zur Eindämmung der Coronapandemie abgesagt werden. Eine Verschärfung der Maßnahmen und fehlende Planungssicherheit führen zu dieser Entscheidung.

  • 13.01.2021  Vorbereitungen für BOE Red 2021 laufen auf Hochtouren

    Mit einer neuen Plattform gibt die Messe Dortmund am 20. Januar den Startschuss zur umfassenden „RoadToBOE“. Schon vor offiziellem Messebeginn sorgen zahlreiche Events für einen Vorgeschmack auf die diesjährige BOE Red 2021 am 09. und 10. Juni.

  • 12.01.2021  SMM Digital: Der Wert von Wind und Wasser

    Die nachhaltige Nutzung der Ozeane ist eines der Schwerpunktthemen bei der SMM Digital. Auf der Online-Fachkonferenz Offshore Dialogue am 2. Februar diskutieren internationale Experten über aktuelle Trends bei Offshore-Windparks, technische Herausforderungen bei der Nutzung von Gezeiten- und Wellenkraft und innovative Technologien zur Überwachung der Ozeane.

  • 11.01.2021  IMEX-Absage: GCB schafft alternative Lösungen zur Vermarktung des Tagungs- und Kongressstandortes Deutschland

    Wie die IMEX Group heute bekannt gab, findet die IMEX Frankfurt 2021 nicht statt: Aufgrund der weiterhin gültigen Reise- und Versammlungsbeschränkungen ist eine internationale Messe derzeit nicht erfolgreich zu planen und umzusetzen. Das GCB German Convention Bureau e.V. bietet gemeinsam mit der IMEX und weiteren Partnern alternative Lösungen.

  • 22.12.2020  Frohe Weihnachten!

    Das TFI-Team wünscht allen schöne, gesunde Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr 2021!

  • 18.12.2020  Neuer Bürostandort der Koelnmesse: Jury kürt Siegerprojekt

    Die Jury hat einstimmig entschieden: Der Entwurf des dänischen Büros Cobe Architekten wird Grundlage für die Umsetzung des neuen Bürostandorts der Koelnmesse am Messekreisel nahe dem Eingang Nord des Messegeländes.

  • 17.12.2020  Hamburg Messe und Congress organisiert Deutschen Pavillon bei der Floriade Expo 2022

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat die Hamburg Messe und Congress als Durchführungsgesellschaft für den offiziellen Deutschen Pavillon und Garten auf der Internationalen Gartenbauausstellung Floriade Expo 2022 beauftragt.

  • 16.12.2020  Wie die Koelnmesse die Weihnachtsfeier rettete

    Kim Brake, Julia Caspari und Laura Enderes von der Koelnmesse saßen im Oktober zusammen und grübelten. Ihr Auftrag lautete: Organisiert bitte in diesem Jahr die Weihnachtsfeier - trotz laufender Messeabsagen, trotz Kurzarbeit, trotz zahlreicher Kollegen in mobiler Arbeit. Klingt nicht machbar. Kosten darf es möglichst auch nichts.

  • 15.12.2020  Leipziger Messe übernimmt PaintExpo

    Die Leipziger Messe hat mit Wirkung zum 1. Dezember 2020 die PaintExpo von der FairFair GmbH übernommen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 findet die PaintExpo alle zwei Jahre im April auf der Messe Karlsruhe statt. Mit zuletzt 537 Ausstellern aus 29 Ländern und 11.790 Fachbesuchern aus 88 Ländern hat sie sich erfolgreich zur Weltleitmesse für industrielle Lackiertechnik entwickelt.

  • 14.12.2020  Messegelände haben wichtige Rolle bei Corona-Impfungen

    Derzeit werden in ganz Deutschland Zentren zum Impfen gegen das Coronavirus errichtet und Impfabläufe geplant. Einzelne Messehallen spielen dabei in vielen Städten für die lokalen Impfaktionen eine wichtige Rolle.

  • 11.12.2020  Nürnbergs Corona-Impfzentrum auf dem Messegelände ist einsatzbereit

    Der Countdown läuft: Bevor das Corona-Impfzentrum der Stadt Nürnberg auf dem Messegelände ab dem 15. Dezember einsatzbereit ist, informierten sich Spitzenpolitiker von Bund und Freistaat heute über den Stand der Vorbereitungen:

  • 10.12.2020  Messe Stuttgart: Studiolösungen für Veranstaltungen aller Art

    Die Kunden über neue Produkte informieren. Schulungen für den Vertrieb durchführen. Die Mitarbeiter über eine neue Unternehmensstrategie in Kenntnis setzen. Eine Betriebsversammlung abhalten. Wie macht man das, in Zeiten, in denen Präsenzveranstaltungen eine stark limitierte Teilnehmerzahl haben und Messen nicht stattfinden dürfen?

  • 09.12.2020  Messe Frankfurt: 250 Millionen Euro Umsatz trotz Corona

    Die Corona-Pandemie hat die Messewirtschaft in ihrer Ganzheit im Kern getroffen und nahezu zum Stillstand gebracht. Dennoch konnten im Geschäftsjahr 2020 unter dem Dach der Messe Frankfurt weltweit mehr als 150 Veranstaltungen stattfinden. Das Unternehmen hat einen Konzernumsatz von rund 250 Millionen Euro erzielt.

  • 08.12.2020  automatica sprint: neues Messeformat vom 22. bis 24. Juni 2021 in München

    Die Messe München erweitert das Portfolio der automatica im Sommer 2021 um ein kompaktes, neues Veranstaltungsformat: Während die reguläre automatica erst wieder 2022 stattfindet, feiert die automatica sprint vom 22. bis 24. Juni 2021 auf dem Münchner Messegelände Premiere.

  • 07.12.2020  WindEnergy Hamburg Digital – Drei TV-Studios wurden zum Zentrum der globalen Windindustrie

    Das Corona-Virus konnte den fachlichen Austausch und die Vernetzung der internationalen Windenergiebranche nicht stoppen: Mit ihrer Premiere vom 1. bis 4. Dezember 2020 hat die erste digitale WindEnergy Hamburg die globale Windbranche in einer herausfordernden Zeit zusammengeführt.

  • 04.12.2020  Off-Grid Expo + Conference schließt mit positivem Fazit

    Der Off-Grid Expo + Conference gelingt eine erfolgreiche digitale Premiere. Insgesamt nahmen an der dreitägigen virtuellen Fachveranstaltung über 500 Teilnehmer aus 46 Nationen teil. Pandemiebedingt hat die Messe Augsburg das führende europäische Event rund um die autarke Stromerzeugung und -versorgung erstmals rein digital durchgeführt.

  • 03.12.2020  Expo 2020 Dubai: Jetzt bewerben und Deutschland vertreten

    Die Stellenausschreibungen für Positionen im Deutschen Pavillon auf der Expo 2020 Dubai (1. Oktober 2021 bis 31. März 2022) sind online.

Veranstaltungswirtschaft kollabiert - zweite Großdemo am 28. Oktober in Berlin

16.10.2020

Die deutsche Veranstaltungswirtschaft ist der von den Corona-Schutzmaßnahmen am stärksten betroffene Wirtschaftszweig. Seit Anfang März sind Veranstaltungen weitgehend verboten. Die Unternehmen erzielen seitdem keine Einnahmen. Eine Perspektive, wann es weitergehen kann, ist nicht in Sicht.

Viele Betriebe sind mittlerweile insolvent. Nur die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht erlaubt es der vergessenen Branche, noch auf ein Wunder zu warten. Trotz Verlängerung der Überbrückungshilfe sehen die Veranstalter kein Licht am Ende des Tunnels. Zum 28. Oktober 2020 ruft die deutsche Veranstaltungswirtschaft unter Federführung der Initiative #AlarmstufeRot erneut zur Großdemonstration nach Berlin auf, um auf ihre immer dramatischer werdende Lage aufmerksam zu machen. Mitwirkende der Initiative sind die Fachverbände Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), Europäischer Verband der Veranstaltungscentren (EVVC), FAMAB Kommunikationsverband, Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik (VPLT), Interessengemeinschaft der selbständigen Dienstleisterinnen und Dienstleister in der Veranstaltungswirtschaft (ISDV) und Berufsverband Discjockey (BVD).

Seit März 2020 ist dem sechstgrößten Wirtschaftszweig Deutschlands angesichts der Pandemielage jede Arbeitsgrundlage entzogen. Zahlreiche Betriebe haben ihre Geschäftstätigkeit bereits endgültig eingestellt, zehntausende Arbeitsplätze sind bereits vernichtet. Der Sektor unterliegt seitdem aus Infektionsschutzgründen praktisch einem Berufsverbot. Die Forderungen und Erwartungen der Veranstaltungsbranche richten sich allerdings keineswegs gegen gebotene Corona-Schutzmaßnahmen. Wenn der Wirtschaftszweig jedoch überleben soll, kann er die ihm abverlangten Sonderopfer nicht allein tragen. Er erwartet daher von der Bundesregierung unverzügliche wirtschaftliche Hilfen, die tatsächlich passgenau gestaltet und geeignet sind, das Überleben der Unternehmen zu gewährleisten. Die aktuellen, durchaus beachtlichen Hilfsmaßnahmen des Bundes sind dies leider nicht.

Der dritte verzweifelte Hilferuf

Bereits am 9. September 2020 forderten in Berlin 15.000 Erwerbstätige der Veranstaltungswirtschaft mit einem 3,8 Kilometer langen Demonstrationszug dringend benötigte Überlebenshilfen. Die Demonstranten wurden von einem sechs Kilometer langen LKW-Corso mit über 500 Fahrzeugen aus den Fuhrparks der Unternehmen begleitet. Den Veranstaltungsprofis gelang es vorbildlich, die Großdemonstration als infektionssicheres Event durchzuführen, bei dem sämtliche Hygiene- und Abstandsregeln uneingeschränkt eingehalten wurden. Bereits vor dieserHauptstadtdemonstration hatte die Branche mit der „Night of Light“ am 22. Juni 2020 ein flammendes SOS-Signal gesetzt, bei dem über 9.000 Veranstaltungslocations und -betriebe feuerrot beleuchtet wurden, um auf die bedrohliche Notlage der Branche aufmerksam zu machen. Das war die Geburtsstunde von #AlarmstufeRot, die sich seitdem zu einer auch internationalen Bewegung etablierte – ob als „Alert Rouge“ in Frankreich, als „Alerta Roja“ in Spanien und Lateinamerika, als „LightSAred“ in Südafrika bis hin zur weltweiten Aktion „We Make Events“ aus Großbritannien und den USA. Ausgehend von Deutschland hat sich seit der „Night of Light“ das globale Veranstaltungswesen hinter einem Symbol vereint: Es herrscht #AlarmstufeRot!

Regierung ignoriert Sonderopferrolle

Zwar ist nun mit einer ersten Sitzung der geforderte Rettungsdialog zwischen Bundesregierung und Veranstaltungswirtschaft angelaufen. An diesem Gesprächsformat sind auf Regierungsseite das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium der Finanzen, das Bundesgesundheitsministerium sowie die Staatsministerin für Kultur sowie für die Veranstaltungswirtschaft das Aktionsbündnis #AlarmstufeRot, Unternehmensvertreter und die führenden Branchenverbände beteiligt. Leider ignoriert die Bundesregierung weiterhin, dass die Veranstaltungswirtschaft für die Erbringung des Sonderopfers ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes, individuelles Rettungskonzept benötigt. Phase-II-Überbrückungsprogramm geht am Bedarf der Unternehmen vorbei. Das Phase-II-Überbrückungsprogramm ist nun beschlossen. Aus dem 24,6 Mrd. Euro schweren Rettungsprogramm zur Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen kommen aber – wenn überhaupt – nur unzureichende Hilfsmittel an bei denen, die besonders schwer von den wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Krise betroffen sind. Die Gründe hierfür sind vielschichtig:

Die Hilfen sind auf 50.000 Euro pro Monat und Betrieb gedeckelt. Diese Summe liegt für viele Branchenakteure weit unter den Verlusten, die sie seit März monatlich erleiden. Nicht alle anfallenden Kosten werden als förderfähig anerkannt. Die Förderung der Kosten für Unternehmereigenleistungen von Soloselbstständigen, Einzelunternehmern und Inhabern von Gewerbebetrieben wird in den Programmen grundsätzlich ausgeschlossen. Das zwingt vormals erfolgreiche, produktive und steuerzahlende Unternehmer massiv in die sozialen Sicherungssysteme wie SGB 2 bzw. Hartz IV. Zwar besteht die Branche überwiegend aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, aber es gibt auch eine Anzahl größerer Unternehmen. Die können bisher keine Hilfe in Anspruch nehmen, da sie mehr als die förderfähige Grenze von 249 Mitarbeitern beschäftigen. Da sie wiederum auch keine förderfähige Konzernstruktur haben, fallen sie ebenso durch die Raster anderer Hilfsprogramme.

Der EU-Beihilferahmen muss dringend gelockert werden. Mit einer aktuellen Förderhöchstgrenze von 800.000 Euro kann zahlreichen Unternehmen nicht hinreichend geholfen werden. KfW-Kredite werden als Subvention im Sinne des EU-Beihilferahmens gewertet. Das wirkt sich krisenverschärfend aus, da damit Unternehmen bestraft werden, die KfW-Kredite mit einer Laufzeit von mehr als sechs Jahren in Anspruch genommen haben, um sich langfristig mit dringend nötiger Liquidität zu versorgen.



 
 

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