Aktuelle Ausgabe

  • 23.10.2020  Vexcon 2020: Virtuelle Messe präsentiert eine Eventbranche im Umbruch

    Event-Digitalisierung und Austausch im digitalen Raum – dafür steht die Vexcon als virtuelle Messe seit ihrer Premiere 2017. Erstmals wurden diese Charakteristika nun gleichzeitig zu inhaltlichen Schwerpunkten. An drei Tagen, vom 7. bis 9. Oktober 2020, drehte sich unter dem Motto „Interaktion 2.0“ alles um den Weg in eine neue Business-Eventwelt – speziell die Organisation und Ausgestaltung virtueller Veranstaltungen.

  • 22.10.2020  offerta ist abgesagt

    Angesichts der sprunghaft angestiegenen Inzidenzwerte für die Stadt und den Landkreis Karlsruhe sieht sich Oberbürgermeister Frank Mentrup gezwungen, die Verbrauchermesse offerta kurzfristig abzusagen.

  • 21.10.2020  Estrel Berlin: Sicher Tagen in Pandemiezeiten

    Estrel Berlin: Sicher Tagen in Pandemiezeiten

    Ob Immobilienkongress, Labortechnik-Messe, FDP-Bundesparteitag oder sogar ein internationales Sportevent, das im August in Berlin stattfand und dessen 1.000 Teilnehmer aus aller Welt unter strengsten Auflagen im Estrel Hotel untergebracht waren – auch in Pandemiezeiten können Präsenzveranstaltungen, selbst mit hoher Gästezahl, stattfinden.

  • 20.10.2020  Wissen managen: NürnbergMesse wird Premium-Partner der Campus M University

    Wissen managen: NürnbergMesse wird Premium-Partner der Campus M University

    Gemeinsam in die Zukunft: Zum Start in das Wintersemester der Campus M University in Nürnberg (bisher: Campus M21) baut die NürnbergMesse ihre bisherige Kooperation weiter aus. Künftig wird die Messegesellschaft die Campus M University, das mobile Studienprogramm der Hochschule Mittweida, als Premium-Partner mit verschiedenen Dozenten unterstützen.

  • 19.10.2020  228 Aussteller präsentierten auf der Intergeo.digital über 2.900 Produkte

    Direkter Austausch, lebhafte Diskussionen, jede Menge Information und beste Unterhaltung. Die Geocommunity nimmt das Digitalangebot in Pandemiezeiten gut an.

  • 15.10.2020  Offerta 2020: Genießen ohne Gedränge

    Die Vorfreude wächst: Bereits in wenigen Tagen fangen die ersten offerta-Aussteller an, ihre Stände aufzubauen, um die Besucher vom 24. Oktober bis 1. November in den Messehallen willkommen zu heißen.

  • 14.10.2020  „eGuard“ bei der Koelnmesse: Mit anonymer Smartphone-App die Besucherströme erkennen und Menschenansammlungen meiden

    Die Entwicklergemeinschaft von Koelnmesse und Samsung SDS geht mit einem neuen Produkt ins künftige Messegeschehen: Um Ausstellern und Besuchern auch in Corona-Zeiten ein sicheres Messeerlebnis zu ermöglichen, haben sie ein Indoor-Positioning-System (IPS) entwickelt, das die Personenzahlen und das Besucherverhalten in den Hallen überwacht und die Erkenntnisse den Messeteilnehmern in Echtzeit zur Verfügung stellt.

  • 13.10.2020  Neuer Termin für European Coatings Show im Herbst 2021

    Vincentz Network, der Veranstalter der European Coatings Show, hat gemeinsam mit der NürnbergMesse entschieden, die Leitmesse der internationalen Lack- und Farbenindustrie zu verlegen. Die ECS 2021 findet nicht wie geplant im März statt, sondern wird auf den Termin vom 14. bis 16. September 2021 verschoben. Grund dafür ist die anhaltende Corona-Pandemie und die damit einhergehenden weiteren Reiserestriktionen.

  • 12.10.2020  analytica 2020: Weltweit größte virtuelle Messe für Analytik, Labortechnik und Biotechnologie

    Erstmals in der mehr als fünfzigjährigen Erfolgsgeschichte findet die analytica 2020 von 19.–23. Oktober rein digital statt. Kein anderes Format bietet in diesem Jahr einen solch umfassenden Überblick zu den aktuellen Entwicklungen in der Analytik, Biotechnologie und Labortechnik. 268 Aussteller präsentieren sich mit ihren Produktinnovationen und Dienstleistungen auf virtuellen Messeständen und in insgesamt 200 Webinaren.

  • 07.10.2020  Martin Ecknig wird neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin

    Der Aufsichtsrat der Messe Berlin GmbH hat Martin Ecknig (53) zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung bestellt. Er nimmt zum 1. Januar 2021 seine Tätigkeit auf.

  • 06.10.2020  Vor Ort, hybrid und digital: Messe Frankfurt startet ins vierte Quartal

    In Frankfurt starten Messen wieder: Im letzten Quartal des Jahres 2020 findet eine Reihe von Veranstaltungen auf dem Frankfurter Messegelände statt – mit dabei die Hypermotion, das erste hybride Event der Messe Frankfurt am Heimatstandort. Auch zahlreiche Gastveranstaltungen öffnen ihre Tore für Besucher – stets unter Einhaltung höchster Hygiene- und Sicherheitsstandards.

  • 05.10.2020  Neustart in der Messewirtschaft ist gelungen

    Nach fast sechs Monaten Corona-bedingtem Stillstand sind im September wieder größere reale Messen in Deutschland durchgeführt worden. Insgesamt zwölf Veranstaltungen haben ohne Probleme und mit gutem Erfolg stattgefunden. Darunter waren Publikumsmessen mit internationaler und regionaler Ausstrahlung ebenso wie Fachbesuchermessen mit regionalem bis nationalem Einzugsgebiet und internationaler Beteiligung.

  • 02.10.2020  Expo 2020 in Dubai: Bauarbeiten am Deutschen Pavillon im Zeitplan

    In genau zwölf Monaten öffnet die Expo 2020 Dubai als erste Weltausstellung im arabischsprachigen Raum ihre Tore. Die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sich mit dem Campus Germany, einer einzigartigen Ausstellung mit hohem Lern- und Erlebnischarakter.

  • 01.10.2020  Die Messe Düsseldorf Shanghai ist neuer Partner von Tischtennis-Rekordmeister Borussia Düsseldorf

    Die Messe Düsseldorf Shanghai ist neuer Partner von Tischtennis-Rekordmeister Borussia Düsseldorf

    Die Messe Düsseldorf ist ab dieser Saison mit ihrem Tochterunternehmen, der Messe Düsseldorf Shanghai, Partner von Deutschlands Rekordmeister Borussia Düsseldorf. Sichtbar wird diese Partnerschaft aktuell auf den neuen Trikots der Saison 2020/21, der Bandenwerbung und gemeinsam geplanten Events mit der Profimannschaft rund um Ausnahmespieler Timo Boll.

  • 30.09.2020  Kongressmesse pro.vention – Corona mit Filtern und Lüftungssystemen beherrschbar machen

    Derzeit steigen die Corona-Fallzahlen an – das liegt zum einen an besseren und vermehrten Tests, aber eben auch an einem sich ausweitenden Infektionsgeschehen. Dabei steht im Mittelpunkt des Handelns von Politik und Verwaltung, wie ein zweiter Lockdown verhindert werden kann. Den würden viele Bereiche der Wirtschaft nicht überleben. Und auch die negativen Folgen im Bildungswesen wären kaum mehr zu mindern. Genau das ist Thema der pro.vention.

  • 29.09.2020  FAMA: Fachverband der Messeveranstalter hofft auf finanzielle Gleichbehandlung

    Die Folgen der Covid-19-Pandamie treffen die Messewirtschaft existentiell. Mehr als 600 Messen wurden seit dem Lockdown allein in Deutschland abgesagt, fast 4.000 sind es weltweit. Auch wenn inzwischen wieder vereinzelt Messen stattfinden, erwartet die Branche Verluste in Milliardenhöhe.

  • 28.09.2020  KahnEvents entwickelt modulares Konzept für digitale Weihnachtsfeiern

    Unternehmenschefs und Abteilungsleiter stehen in diesem Jahr vor einem echten Dilemma. Einerseits lassen steigende Corona-Infektionszahlen eine Rückkehr zur Normalität in weite Ferne rücken. Und während privat teilweise zumindest im kleinen Rahmen schon wieder gefeiert wird, sind Firmen in dieser Hinsicht immer noch extrem zurückhaltend. Zu groß ist das Risiko, durch eine Mitarbeiter- oder Kundenveranstal­tung Menschen zu gefährden. Die klassische Weihnachtsfeier, deren Planung spätestens ab jetzt in den meisten deutschen Unternehmen beginnt, fällt deshalb aus.

  • 25.09.2020  Vexcon 2020 – erstmals Taktgeber und Lösung zugleich

    Mit der Vexcon 2020 geht Xing Events vom 7. bis 9. Oktober in die vierte virtuelle Runde. Die Veranstaltung hat sich mit ihrem Fokus auf den Themen Eventtechnologie, digitale Eventvermarktung, KI und Teilnehmermanagement mittlerweile als fester Branchentermin etabliert.

  • 24.09.2020  Informatik 2020 – virtuell aus Karlsruhe

    Die Covid-19-Pandemie beeinflusst weiterhin die Veranstaltungsbranche und befeuert den Trend zu virtuellen, räumlich verteilten und vor allem hybriden Veranstaltungsformaten.

  • 23.09.2020  Koelnmesse gewinnt UFI Operations & Services Award

    Der Weltmesseverband UFI hat das Digital Signage der Koelnmesse mit dem UFI Operations & Services Award ausgezeichnet.

Veranstaltungswirtschaft kollabiert - zweite Großdemo am 28. Oktober in Berlin

16.10.2020

Die deutsche Veranstaltungswirtschaft ist der von den Corona-Schutzmaßnahmen am stärksten betroffene Wirtschaftszweig. Seit Anfang März sind Veranstaltungen weitgehend verboten. Die Unternehmen erzielen seitdem keine Einnahmen. Eine Perspektive, wann es weitergehen kann, ist nicht in Sicht.

Viele Betriebe sind mittlerweile insolvent. Nur die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht erlaubt es der vergessenen Branche, noch auf ein Wunder zu warten. Trotz Verlängerung der Überbrückungshilfe sehen die Veranstalter kein Licht am Ende des Tunnels. Zum 28. Oktober 2020 ruft die deutsche Veranstaltungswirtschaft unter Federführung der Initiative #AlarmstufeRot erneut zur Großdemonstration nach Berlin auf, um auf ihre immer dramatischer werdende Lage aufmerksam zu machen. Mitwirkende der Initiative sind die Fachverbände Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), Europäischer Verband der Veranstaltungscentren (EVVC), FAMAB Kommunikationsverband, Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik (VPLT), Interessengemeinschaft der selbständigen Dienstleisterinnen und Dienstleister in der Veranstaltungswirtschaft (ISDV) und Berufsverband Discjockey (BVD).

Seit März 2020 ist dem sechstgrößten Wirtschaftszweig Deutschlands angesichts der Pandemielage jede Arbeitsgrundlage entzogen. Zahlreiche Betriebe haben ihre Geschäftstätigkeit bereits endgültig eingestellt, zehntausende Arbeitsplätze sind bereits vernichtet. Der Sektor unterliegt seitdem aus Infektionsschutzgründen praktisch einem Berufsverbot. Die Forderungen und Erwartungen der Veranstaltungsbranche richten sich allerdings keineswegs gegen gebotene Corona-Schutzmaßnahmen. Wenn der Wirtschaftszweig jedoch überleben soll, kann er die ihm abverlangten Sonderopfer nicht allein tragen. Er erwartet daher von der Bundesregierung unverzügliche wirtschaftliche Hilfen, die tatsächlich passgenau gestaltet und geeignet sind, das Überleben der Unternehmen zu gewährleisten. Die aktuellen, durchaus beachtlichen Hilfsmaßnahmen des Bundes sind dies leider nicht.

Der dritte verzweifelte Hilferuf

Bereits am 9. September 2020 forderten in Berlin 15.000 Erwerbstätige der Veranstaltungswirtschaft mit einem 3,8 Kilometer langen Demonstrationszug dringend benötigte Überlebenshilfen. Die Demonstranten wurden von einem sechs Kilometer langen LKW-Corso mit über 500 Fahrzeugen aus den Fuhrparks der Unternehmen begleitet. Den Veranstaltungsprofis gelang es vorbildlich, die Großdemonstration als infektionssicheres Event durchzuführen, bei dem sämtliche Hygiene- und Abstandsregeln uneingeschränkt eingehalten wurden. Bereits vor dieserHauptstadtdemonstration hatte die Branche mit der „Night of Light“ am 22. Juni 2020 ein flammendes SOS-Signal gesetzt, bei dem über 9.000 Veranstaltungslocations und -betriebe feuerrot beleuchtet wurden, um auf die bedrohliche Notlage der Branche aufmerksam zu machen. Das war die Geburtsstunde von #AlarmstufeRot, die sich seitdem zu einer auch internationalen Bewegung etablierte – ob als „Alert Rouge“ in Frankreich, als „Alerta Roja“ in Spanien und Lateinamerika, als „LightSAred“ in Südafrika bis hin zur weltweiten Aktion „We Make Events“ aus Großbritannien und den USA. Ausgehend von Deutschland hat sich seit der „Night of Light“ das globale Veranstaltungswesen hinter einem Symbol vereint: Es herrscht #AlarmstufeRot!

Regierung ignoriert Sonderopferrolle

Zwar ist nun mit einer ersten Sitzung der geforderte Rettungsdialog zwischen Bundesregierung und Veranstaltungswirtschaft angelaufen. An diesem Gesprächsformat sind auf Regierungsseite das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium der Finanzen, das Bundesgesundheitsministerium sowie die Staatsministerin für Kultur sowie für die Veranstaltungswirtschaft das Aktionsbündnis #AlarmstufeRot, Unternehmensvertreter und die führenden Branchenverbände beteiligt. Leider ignoriert die Bundesregierung weiterhin, dass die Veranstaltungswirtschaft für die Erbringung des Sonderopfers ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes, individuelles Rettungskonzept benötigt. Phase-II-Überbrückungsprogramm geht am Bedarf der Unternehmen vorbei. Das Phase-II-Überbrückungsprogramm ist nun beschlossen. Aus dem 24,6 Mrd. Euro schweren Rettungsprogramm zur Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen kommen aber – wenn überhaupt – nur unzureichende Hilfsmittel an bei denen, die besonders schwer von den wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Krise betroffen sind. Die Gründe hierfür sind vielschichtig:

Die Hilfen sind auf 50.000 Euro pro Monat und Betrieb gedeckelt. Diese Summe liegt für viele Branchenakteure weit unter den Verlusten, die sie seit März monatlich erleiden. Nicht alle anfallenden Kosten werden als förderfähig anerkannt. Die Förderung der Kosten für Unternehmereigenleistungen von Soloselbstständigen, Einzelunternehmern und Inhabern von Gewerbebetrieben wird in den Programmen grundsätzlich ausgeschlossen. Das zwingt vormals erfolgreiche, produktive und steuerzahlende Unternehmer massiv in die sozialen Sicherungssysteme wie SGB 2 bzw. Hartz IV. Zwar besteht die Branche überwiegend aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, aber es gibt auch eine Anzahl größerer Unternehmen. Die können bisher keine Hilfe in Anspruch nehmen, da sie mehr als die förderfähige Grenze von 249 Mitarbeitern beschäftigen. Da sie wiederum auch keine förderfähige Konzernstruktur haben, fallen sie ebenso durch die Raster anderer Hilfsprogramme.

Der EU-Beihilferahmen muss dringend gelockert werden. Mit einer aktuellen Förderhöchstgrenze von 800.000 Euro kann zahlreichen Unternehmen nicht hinreichend geholfen werden. KfW-Kredite werden als Subvention im Sinne des EU-Beihilferahmens gewertet. Das wirkt sich krisenverschärfend aus, da damit Unternehmen bestraft werden, die KfW-Kredite mit einer Laufzeit von mehr als sechs Jahren in Anspruch genommen haben, um sich langfristig mit dringend nötiger Liquidität zu versorgen.



 
 

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