Aktuelle Ausgabe

  • 30.07.2021  Re-Start auf dem Gelände der Koelnmesse

    Die RDA Group Travel Expo in Köln ist als erste diesjährige Veranstaltung auf dem Messegelände am 28. Juli nach zwei Tagen erfolgreich zu Ende gegangen. Dank eines umfassenden Maßnahmenpakets hat die Koelnmesse für professionelle Sicherheit in Zeiten von Corona gesorgt.

  • 29.07.2021  Nachruf Marcel Strässle (Syma System)

    Am 19. Juli 2021 ist Marcel Strässle, Gründer der Syma-System AG, in Kirchberg SG, im Alter von 84 Jahren friedlich verstorben. Die Beisetzung fand am 23. Juli 2021 in Kirchberg, Kanton St. Gallen, dem Wohnort von Marcel Strässle und Firmensitz der Syma-System AG, im engsten Familienkreis statt.

  • 28.07.2021  Valve World Expo 2022: Guter Anmeldestand anderthalb Jahre vor Messestart

    Alles auf Anfang und das mit voller Kraft: seit März 2021 laufen die Anmeldungen für die 12. Internationale Fachmesse mit Kongress für Industrie-Armaturen, Valve World Expo 2022, in Düsseldorf.

  • 27.07.2021  Photopia-Premiere in Hamburg

    Endlich kehrt das Leben zurück auf das Hamburger Messegelände. Vom 23. bis zum 26. September öffnet die Photopia Hamburg zum ersten Mal ihre Tore.

  • 26.07.2021  Einreisebestimmungen für Teilnehmer an deutschen Messen

    Rund 60 Prozent der jährlich rund 180.000 ausstellenden Unternehmen kommen aus dem Ausland, ein Drittel davon aus Ländern außerhalb Europas. Von den zehn Millionen Besuchern reisen fast 30 Prozent aus dem Ausland an. Der AUMA zeigt die gegenwärtigen Einreisebestimmungen auf.

  • 23.07.2021  Kunstmesse art Karlsruhe: Transformationsprozess gestartet

    Nach der zwanzigsten Ausgabe der art Karlsruhe – Klassische Moderne und Gegenwartskunst – im Jahr 2023 wird der Kurator und Gründer der Messe, Ewald Karl Schrade, den Staffelstab der Leitung dieser Messe in bewährte und neue Hände übergeben.

  • 22.07.2021  Messe Stuttgart für Restart im Herbst vorbereitet

    Seit dem Frühjahr 2020 musste die Unternehmensgruppe weltweit bis heute 185 Messen und Events verschieben oder absagen. Die langen Monate ohne Messebetrieb haben die Stuttgarter für inhaltliche Neuaufstellungen genutzt.

  • 21.07.2021  Bayerns Messen starten wieder ab 1. August: Messe München bereit für den Messeherbst 2021

    Die Bayerische Staatsregierung hat in ihrer Kabinettssitzung vom 20. Juli 2021 die offizielle Genehmigung für Messen ab dem 1. August 2021 erteilt.

  • 20.07.2021  Eine runde Sache: Die 60. Interboot legt ab

    Die internationale Wassersport-Ausstellung trotzt den stürmischen Zeiten der Corona-Pandemie. Nachdem sie im vergangenen Jahr unter besonderen Bedingungen und als eine der wenigen Messen überhaupt stattfand, feiert sie im September eine ganz besondere Ausgabe:

  • 19.07.2021  Zurück aus dem Lockdown: LIS nimmt an Nufam in Karlsruhe teil

    Nach vielen Monaten mit nur geringem persönlichem Kontakt zu Kunden und Partnern kehrt der Aussteller LIS auf das Messeparkett zurück.

  • 16.07.2021  AUMA unterstützt Neustart der Messen mit Nutzen-Argumenten

    Seit Ende Juni finden in Deutschland wieder Messen statt – nach fast acht Monaten Stillstand seit dem November-Lockdown. Der Messeverband AUMA unterstützt den Neustart derbmit breit angelegter Kommunikation. Zielgruppen sind ausstellende Unternehmen und Multiplikatoren im In- und Ausland.

  • 15.07.2021  Messe-Zukunftsbuch: Nur noch knapp 20 Exemplare

    Die Nachfrage nach unserem Expertenbuch "Die Zukunft von Messen, Kongressen und Events" mit 25 Gastbeiträgen war bislang sehr gut. Wir haben deshalb nachdrucken müssen!

  • 14.07.2021  Mit der Domotex 2022 auf neuen Wegen gehen

    Das Leitthema der in Hannover ausgetragenen Messe rückt Gesundheit, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit in den Fokus und ermöglicht neue Perspektiven auf die Welt der Teppiche und Bodenbeläge.

  • 13.07.2021  MICE-Fokustage bei der GCB-Sommer-Kampagne

    Die Sommer-Kampagne des GCB German Convention Bureau ist in vollem Gange. Seit dem 1. Juni bietet „Germany – at the heart of future events“ den Veranstaltungsplanern aus aller Welt ein einzigartiges Programm.

  • 12.07.2021  Rehacare findet erst wieder 2022 statt

    Die Messe Düsseldorf hat sich in enger Absprache mit ihren Ausstellern und Partnern entschieden, die Weltleitmesse für Rehabilitation und Pflege dieses Jahr nicht durchzuführen.

  • 09.07.2021  Zurück ans Lagerfeuer: Vor Hybrid kommt Live!

    Nach den Lockdowns zieht die Nachfrage nach Live-Events deutlich an. Die weltweit aktive Agentur für Events und Live-Marketing Vok Dams verzeichnet in Deutschland wieder eine stark wachsende Nachfrage nach Live-Events. Auch international ist die Zahl der Anfragen gewachsen.

  • 08.07.2021  Messe Altenpflege auch digital ein Erfolg

    Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie fand die diesjährige "Altenpflege", die Leitmesse der Pflegewirtschaft, ausschließlich im virtuellen Raum statt. Rund 200 Aussteller präsentierten sich und ihre Angebote in 3D-Technik und boten den Besuchern die Möglichkeit, live zu diskutieren.

  • 07.07.2021  NürnbergMesse: Verträge beider Geschäftsführer verlängert

    Der Aufsichtsrat der NürnbergMesse hat in seiner Sommersitzung einstimmig die Vertragsverlängerung von Roland Fleck und Peter Ottmann als Geschäftsführer des Messeunternehmens beschlossen.

  • 06.07.2021  Gutachten: Fehlende Chancengleichheit zwischen öffentlichen und privatwirtschaftlichen Messeunternehmen

    Justus Haucap, Professor für Wettbewerbstheorie und -politik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, untersuchte die „Chancengleichheit am Messestandort Deutschland“. Die Ergebnisse wurden im Rahmen der FAMA-Messefachtagung in Hannover vorgestellt.

  • 05.07.2021  Solids RegioDays: Premieren in Karlsruhe und Chemnitz

    Im Herbst 2021 startet mit den Solids RegioDays in Karlsruhe am 6. Oktober und in Chemnitz am 30. Novem­ber das neue kompakte Veranstaltungsformat des europa­weit aktiven Messeveranstalters Easyfairs.

Erfolg in China: Deutsche Industrie muss auf Online-Kommunikation und Experten setzen

18.02.2021

Die schnelle Erholung des chinesischen Markts macht China aktuell einem äußerst interessanten und wichtigen Absatzmarkt für deutsche Industrieunternehmen. In den vergangenen Jahren konnten sich bereits viele deutsche Firmen als geschätzte und zuverlässige Partner in China etablieren. Doch wer im Reich der Mitte erfolgreich sein möchte, muss sich auf die besonderen Spielregeln des chinesischen Marktes einlassen.

Schon längst konkurrieren in China nicht nur internationale Unternehmen aus Deutschland, den USA, Frankreich oder Japan, sondern auch die lokalen chinesischen Marken und Unternehmen werden immer stärker und qualitativ besser. Daher gelingt eine Markenpositionierung in China nur mit einer professionellen, strategisch durchdachten Marketing-Kommunikation. Besonderes Augenmerk sollten Unternehmen auf die Online-Kommunikation legen, betont der  Bundesverband Industrie Kommunikation (bvik).

Die Herausforderungen im großen, sich schnell ändernden chinesischen Markt sind zahlreich. Hierzu zählen nicht nur die großen kulturellen und sprachlichen Unterschiede, die Zunahme der kompletten Überwachung im Land und ständige Gesetzesänderungen, sondern auch die immer stärker werdende lokale Konkurrenz sowie steigende Lohnkosten. „China ist ein Pflicht-Markt für deutsche Industrieunternehmen! Doch die Zeiten, in denen das Qualitätsversprechen ‚Made in Germany‘ als Marketing-Strategie ausreichte, sind längst vorbei. Wer in China erfolgreich sein will, muss Kundenansprache und Marketing an die chinesischen Zielgruppen anpassen“, erklärt China-Expertin Theresa Stewart, Business Unit Director China der Storymaker GmbH, die jahrelang in China gearbeitet hat.

WeChat als „Must-have“ für die Kommunikation

B2B-Marketing ist in China digitaler und vertriebsorientierter als in Deutschland. Da im Reich der Mitte kaum zwischen privater und beruflicher Beziehung unterschieden wird, ist die Bedeutung von Social Media enorm. Facebook, Twitter und YouTube sind in China jedoch nicht zugänglich, deshalb müssen Unternehmen auf den dort angesagten Plattformen vertreten sein, da sie nur so für potenzielle chinesische Geschäftspartner und Kunden sichtbar sind. Für Neulinge gleicht dabei Chinas Digitallandschaft einem Dschungel aus Video- und Livestreaming-Plattformen, Instant-Messaging-Apps, cloudbasierten Programmen und Bezahlsystemen mit Marketingoptionen. Die Digitalkonzerne Tencent und Alibaba haben ganzheitliche Ökosysteme auf Weltniveau entwickelt, an denen Unternehmen in China nicht vorbeikommen: „2020 nutzten über 850 Millionen Chinesen das Internet – 95 Prozent griffen mobil darauf zu. Für Unternehmen heißt das: Ohne Präsenz auf den richtigen Plattformen und die Anpassung der digitalen Auftritte an die Ansicht über mobile Geräte erreicht man in China seine Zielgruppen nicht. Vor allem WeChat hat sich als unverzichtbares Tool für erfolgreiche Produktvermarktung etabliert. Es ist essenzieller Bestandteil jeder Geschäftsabwicklung in China – sowohl im B2C als auch im B2B-Umfeld“, macht Sinologin Stewart deutlich.

Die beliebteste Social-Media-App WeChat wird von fast 90 % der Chinesen benutzt. Jeder neue Geschäftskontakt wird dort direkt hinzugefügt, um bequem kommunizieren zu können. Die große Bedeutung dieses Kanals für die Durchdringung des chinesischen Marktes haben große deutsche Player wie zum Beispiel die Schott AG bereits erkannt, wie Salvatore Ruggiero, Vice President Marketing and Communication bei Schott, erklärt: „WeChat ist für uns ein Tool für die Kommunikation mit unseren Kunden, Journalisten und anderen Zielgruppen in China. Es passt sich an die chinesische Geschwindigkeit an und ermöglicht eine umfassende Kommunikation in Echtzeit. Gemäß eines alten Sprichtwortes machen wir von Schott es also wie die Römer und passen uns den regionalen Gegebenheiten an.“

Marketing-Experten mit China-Expertise unerlässlich

Deutsche Unternehmen müssen sich darüber im Klaren sein, dass eine Durchdringung des chinesischen Marktes ohne Experten vor Ort nicht möglich ist. Denn die Unternehmenskommunikation muss ausschließlich auf Chinesisch erfolgen. Das zeigt Respekt gegenüber Land, Leuten und Kultur, ist aber – ungeachtet der jüngeren Generation, die zunehmend des Englischen mächtig ist – für viele Zielgruppen die einzige Sprache, die sie verstehen. Deutsche Firmen, die ihre Zielgruppen erfolgreich ansprechen wollen, brauchen deshalb interne und externe Experten mit chinesischen Sprachkenntnissen und Marketing-Erfahrungen. Diese stellen sicher, dass die eigenen Kommunikationsangebote überhaupt wahrgenommen werden. Denn vom Marken- und Produktnamen bis hin zum Bedienen jeglicher Kommunikationskanäle ist die korrekte Übersetzung wichtig. Insgesamt gilt: Chinesische Namen haben höhere Akzeptanz als reine Übersetzungen!

Mitarbeiter vor Ort, die als Multiplikatoren und Markenbotschafter fungieren, sind darüber hinaus immer am Puls der Zeit und können den chinesischen Markt, der ausgesprochen dynamisch ist, genau beobachten und so jederzeit flexibel auf Veränderungen reagieren. Denn klar ist: Wer Erfolg in China sucht, muss sich dieser rasanten Entwicklung mit schnellen Lösungen und Umsetzungen anpassen. Theresa Stewart rät deshalb: „Unternehmen müssen auf landesspezifische Fachkompetenz und Marktkenntnisse von Experten setzen. Darauf abgestimmt können B2B-Marketer die richtige Strategie entwickeln und diese im Marketing-Mix ganzheitlich für Produkt, Distribution, Preis, Markenstory und Kommunikation umsetzen.“

 
 

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