Aktuelle Ausgabe

  • 17.05.2021  Messe-Lockdown kostet bisher 40 Milliarden Euro

    Der Dauer-Lockdown für die Messewirtschaft führt inzwischen zu massiven Folgen für die gesamte deutsche Wirtschaft: Nach Berechnungen des AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft auf der Basis einer Ifo-Studie haben Absagen von Messen aufgrund von Corona-Maßnahmen bisher zu einem gesamtwirtschaftlichen Verlust von 40 Milliarden Euro geführt.

  • 14.05.2021  Die Zukunft von Messen, Kongressen und Events

    Seit sechs Wochen ist unser viel beachtetes Buch „Die Zukunft von Messen, Kongressen und Events“ auf dem Markt – und hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Für alle, die das Sammelwerk noch nicht haben, gibt es eine gute Nachricht: Es sind noch Exemplare vorrätig, die direkt beim Verlag erworben werden können.

  • 12.05.2021  Re-Start des Auslandsgeschäfts setzt positive Signale für den Standort Düsseldorf

    Die Messe Düsseldorf bilanziert für das Geschäftsjahr 2020 leicht höhere Zahlen als erwartet. Sie begegnet den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, indem sie weiterhin auf Kosteneinsparungen und strategische Maßnahmen zur weiteren Geschäftsentwicklung setzt.

  • 11.05.2021  Auslandsmesseprogramm 2022 festgelegt

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat das Auslandsmesseprogramm 2022 festgelegt. Insgesamt sind 296 Bundesbeteiligungen in 56 Ländern geplant – so viele German Pavilions wie nie zuvor seit der erstmaligen Umsetzung im Jahr 1949.

  • 10.05.2021  Veranstaltungswelt im Wandel eröffnet Perspektiven

    Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT), der EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren und das GCB German Convention Bureau präsentieren die Ergebnisse des neuen „Meeting- & EventBarometers 2020/2021“. Die zentralen Kennzahlen für 2020 bestätigen, dass sich die Veranstaltungswelt durch die Corona-Pandemie wandelt.

  • 07.05.2021  FAMAB: Interessenvertretung braucht Wandel

    Angesichts der Pandemiefolgen und der Erkenntnisse aus der zurückliegenden politischen Arbeit empfiehlt der Vorstand des FAMAB seinen Mitgliedern eine Neuerfindung des etablierten Querschnittverbands. Bei der Mitgliederhauptversammlung Anfang Juli sollen eine völlig neue Struktur und ein neuer programmatischer Name für eine umfassende Öffnung dieser Brancheninstitution sorgen.

  • 06.05.2021  gamescom 2021 wieder rein digital, nächste spoga+gafa findet im Juni 2022 statt

    Nach intensiver Beratung und in Abstimmung mit den beteiligten Branchen hat die Koelnmesse gemeinsam mit dem game - Verband der deutschen Games-Branche entschieden, die gamescom (25. bis 27. August 2021) erneut rein digital umzusetzen. Die Garten-Lifestyle-Messe spoga+gafa, geplant vom 8. bis 10. August 2021, setzt aus und wird 2022 wieder stattfinden.

  • 05.05.2021  Bildungsmesse didacta 2021 zum ersten Mal digital

    In Stuttgart startet am Montag Europas größtes Bildungsevent: die Bildungsmesse didacta, die aufgrund der Corona-Pandemie von Montag, 10. Mai, bis Mittwoch, 12. Mai, erstmals als rein digitale Veranstaltung stattfindet.

  • 04.05.2021  Wien unterstützt Veranstalter von Kongressen und Events

    Kongresse und Firmenveranstaltungen treiben die Wirtschaft voran, stärken Wiens Rolle als Stadt der internationalen Begegnung und tragen zur Wertschöpfung vor Ort bei. Daher wurde der Vienna Meeting Fund 2021-2023 mit einem Gesamtvolumen von vier Millionen Euro ins Leben gerufen,

  • 03.05.2021  Automechanika Frankfurt mit neuem Konzept für 2021

    Vom 14. bis 16. September 2021 findet die Automechanika Frankfurt einmalig im Format “Digital Plus” statt. Die Veranstaltung bietet neben einer komprimierten physischen Ausstellung allen Teilnehmern vor allem die Möglichkeit, sich digital zu präsentieren und zu vernetzen.

  • 30.04.2021  Messe Karlsruhe unterstützt die Kulturbühne

    Die Messe Karlsruhe geht eine Partnerschaft mit Kulturbühne Karlsruhe ein und unterstützt damit zum zweiten Mal ein Projekt, das Kulturschaffenden Auftrittsmöglichkeiten in Zeiten von Corona bietet.

  • 29.04.2021  Exponate des Campus Germany am Deutschen Pavillon eingetroffen

    Die Ausstellung für den Deutschen Pavillon auf der Expo 2020 Dubai steht kurz vor dem Einbau. Ab 1. Oktober 2021 vermitteln interaktive Exponate in den Themenbereichen Energie, Stadt der Zukunft und Artenvielfalt nachhaltige Innovationen „Made in Germany“.

  • 28.04.2021  Fairnet als „Sustainable Company powered by FAMAB“ zertifiziert

    Fairnet hat die Zertifizierung als „Sustainable Company powered by FAMAB“ mit 111 von 112 möglichen Punkten erfolgreich durchlaufen und ihr nachhaltiges Wirtschaften unter Beweis gestellt.

  • 27.04.2021  Italien: Wiederaufnahme der Messen ab 1. Juli wichtig für den Aufschwung und die Produktion

    Der italienische Ministerpräsident Mario Draghi hat unlängst den Neustart der internationalen Fachmessen in seinem Land – unter Einhaltung der vom Technischen und Wissenschaftlichen Ausschuss gebilligten Gesundheitsprotokolle – für den 1. Juli festgelegt, berichtet BolognaFiere.

  • 26.04.2021  Pumps & Valves jetzt im Februar 2022 und in neuem Umfeld

    Die Pumps & Valves wird aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Pandemie erneut verlegt und präsentiert sich am 16. und 17. Februar 2022 in neuer Gesellschaft. Zurück im gewohnten Messemonat Februar, findet das Branchenevent für industrielle Pumpen, Armaturen und Prozesse nun parallel zur Solids & Recycling-Technik in Dort­mund statt.

  • 23.04.2021  Digital Snackbites: digitals Schulungsformat von FAMAB-Mitgliedern für FAMAB-Mitglieder

    Die Anforderungen an die Branche haben sich in den zurückliegenden Monaten drastisch gewandelt. Während analoge Formate leider noch immer nahezu keine Nachfrage erfahren, ist der Bedarf an digitalen Formaten immens.

  • 22.04.2021  Messe München stellt sich neu auf und verkleinert die Geschäftsführung

    Die drastischen Umsatzeinbrüche durch die Covid-19 Pandemie erfordern eine Neuausrichtung der Messe München und führen zu einer Verkleinerung der bislang sechsköpfigen Geschäftsführung. Die Gesellschafter legen die Führung des Unternehmens in Zukunft in die Hände von Klaus Dittrich, Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel.

  • 21.04.2021  Singapur: Mehr Teilnehmer bei B2B-Events erlaubt

    Größere Business-to-Business (B2B)-Veranstaltungen im Bereich Meetings, Incentives, Conventions und Exhibitions (MICE) dürfen ab dem 24. April 2021 wieder mit bis zu 750 Teilnehmern in Singapur stattfinden.

  • 20.04.2021  BOE International im Januar 2022 – 365 Tage digital ab 9. Juni

    Die internationale Fachmesse für Erlebnismarketing präsentiert sich im Januar 2022 als der Treffpunkt der Eventbranche. Statt im Juni dieses Jahres wird die nächste BOE International am 19. und 20. Januar 2022 stattfinden.

  • 19.04.2021  Hannover Messe: Digitale Edition findet viel Zuspruch

    Als rein digitale Veranstaltung wurde die am Donnerstag beendet Messe zum doppelten Schaufenster. Sie zeigte nicht nur die Zukunft der Industrie, sondern gab auch einen Ausblick darauf, in welcher Bandbreite viele Messen künftig ausgerichtet werden.

Veranstaltungswirtschaft kämpft für Musterveranstaltung „Back To Live vol. 2“ mit Covid-19-Test

14.07.2020

Die Stadt Offenbach hat am Donnerstag (9. Juli) die Initiatoren von „Back To Live“ darauf hingewiesen, die geplante Musterveranstaltung in der Offenbacher Fredenhagen-Halle zu untersagen, sollte der vorgeschriebene Sicherheitsabstand – trotz Covid-19-Test – nicht eingehalten werden. Derweil kämpfen die Initiatoren und der FAMAB Kommunikationsverband e. V. weiterhin für ihr Konzept.

„Wir haben mit der Stadt Offenbach gute Gespräche geführt und werden diese auch fortsetzen. Die Veranstaltung kann aufgrund der geltenden Verordnung nicht stattfinden, in der unser Konzept einer Vorab-Testung aller Veranstaltungsteilnehmenden nicht berücksichtigt ist. Leider fehlt es bisher an der Bereitschaft, für unser Konzept eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen“, sagt Nico Ubenauf, Mit-Initiator von „Back To Live“ und Vorstand des Veranstaltungsunternehmens satis&fy AG. Gleichzeitig macht er klar: „Wir halten weiterhin an unserem Konzept fest und werden gegebenenfalls auch rechtliche Schritte prüfen, um eine Änderung in der derzeit geltenden Corona-Verordnung zu bewirken, damit die Veranstaltungswirtschaft eine weitere Option hat, Veranstaltungen durchzuführen.“ Die Musterveranstaltung mit 250 Gästen war für den 17. Juli in der Fredenhagen-Halle in Offenbach geplant.

Die Vorbereitungen liefen bereits auf Hochtouren: Die Initiatoren von „Back To Live“ wollten am Freitag, 17. Juli, die zweite Ausgabe der gleichnamigen Reihe in der Offenbacher Fredenhagen-Halle durchführen. Es wäre Deutschlands erste Musterveranstaltung mit Covid-19-Test gewesen, ohne Mundschutz und Mindestabstand und unter der medizinischen Begleitung von Prof. Dr. med. Klaus-Peter Hunfeld, Facharzt für Labormedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie, sowie PD Dr. med. Frank-Albert Pitten, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin am Institut für Krankenhaushygiene und Infektionskontrolle GmbH (iki) in Gießen. Dazu hätten sich die rund 250 geladenen Gäste aus der Veranstaltungsbranche am Morgen einem sogenannten PCR-Test unterzogen und bei einem negativen Sars-Cov-2-Bescheid die Veranstaltung mit Diskussionsrunde am Abend besucht.

Die Stadt Offenbach hatte jedoch vergangenen Donnerstagabend die Veranstalter in einem Schreiben dazu aufgefordert, das Konzept der Rechtslage entsprechend anzupassen und verwies darauf, die Veranstaltung andernfalls zu untersagen. Knackpunkt ist die derzeit geltende Mindestabstandsregel. Selbst ein professionell durchgeführter Covid-19-Test hebt den Sicherheitsabstand nicht auf. Ubenauf: „Es ist eine Formalie, an der unser Konzept scheitert und die aus unserer Sicht leicht zu ändern wäre.“ Zur Vorbereitung der Musterveranstaltung haben die Initiatoren ein 70-Seiten starkes Gesundheitsschutz- und Hygienekonzept erarbeitet. „Die Mediziner haben das Konzept begutachtet und für unbedenklich erklärt“, so Ubenauf. Und Christian Eichenberger, Mitinitiator und Vorstand der Party Rent Group betont: „Diese Musterveranstaltung sollte beispielhaft den Ausweg aus einer Präventionsstrategie bieten, die technisch und medizinisch nicht mehr aktuell ist, weil sie das Instrument der PCR-Schnelltests noch nicht kannte. Doch die Veranstaltung kann nun so nicht stattfinden, da sie mit der zu aktualisierenden Verordnung nicht in Einklang gebracht werden kann. Das ist paradox. In einigen Bundesländern sind inzwischen Großveranstaltungen mit bis zu 1.000 Menschen ohne Testungen wieder erlaubt. Hier ist das Risiko ungleich höher.“

An der Testung hält auch PD Dr. med. Frank-Albert Pitten fest: „Die Fachwelt ist der festen Überzeugung, dass eine ‚frische‘, das heißt die tagesaktuelle PCR-Untersuchung, mit einer extrem hohen Sicherheit eine mögliche Infektiosität aller Teilnehmenden erkennen lässt. Das RKI akzeptiert im Rahmen der Einreise aus Risikogebieten sogar 48 Stunden alte Untersuchungen.“

Noch am vergangenen Freitag hatten die Initiatoren beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration im Eilverfahren um eine gemeinschaftliche Lösung gebeten. Ubenaufs dringender Appell an die Politik: „Die Musterveranstaltung ist für die Veranstaltungswirtschaft von immenser Bedeutung. Unsere Branche, die in Deutschland etwa 1,5 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt und knapp 130 Milliarden Euro direkt umsetzt, ist seit März dieses Jahres praktisch vollständig zum Erliegen gekommen. Es geht um Arbeitsplätze und um unsere Existenz. Darum kämpfen wir weiter, bis die Verordnung angepasst ist und wir ‚Back To Live 2.0‘ durchführen können.“

 
 

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