Aktuelle Ausgabe

  • 20.11.2020  Messe Karlsruhe bietet Tagungspauschalen für kleinere, corona-konforme Veranstaltungen

    Die Covid-19-Pandemie beeinflusst weiterhin das Veranstaltungsgeschehen. Erlaubt sind zurzeit nur Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen zum Erhalt des Geschäftsbetriebs, zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften.

  • 19.11.2020  Neuer Termin für die „Altenpflege“

    Die Leitmesse der Pflegewirtschaft findet aufgrund der Corona-Pandemie vom 6. bis 8. Juli 2021 statt. Ursprünglich war die Messe im April geplant.

  • 18.11.2020  NürnbergMesse investiert in hybrides Wasserstoff-Kraftwerk und wird bis 2028 klimaneutral

    Mit der digitalen Durchführung der neuen Wasserstoffveranstaltung Hydrogen Dialogue & Nuedialog trotzt die NürnbergMesse der Pandemie. Mit dem Projekt hybrides Wasserstoff-Kraftwerk setzt sie gleichzeitig einen Meilenstein für die Infrastruktur am Messeplatz – mit dem Ziel einer CO2-neutralen Energieversorgung des Messezentrums Nürnberg bis 2028.

  • 16.11.2020  BOE 2021: Die internationale Fachmesse für Erlebnismarketing wird auf Juni verschoben

    Die internationale Fachmesse für Erlebnismarketing BOE International wird vom Januar in den Juni 2021 verschoben. Als Veranstalter reagiert die Messe Dortmund damit auf die jüngste Entwicklung der Corona-Pandemie.

  • 11.11.2020  Vok Dams holt sich ServiceNow Etat für Top-Experiences

     Vok Dams holt sich ServiceNow Etat für Top-Experiences

    Das Unternehmen für Events und Live-Marketing, Vok Dams, hat sich in einem intensiven Pitch durchgesetzt und mit seinem Konzept eine Punktlandung bei ServiceNow München hingelegt.

  • 09.11.2020  Neue Veranstaltung: Mit Vertical Pro steigt die Messe Friedrichshafen in die Höhe

    Mit Vertical Pro bekommt Friedrichshafen von November 2021 an eine neue jährliche Fachmesse. Schwerpunkt der Veranstaltungskombination aus Fachmesse und Symposium liegt auf den Themen Höhe und Arbeitssicherheit sowie Seil- und Sicherungstechniken.

  • 06.11.2020  Xing Events: Plattform mit zehn Prozent mehr Usern

    Kati Rittberger, Geschäftsführerin bei Xing Events, beobachtet: „Business-Events sind und bleiben wertvolle Plattformen für Austausch, Wissensvermittlung und Marketing. Deren Umsetzung unterliegt derzeit einem starken Wandel.“

  • 05.11.2020  Veranstaltungsmarkt erneut gebremst

    Der Neustart im Sommer 2020 schuf mit innovativen Konzepten jedoch die Basis für einen Weg aus der Krise.

  • 02.11.2020  Hamburg Messe: Stimmung in der weltweiten Windbranche gut – deutliche Besserung in Deutschland

    Im Krisenjahr 2020 präsentiert sich die Windindustrie im Vergleich zu vielen anderen Branchen stabil: Die Stimmung in der weltweiten Windindustrie wird mit zunehmender Tendenz als positiv bewertet.

  • 30.10.2020  Covid-19: wire & Tube und Valve World Expo 2020 abgesagt

    Nach enger Absprache mit Ausstellern und Partnern muss die Messe Düsseldorf die für Dezember geplanten Messen Valve World Expo, wire und Tube aufgrund des aktuellen Covid-19-Infektionsgeschehens absagen. Die nächsten dieser Messen finden turnusgemäß 2022 in Düsseldorf statt.

  • 29.10.2020  Neuer Corona-Lockdown bremst Messen als Unterstützer der Wirtschaft

    Der Verband der deutschen Messewirtschaft, AUMA, betrachtet die getroffene Einstufung von Messen als Freizeiteinrichtungen als unverständlich.

  • 27.10.2020  Biofach und Vivaness: Messe-Duo findet 2021 digital statt

    Die Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel und die Internationale Fachmesse für Naturkosmetik werden als Biofach / Vivaness eSpecial durchgeführt. Mit dieser Entscheidung reagiert der Veranstalter, die NürnbergMesse, auf die durch die dynamische Pandemie-Entwicklung veränderten Rahmenbedingungen und ihre Effekte für die globale Bio- und Naturkosmetik-Community.

  • 26.10.2020  Automechanika erweitert Online-Angebot

    Unter dem Dach der Marke Automechanika startet Ende Oktober eine neue englischsprachige Talk-Reihe mit dem Titel ‚Let’s talk Business‘. In dem ersten Talk am 30. Oktober kommen führende internationale Zulieferer zusammen, um über die Folgen von Corona für den Aftermarket zu diskutieren.

  • 23.10.2020  Vexcon 2020: Virtuelle Messe präsentiert eine Eventbranche im Umbruch

    Event-Digitalisierung und Austausch im digitalen Raum – dafür steht die Vexcon als virtuelle Messe seit ihrer Premiere 2017. Erstmals wurden diese Charakteristika nun gleichzeitig zu inhaltlichen Schwerpunkten. An drei Tagen, vom 7. bis 9. Oktober 2020, drehte sich unter dem Motto „Interaktion 2.0“ alles um den Weg in eine neue Business-Eventwelt – speziell die Organisation und Ausgestaltung virtueller Veranstaltungen.

  • 22.10.2020  offerta ist abgesagt

    Angesichts der sprunghaft angestiegenen Inzidenzwerte für die Stadt und den Landkreis Karlsruhe sieht sich Oberbürgermeister Frank Mentrup gezwungen, die Verbrauchermesse offerta kurzfristig abzusagen.

  • 21.10.2020  Estrel Berlin: Sicher Tagen in Pandemiezeiten

    Estrel Berlin: Sicher Tagen in Pandemiezeiten

    Ob Immobilienkongress, Labortechnik-Messe, FDP-Bundesparteitag oder sogar ein internationales Sportevent, das im August in Berlin stattfand und dessen 1.000 Teilnehmer aus aller Welt unter strengsten Auflagen im Estrel Hotel untergebracht waren – auch in Pandemiezeiten können Präsenzveranstaltungen, selbst mit hoher Gästezahl, stattfinden.

  • 20.10.2020  Wissen managen: NürnbergMesse wird Premium-Partner der Campus M University

    Wissen managen: NürnbergMesse wird Premium-Partner der Campus M University

    Gemeinsam in die Zukunft: Zum Start in das Wintersemester der Campus M University in Nürnberg (bisher: Campus M21) baut die NürnbergMesse ihre bisherige Kooperation weiter aus. Künftig wird die Messegesellschaft die Campus M University, das mobile Studienprogramm der Hochschule Mittweida, als Premium-Partner mit verschiedenen Dozenten unterstützen.

  • 19.10.2020  228 Aussteller präsentierten auf der Intergeo.digital über 2.900 Produkte

    Direkter Austausch, lebhafte Diskussionen, jede Menge Information und beste Unterhaltung. Die Geocommunity nimmt das Digitalangebot in Pandemiezeiten gut an.

  • 16.10.2020  Veranstaltungswirtschaft kollabiert - zweite Großdemo am 28. Oktober in Berlin

    Die deutsche Veranstaltungswirtschaft ist der von den Corona-Schutzmaßnahmen am stärksten betroffene Wirtschaftszweig. Seit Anfang März sind Veranstaltungen weitgehend verboten. Die Unternehmen erzielen seitdem keine Einnahmen. Eine Perspektive, wann es weitergehen kann, ist nicht in Sicht.

  • 15.10.2020  Offerta 2020: Genießen ohne Gedränge

    Die Vorfreude wächst: Bereits in wenigen Tagen fangen die ersten offerta-Aussteller an, ihre Stände aufzubauen, um die Besucher vom 24. Oktober bis 1. November in den Messehallen willkommen zu heißen.

Mehr Hilfe für Soloselbständige und die Kultur- und Veranstaltungsbranche

13.11.2020

Novemberhilfe weiter konkretisiert – Überbrückungshilfe III kommt. Das klingt sehr gut, aber klappt es diesmal wirklich unbürokratisch? Hier ist die gemeinsame Erklärung von Bundeswirtschafts- und Finanzministerium.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben sich darauf verständigt, weitere Konkretisierungen und Verbesserungen bei der Novemberhilfe vorzunehmen. So soll während der schwierigen Zeit der befristeten Schließungen im November betroffenen Unternehmen umfassend geholfen werden. Sie haben sich außerdem darauf geeinigt, die bisherige Überbrückungshilfe über das Jahresende hinaus zu verlängern und auszuweiten: Diese Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeit von Januar 2021 bis Juni 2021. Dazu gehört auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige“. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden. Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen. Die Neustarthilfe beträgt einmalig bis zu 5.000 Euro und deckt den Zeitraum bis Juni 2021 ab.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz dazu: „Die Corona-Pandemie hat unser Land weiter im Griff. Das Virus ist nicht besiegt und wird uns noch weit ins nächste Jahr hinein beschäftigen. Die Bürgerinnen und Bürger, die Beschäftigten und die Unternehmen können sich darauf verlassen, dass wir gemeinsam durch diese Krise gehen – das habe ich von Anfang an gesagt. Deshalb haben wir ein weiteres Paket an Hilfen geschnürt, das bestehende Angebote bis Mitte nächsten Jahres verlängert und auch Verbesserung erhält für einige betroffene Branchen, die bislang weniger Unterstützung erhalten haben. Mit der Neustarthilfe erhalten Soloselbständige, die oft keine Betriebskosten geltend machen konnten, eine Sonderunterstützung von einmalig bis zu 5000 Euro – als unbürokratischer Zuschuss. Das hilft gerade Selbständigen aus der Kultur- und Veranstaltungsbranche, die von den Auftrittsbeschränkungen der Pandemie besonders gebeutelt sind. Klar ist: Das Virus können wir nur gemeinsam besiegen. Wir müssen jetzt zusammenstehen und denen helfen, die besonders hart getroffen sind – sei es gesundheitlich, sei es wirtschaftlich, sei es sozial. Nur mit massiver Hilfe können wir Beschäftigung und Unternehmen erhalten und die Grundlage legen dafür, dass wir nach Krise wieder voll durchstarten können. Das tun wir, wir halten mit aller Kraft dagegen.“

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Wir lassen unsere Unternehmen und ihre Beschäftigten in dieser weiterhin ernsten Lage nicht allein. Die Novemberhilfe wird weiter konkretisiert und die Überbrückungshilfe III, die bis Juni nächsten Jahres gilt, kommt. Der Umfang der Überbrückungshilfe III wird erheblich erweitert. Statt bislang maximal 50.000 Euro pro Monat beträgt die neue Förderhöchstsumme bis zu 200.000 pro Monat. Wir unterstützen zudem insbesondere die Soloselbständige, die mit der Neustarthilfe erstmals eine Betriebskostenpauschale geltend machen können. Das hilft gerade den vielen Soloselbständigen in der Kultur- und Medienbranche. Solidarität ist das Gebot der Stunde und das gilt gerade auch für unsere kulturelle Identität, die wir in dieser schweren Krise nicht preisgeben dürfen.“

Zu den Einzelheiten der neuen Regelungen: Novemberhilfe – Konkretisierung und Verbesserung der Programmbedingungen

Die umfassende Unterstützung durch die Bundesregierung im Rahmen der Novemberhilfe hilft stark betroffenen Unternehmen, Betrieben, Selbständigen, Vereinen und Einrichtungen durch die schwierige Zeit der befristeten Schließungen im November. Direkt betroffene Unternehmen: Es wird klargestellt, dass auch Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungsstätten als direkt betroffene Unternehmen antragsberechtigt sind. Damit ist sichergestellt, dass z.B. auch Pensionen, Jugendherbergen und Konzerthallen im Rahmen der geltenden Bestimmungen die Novemberhilfe erhalten. Mittelbar indirekt betroffene Unternehmen: Neben den direkt Betroffenen sind indirekt Betroffene antragsberechtigt, wenn sie regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungs-Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

Darüber hinaus sind auch Unternehmen antragsberechtigt sind, die regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze durch Lieferung und Leistungen im Auftrag von Unternehmen, die direkt von den Maßnahmen betroffen sind, über Dritte erzielen. So wird auch Unternehmen geholfen, die mittelbar für ein Unternehmen arbeiten, das direkt von den Schließungs-Anordnungen betroffen ist. Das hilft zum Beispiel vielen Unternehmen und Selbständigen aus der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft wie Tontechniker*innen, Bühnenbauer*innen und Beleuchter*innen. Diese Unternehmen und Selbständigen müssen zweifelsfrei nachweisen, dass sie wegen der Schließungsverordnungen vom 28. Oktober 2020 einen Umsatzeinbruch von mehr als 80 Prozent erleiden.

Beispiel: Ein Caterer, der über eine Veranstaltungsagentur eine Messe beliefert kann bei Erbringungen der oben genannten Nachweise einen Antrag stellen. Die Messe ist als direkt betroffenes Unternehmen geschlossen, die Veranstaltungsagentur gilt als indirekt betroffenes Unternehmen, wenn sie 80 Prozent ihres Umsatzes mit der Messe und anderen direkt betroffenen Unternehmen macht. Da aber Veranstaltungsagentur Vertragspartner des Caterer ist und nicht die Messe direkt, ist diese Klarstellung wichtig. Mit der Klarstellung erhält der Caterer als mittelbar indirekt betroffenes Unternehmen Unterstützung. 

Überbrückungshilfe wird verlängert und erweitert – die Überbrückungshilfe III kommt

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie- Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich um unbürokratische und schnelle Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Überbrückungshilfe II läuft derzeit noch bis zum 31. Dezember 2020. Sie soll nach dem Willen von Olaf Scholz und Peter Altmaier nun als Überbrückungshilfe III bis Ende Juni 2021 verlängert und erweitert werden. Die Details stehen fest und werden zeitnah bekannt gegeben. Auch hier wird es weitere Verbesserungen geben, bspw. bei der Ansetzbarkeit von Ausgaben für Instandhaltung, Modernisierungsmaßnahmen oder auch Kosten für Abschreibungen. Bei der Höhe sind anstelle von bislang max. 50.000 Euro pro Monat künftig bis zu max. 200.000 Euro pro Monat Betriebskostenerstattung möglich.

Neustarthilfe – Besondere Unterstützung für Soloselbständige

Die Überbrückungshilfe III wird erhebliche Verbesserungen für Soloselbständige bringen. Betroffene, zum Beispiel aus dem Kunst- und Kulturbereich, sollen künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro für den Zeitraum bis Ende Juni 2021 als steuerbaren Zuschuss erhalten können.

Dazu wird die bisherige Erstattung von Fixkosten ergänzt um eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe). Damit können Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III sonst keine Fixkosten geltend machen können, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche hinnehmen mussten, einmalig 25 Prozent des Umsatzes des entsprechenden Vorkrisenzeitraums 2019 erhalten. Die Neustarthilfe ist aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u.ä. anzurechnen. Es handelt sich um einen unbürokratischen und schnellen Zuschuss, der – wenn die Antragsvoraussetzungen vorliegen – nicht zurückzuzahlen ist.

Antragsberechtigt sind Soloselbständige, die ansonsten im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen bzw. geltend machen können und die ihr Einkommen im Referenzzeitraum (im Normalfall das Jahr 2019) zu mindestens 51 Prozent aus selbständiger Tätigkeit erzielt haben.

Die volle Betriebskostenpauschale wird gewährt, wenn der Umsatz der oder des Soloselbständigen während der siebenmonatigen Laufzeit Dezember 2020 bis Juni 2021 im Vergleich zu einem siebenmonatigen Referenzumsatz 2019 um mehr als 50 Prozent zurückgegangen ist.

Höhe der Neustarthilfe

Die Betriebskostenpauschale beträgt einmalig 25 Prozent des siebenmonatigen Referenzumsatzes, maximal aber 5.000 Euro. Um den Referenzumsatz 2019 zu bestimmen, wird der durchschnittliche monatliche Umsatz des Jahres 2019 zugrunde gelegt (Referenzmonatsumsatz). Der Referenzumsatz ist das Siebenfache dieses Referenzmonatsumsatzes.

Betroffene, die ihre selbständige Tätigkeit nach dem 1. Oktober 2019 begonnen haben und daher keine Jahresumsätze für 2019 vorweisen können, können als Referenzmonatsumsatz entweder den durchschnittlichen Monatsumsatz der beiden Vorkrisenmonate Januar und Februar 2020 oder den durchschnittlichen Monatsumsatz des 3. Quartals 2020 (1. Juli bis 30. September 2020) wählen.

Beispiele:

Jahresumsatz 2019            Referenzumsatz              Neustarthilfe (max. 25 Prozent)

ab 34.286 Euro                     20.000 Euro und mehr     5.000 Euro (Maximum)
30.000 Euro                          17.500 Euro                       4.375 Euro
20.000 Euro                          11.666 Euro                       2.917 Euro
10.000 Euro                          5.833 Euro                         1.458 Euro
5.000 Euro                             2.917 Euro                         729 Euro

Auf Leistungen der Grundsicherung und ähnliche Leistungen ist die Neustarthilfe aufgrund ihrer Zweckbindung nicht anzurechnen. Die Neustarthilfe soll als Vorschuss ausgezahlt werden, auch wenn die konkreten Umsatzeinbußen während der Laufzeit Dezember 2020 bis Juni 2021 bei Antragstellung noch nicht feststehen. Sollte der Umsatz während der Laufzeit anders als zunächst erwartet bei über 50 Prozent des siebenmonatigen Referenzumsatzes liegen, sind die Vorschusszahlungen anteilig zurückzuzahlen.

Bei einem Umsatz von 50 bis 70 Prozent ist ein Viertel der Neustarthilfe zurückzuzahlen, bei einem Umsatz zwischen 70 und 80 Prozent die Hälfte und bei einem Umsatz zwischen 80 und 90 Prozent drei Viertel. Liegt der erzielte Umsatz oberhalb von 90 Prozent, so ist die Neustarthilfe vollständig zurückzuzahlen. Wenn die so errechnete Rückzahlung unterhalb eines Bagatellbetrags von 500 Euro liegt, ist keine Rückzahlung erforderlich. Beispiel: Bei 75 Prozent durchschnittlichem Umsatz im Förderzeitraum müsste eine Soloselbständige, die 4.375 Euro Neustarthilfe erhalten hat, die Hälfte zurückzahlen.

Die Begünstigten müssen nach Ablauf des Förderzeitraums eine Endabrechnung durch Selbstprüfung erstellen. Im Rahmen dieser Selbstprüfung sind etwaige. Einkünfte aus abhängiger Beschäftigung zu den Umsätzen aus selbständiger Tätigkeit zu addieren. Der Bewilligungsstelle sind anfallende Rückzahlungen bis zum 31. Dezember 2021 unaufgefordert mitzuteilen und zu überweisen. Zur Bekämpfung von Subventionsbetrug finden Nachprüfungen statt.

Aufgrund der nötigen technischen Programmierungen und der Abstimmungen mit den Ländern und der EU-Kommission können die Anträge einige Wochen nach Programmstart im neuen Jahr gestellt werden. Die Details zur Antragstellung werden vermutlich in den nächsten Wochen feststehen.

 
 

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