Aktuelle Ausgabe

Messe Karlsruhe: Immer wichtiger als regionaler Wirtschaftsmotor

08.12.2025

Welchen Einfluss die Messe Karlsruhe vor allem für die regionale Wirtschaft hat, zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr an der Universität München (kurz: dwif).

Für die Messe Karlsruhe wurden für das Jahr 2024 die gesamt- und regionalökonomischen Ausgabenimpulse sowie die daraus resultierenden Wertschöpfungs– und Arbeitsplatzeffekte ermittelt und mit einer Datenerhebung aus dem Jahr 2015 verglichen. Mit eindeutigem Ergebnis: Die Messe Karlsruhe hat ihre gesamtwirtschaftliche und regionalwirtschaftliche Bedeutung in den letzten Jahren deutlich steigern können und ist damit ein wichtiger wirtschaftlicher Motor für die Stadt und die Region.

Die Untersuchung des dwif ergab, dass die Messe Karlsruhe in der Region (bis 50 km) Impulse für die Wirtschaft in Höhe von 193,8 Mio. € pro Jahr erzeugt. Das ist ein Plus von 28 Prozent gegenüber der letzten Datenerhebung aus dem Jahr 2015. Die Wirtschaft in Stadt und Region profitiert mit knapp 80 Prozent von den von der Messe beauftragten Leistungen dabei überproportional. Branchen, die von der Geschäftstätigkeit der Messe Karlsruhe direkt nutznießen, sind beispielsweise Beherbergungsgewerbe und Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel, Beförderungsgewerbe und freizeit- und tourismusrelevante Angebote.

„Ein Euro Umsatz bei der Messe Karlsruhe löst insgesamt 6,35 Euro Umsatz für die Wirtschaft aus. Davon verbleiben wiederum 80 Prozent in Stadt und Region“, erklärt die Erste Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Messe Karlsruhe, Gabriele Luczak-Schwarz. „Durch die nachweislich belegte Umwegrentabilität ist die Messe Karlsruhe ein bedeutender Wirtschaftsmotor für die Region. Dadurch und durch ihre kommunikative Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus stärkt sie die Technologieregion Karlsruhe maßgeblich.“

Arbeitsplätze für die Region

Die auf Basis der Ausgabenimpulse entstehenden Arbeitsplatzeffekte werden in der aktuellen Studie mit 4.344 Vollzeitstellen bemessen, darunter 2.828 Arbeitsplätze in der Region, dies bedeutet ein Wachstum von 18 Prozent gegenüber der Vorstudie. Hierzu zählen wesentlich die Beschäftigungsimpulse in den Branchen, die vom Messe- und Veranstaltungsgeschäft direkt profitieren wie Hotellerie und Gastronomie, Handwerksbetriebe, auch Messebauer, Sicherheitsdienstleister und Facility Management, Mobilitätsdienstleister oder Cateringunternehmen, die für die stattfindenden Messen oder Kongresse beauftragt werden. 

Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe betont: „Messen und Kongresse entfalten bedeutende Strahlkraft aus und für die gesamte Region – inhaltlich, wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich. Dass wir solche Effekte erzielen, verdanken wir dem Engagement unserer Gesellschafterin Stadt Karlsruhe, unseren Kunden aus der ganzen Welt sowie den Menschen hinter den Kulissen der Messe Karlsruhe: einem engagierten Team, das mit hoher Fachkompetenz, Leidenschaft und Teamgeist Tag für Tag Außergewöhnliches leistet.“

 
 

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