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Leipziger Messe: 15 Jahre nachhaltiges Engagement

06.03.2024

Die Leipziger Messe hat im Februar erneut das renommierte Green-Globe-Siegel für nachhaltiges Handeln erhalten. Die Re-Zertifizierung steht für 15 Jahre nachhaltiges Engagement.

Nach Green-Globe-Standards wurde die Leipziger Messe erstmals im Jahr 2009 als erste deutsche Messegesellschaft zertifiziert. Seitdem werden kontinuierlich Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickelt und umgesetzt, betonen die Verantwortlichen. Das umfasst Aspekte wie nachhaltiges Management, Soziales/Wirtschaft und Umwelt. Im Sinne ökologischer Verantwortung will das Messeunternehmen die Ressourcen schonen und bewusst mit Energie, Wasser und endlichen Rohstoffen umgehen. So zeichnet sich etwa die neue Beschallungsanlage durch energiesparende Elektronik und ressourcenschonenden Betrieb aus. Alle Leistungsverstärker wurden durch moderne Hocheffizienztechnik ersetzt, was zur Energieeinsparung von mehr als 80 Prozent führt. Auch auf die Vorteile von LED-Beleuchtung – energieeffizient, kostensparend, langlebig, wartungsarm und recycelbar – wird gebaut. Alle Hallenrestaurants wurden entsprechend umgerüstet und die Bestandsbeleuchtung durch LED-Deckenleuchten und durch LED-Spots ersetzt.

2021 hat die Leipziger Messe den „Net Zero Carbon Events Pledge“ unterzeichnet: Unternehmen und Organisationen verpflichten sich dazu, konkrete Schritte zur Reduzierung ihrer CO2-Emissionen zu unternehmen. Im Einklang mit den Zielsetzungen der Stadt Leipzig wird die Geschäftstätigkeit der Unternehmensgruppe bis spätestens 2040 CO2-neutral ausgestaltet, heißt es. Seit 2023 bezieht das Haus zu 100 Prozent Ökostrom. Und über eine eigene Photovoltaik-Aufdach-Anlage können künftig rund 15 Prozent des Strombedarfes des Messegeländes abgedeckt werden.

Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen legt ebenso das Gastronomie-Tochterunternehmen fairgourmet: Es möchte das Wegwerfen von Lebensmitteln auf ein Minimum reduzieren, etwa in den Imbiss- und Snackeinheiten Deshalb werden bei Publikumsmessen eine Stunde vor Messeschluss übriggebliebene Brötchen an den Ausgängen für jeweils einen Euro angeboten. Ab 17 Uhr ist außerdem „Happy Hour“, Speisen werden zum halben Preis verkauft. Und: Bleiben bei Kongressen vorproduzierte Angebote übrig, gehen sie etwa an die Leipziger Tafel, den Verein Leipziger Straßenkinder oder zur Bahnhofsmission. Zudem gibt es ganz pragmatische Ideen für die Weiterverwertung: So werden beispielsweise trockene Brötchen in der Küche zu Semmelbröseln für Panade verarbeitet.



 
 

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