Aktuelle Ausgabe

  • 26.05.2020  Dringender Aufruf des FAMAB: „Jetzt wird es richtig ernst!“

    Seit Anfang März 2020 befindet sich die Veranstaltungswirtschaft in der größten Krise seit ihrem Bestehen. Sämtliche nennenswerten Veranstaltungen sind ab einer gewissen Größe untersagt, unterliegen so hohen Auflagen, dass die Durchführung faktisch unmöglich wird. Zahlreiche Kunden haben Ihre Veranstaltungen bereits vorsorglich bis Ende des Jahres komplett abgesagt. Seit Beginn des Lockdowns hat die Branche die politischen Entscheider auf Bundesebene, Länderebene und in den Kommunen über ihre Sondersituation informiert.

  • 20.05.2020  Erfolgreiche Bilanz 2019 stärkt die Messe Düsseldorf

    Erfolgreiche Bilanz 2019 stärkt die Messe Düsseldorf

    Die Messe Düsseldorf ist angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie gut gerüstet: Deutliche Umsatz- und Gewinnsteigerungen im veranstaltungsstarken Messejahr 2019 lassen das Eigenkapital der Gruppe auf über eine halbe Milliarde Euro anwachsen. Die Messe Düsseldorf begegnet den aktuellen Herausforderungen, indem sie weiterhin verantwortungsvoll und nachhaltig wirtschaftet, an einem Konzept für den Neustart von Messen arbeitet und die Digitale Transformation des Formats Messe sowie des eigenen Unternehmens stärkt.

  • 20.05.2020  Rekordjahr: Koelnmesse erzielt 2019 erstmals über 400 Millionen Euro Umsatz

    Rekordjahr: Koelnmesse erzielt 2019 erstmals über 400 Millionen Euro Umsatz

    Die Koelnmesse ist 2019 mit neuen Bestmarken über sich hinausgewachsen: Mit 412,7 Millionen Euro liegt der Umsatz über 15 Prozent über dem des bisherigen Rekordjahres 2017, das als ungerades Kölner Messejahr mit vergleichbarem Portfolio die Benchmark darstellt.

  • 18.05.2020  Messe Frankfurt UK neu strukturiert

    Die britische Tochtergesellschaft der Messe Frankfurt, die Messe Frankfurt UK, übernimmt ab sofort den Vertrieb sowie das Marketing des gesamten internationalen Portfolios mit rund 160 Veranstaltungen der Unternehmensgruppe, für die bisher das Unternehmen Sherwood Event Services Lt. verantwortlich war.

  • 06.05.2020  Politik setzt erste Signale für Messeneustart

    Politik setzt erste Signale für Messeneustart

    Künftig sollen die Bundesländer darüber entscheiden, ab wann die Durchführung von Messen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln erlaubt ist. Gleichzeitig werden Messen nicht mehr als Teil der Kategorie Großveranstaltungen betrachtet. Das ist Ergebnis der Vereinbarungen von Bundesregierung und Bundesländern am 6. Mai 2020.

  • 23.04.2020  NürnbergMesse North America: Neue CEO/CFO Claudia Requard

    NürnbergMesse North America: Neue CEO/CFO Claudia Requard

    Claudia Requard, Abteilungsleiterin bei der NürnbergMesse mit langjähriger USA-Erfahrung, hat die Funktion des CEO/CFO der NürnbergMesse North America übernommen. Sie folgt auf Thomas Preutenborbeck, der im September 2019 zum Bereichsleiter Expo & Congress ernannt wurde.

  • 18.04.2020  Neue Berechnung: 9,3 Milliarden Euro Kosten durch Messe-Absagen und -Verschiebungen wegen Coronavirus

    Absagen von Messen in Deutschland können zu 9,3 Milliarden Euro Verlusten für die Gesamtwirtschaft führen, 76.000 Arbeitsplätze wären betroffen, 1,5 Milliarden Euro Steuereinnahmen gingen verloren. Das ergeben aktuelle Berechnung des Instituts der Deutschen Messewirtschaft im AUMA vom 15. April 2020.

  • 06.04.2020  FAMAB: Ohne ein Einlenken der Politik wird die gesamte Veranstaltungsbranche sterben

    Ein Massensterben gesunder Unternehmen und mehrere zehntausend Arbeitslose sind zu befürchten, warnt der Verband. Die Politik müsse Perspektiven schaffen.

  • 02.04.2020  Die Spring Virtual Expo des HKTDC für digitales Sourcing

    Aufgrund der Covid-19 Pandemie hat das Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) seine acht für den April 2020 in Hongkong geplanten Messen auf den Termin 25.- 28. Juli 2020 verschoben.

  • 27.03.2020  Covid-19 Social Distancing: Bodenmatten für Entspannung am POS

    Covid-19 Social Distancing: Bodenmatten für Entspannung am POS

    Aus aktuellem Anlass hat die Visuals United AG in Kaarst, bekannt unter Fotoboden, mit günstigen Covid-19 Bodenmatten ihr Produktportfolio erweitert. Es wurden einige Designs entwickelt, die die aktuellen Verhalten- und Eintrittsregeln am POS emotionslos kommunizieren können. Weitere Designs werden sukzessive anhand der aktuellen Nachfrage folgen.

  • 23.03.2020  FAMAB: Die von der Regierung zugesagten Liquiditätshilfen kommen in der Live-Kommunikationsbranche (Messe und Event) kaum an

    Die verschärften Eindämmungsmaßnahmen müssen schnell zu echten Finanzhilfen führen, fordert der Verband. „In unserer Geschäftsstelle vermehren sich die Anrufe von verzweifelten Unternehmerinnen und Unternehmern, die auf dem Weg, die zugesagten Liquiditätshilfen zur erlangen, irgendwo im behördlichen Dschungel feststecken“, heißt es.

  • 20.03.2020  Messe München: Online-Krisenveranstaltung für Servicepartner

    Messe München: Online-Krisenveranstaltung für  Servicepartner

    Für die Servicepartner der Messe München bedeutet die Coronavirus-Pandemie eine große Herausforderung: Aufgrund verschiedener abgesagter beziehungsweise verschobener Veranstaltungen befinden sich viele von ihnen in einer finanziell schwierigen Lage. Um den Unternehmen in dieser Zeit beizustehen, informierte die Messe München gemeinsam mit relevanten Institutionen über Lösungen, wie Servicepartner die veranstaltungsfreie Zeit überstehen können. Das Team der Messe München setzte die Informationsveranstaltung via Videostream um

  • 04.03.2020  Derzeitige Schadenswirkung des Corona-Virus auf die Messebaubranche: 426 Millionen Euro!

    Derzeitige Schadenswirkung des Corona-Virus auf die Messebaubranche: 426 Millionen Euro!

    Der FAMAB fordert schnelle und unbürokratische Unterstützung für geschädigte Unternehmen: Die Messebaubranche wird durch den Ausbruch des Corona-Virus im extremen Ausmaß getroffen. Durch Kombination von Absagen von Ausstellern und Absagen oder Verschiebungen durch Veranstalter finden derzeit 80 Prozent der geplanten Messen nicht statt.

  • 03.03.2020  Absagen und Verschiebungen

    Corona hält die Messebranche in Atem. In den letzten zehn Tagen sind in Deutschland zahlreiche Veranstaltungen abgesagt oder verschoben worden. Hier ist ein kleiner Überblick.

  • 25.02.2020  Verschoben: Light + Building findet im September 2020 statt

    Verschoben: Light + Building findet im September 2020 statt

    Aufgrund der verstärkten Verbreitung des Coronavirus in Europa hat sich die Messe Frankfurt nach intensiven Beratungen für die Verschiebung der Light + Building entschieden. Die Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik findet zwischen Mitte und Ende September 2020 in Frankfurt am Main statt. Die Kooperationspartner der internationalen Fachmesse, ZVEI und ZVEH, unterstützen dieses Vorgehen.

  • 24.01.2020  Die Koelnmesse erreicht erstmals über 400 Millionen Euro Umsatz

    Die Koelnmesse erreicht erstmals über 400 Millionen Euro Umsatz

    Die Koelnmesse hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Rekordumsatz von mehr als 400 Millionen Euro und einem Jahresüberschuss von mehr als 30 Millionen Euro abgeschlossen. „Wir hatten uns für 2019 viel vorgenommen und haben jetzt geliefert. Das bedeutet eine neue Bestmarke für unser Unternehmen. Nach 2020 wollen wir uns weiterhin oberhalb der 400 Millionen Euro bewegen“, so Messechef Gerald Böse. „Damit behaupten wir uns unter den führenden Messegesellschaften der Welt.“

  • 16.01.2020  Messe Düsseldorf verzeichnet starkes Wachstum

     Messe Düsseldorf verzeichnet starkes Wachstum

    Durch das starke Inlandsgeschäft im veranstaltungsintensiven Messejahr 2019 kann die Messe Düsseldorf ein solides Wachstum bilanzieren: Die Messe Düsseldorf Gruppe erreichte einen Umsatz von 369 Millionen Euro (Vorjahr: 294 Millionen Euro) – ein Anstieg von 25,6 Prozent.

  • 14.01.2020  Messe München feiert Mega-Rekordjahr

     Messe München feiert Mega-Rekordjahr

    Die Messe München freut sich über das beste Jahr ihrer Geschichte. Der Konzernumsatz wird 2019 voraussichtlich bei rund 480 Millionen Euro liegen. Das EBITDA – das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – wird voraussichtlich 130 Millionen Euro übersteigen.

  • 09.01.2020  NürnbergMesse startet 2020 in ein „Knallerjahr“

    NürnbergMesse startet 2020 in ein „Knallerjahr“

    Die Zeit der guten Vorsätze ist für NürnbergMesse-CEO Peter Ottmann genau der richtige Zeitpunkt, um „ein echtes Knallerjahr“ im Rahmen der Jahrespressekonferenz anzukündigen: Das fränkische Messeunternehmen wird ab Ende 2024 mit dem NCC Süd „ein weiteres architektonisches wie funktionales Highlight des Messezentrums setzen“ und dafür rund 200 Millionen Euro investieren.

  • 05.12.2019  Wolfram Diener wird neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf

    Wolfram Diener wird neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf

    Die Gesellschafterversammlung der Messe Düsseldorf GmbH hat unter Leitung des Vorsitzenden, Oberbürgermeister Thomas Geisel, in seiner Sitzung am 4. Dezember 2019 Wolfram N. Diener (55) zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung und Erhard Wienkamp (61) zum neuen operativen Geschäftsführer bestellt.

Messe Düsseldorf: Geschäftsjahr 2017 mit Umsatz und Ergebnis deutlich über Plan

23.07.2018

Die Messe Düsseldorf hat ihre finalen Bilanzzahlen für das Geschäftsjahr 2017 vorgelegt. Aufgrund der positiven Ergebnisse, die Werner Matthias Dornscheidt (Foto), Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, dem Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung präsentierte, haben die Gremien beschlossen, eine Dividende in Höhe von 24 Millionen Euro auszuschütten.

Der Gesamtkonzern hat im Geschäftsjahr 2017 bei 367 Millionen Euro Umsatz (2016: 443 Millionen Euro) einen Jahresüberschuss nach Steuern von 55,0 Millionen Euro (2016: 59 Millionen Euro) erzielt. „Mit einer Umsatzrendite von 15 Prozent untermauern wir unsere Position als profitabelste Messegesellschaft mit eigenem Gelände in Europa“, betont Dornscheidt. Zufrieden zeigt sich der Messechef auch mit dem Auslandsgeschäft der Gruppe, die außerhalb Deutschlands einen Umsatz von rund 70 Millionen Euro erwirtschaftete. Russland (33,3 Millionen Euro) und China (14,8 Millionen Euro) blieben dabei umsatzstärkste Märkte. „Durch den stringenten strategischen Ausbau der Global Portfolios unter dem Dach der großen Düsseldorfer Weltleitmessen konnten wir den Auslandsanteil des Konzernumsatzes von 16,5 Prozent in 2016 auf knapp über 19 Prozent in 2017 steigern. In den kommenden Jahren werden wir den Auslandsumsatz konsequent weiter auf 25 Prozent erhöhen“, kommentiert Dornscheidt die Marschrichtung des Konzerns.

Die Messe Düsseldorf weist nach dem sehr erfolgreichen Jahr 2016 mit den führenden Veranstaltungen drupa und K (407 Millionen Euro Umsatz) im Geschäftsjahr 2017 turnusgemäß einen geringeren Umsatz auf. Sie erwirtschaftete in 2017 rund 340 Millionen Euro und liegt damit rund 13 Prozent über den prognostizierten Umsatzwerten. Laut Dornscheidt ist dies vor allem auf die positive Entwicklung der Eigenveranstaltungen an der Düsseldorfer Homebase zurückzuführen, die gegenüber den Vorveranstaltungen sowohl bei der vermieteten Nettofläche als auch bei Ausstellern und Fachbesuchern zulegten. Insbesondere die Weltleitmessen interpack und EuroShop übertrafen deutlich die Erwartungen. Ein zusätzlicher positiver Effekt ergab sich aus der einmaligen Veranstaltung der „Schweißen und Schneiden“ im Bereich Gastveranstaltungen. Das Jahresergebnis der GmbH nach Steuern belief sich auf knapp über 57 Millionen Euro (2016: 71 Millionen Euro). Ein einmaliger Sondereffekt in Höhe von 4,5 Millionen Euro resultiert aus dem Verkauf der Anteile an der Igedo Company. Der Umsatzanteil des internationalen Geschäfts, das im Jahr 2017 direkt durch die GmbH realisiert wurde, betrug rund 34 Millionen Euro (Vorjahr rund 32 Millionen Euro). Über 70 Prozent davon wurden in Russland, Indien und China erzielt.

Globale Expansion gewährleistet Umsatzwachstum

Insgesamt veranstaltete die Messe Düsseldorf im Ausland 44 Eigenveranstaltungen und Beteiligungen. In 2018 sind 66 Veranstaltungen und Beteiligungen geplant. Besonders in Zukunftsmärkten mit hohem Wachstumspotenzial wie dem Nahen Osten oder Afrika wird die Messe Düsseldorf ihre Präsenz mit insgesamt fünf neuen Auslandsmessen in diesem Jahr verstärken. Mit der Internationalisierung des Geschäfts will der Konzern ein nachhaltiges Umsatzwachstum ohne turnusbedingte Schwankungen erreichen. „Global präsent zu sein, ist für uns eine unverzichtbare Investition“, sagt Dornscheidt. „Sowohl im Sinne unserer Kunden, die weltweit agieren, als auch zur Stärkung unserer Nummer-eins-Veranstaltungen an der Homebase in Düsseldorf.“ Die positiven Rückkopplungseffekte des internationalen Geschäfts für den Messeplatz Düsseldorf sind beachtlich. Mit durchschnittlich 72 Prozent Anteil ausländischer Austeller beweisen die Eigenveranstaltungen am Rhein erneut Werte, die für deutsche Industriegütermessen einzigartig sind. Davon profitiert in erheblichem Maße auch die Stadt, wie die jüngste ifo-Studie zur Umwegrendite der Messe Düsseldorf zeigte: mit 1,29 Milliarden Euro messeinduzierten Umsätzen und 30,1 Millionen Euro Steuereinnahmen.

Die Bedeutung der Messe als Wirtschaftsfaktor für die Stadt und Region wird in den nächsten Jahren zunehmen, ist sich Dornscheidt sicher. 600 Millionen Euro Umsatz will die Messe Düsseldorf im Jahr 2030 erzielen, so das erklärte Ziel der Geschäftsführung. Neben der weiteren Internationalisierung des Geschäfts sind dafür modernste und flexibel nutzbare Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Kongressflächen in Düsseldorf unerlässlich, die die Attraktivität der Messe und ihrer Tochter Düsseldorf Congress Sport & Event als Partner von Gastveranstaltungen, messebegleitenden Kongressen und Events jeder Größe stärken. Aus diesem Grund investiert die Messe Düsseldorf kontinuierlich in ihr Gelände – bis zum Jahr 2030 werden insgesamt 650 Millionen Euro in die komplette Modernisierung geflossen sein, die die Messe aus eigenen Mitteln erwirtschaftet. Kernstück der Geländemodernisierung ist der Neubau des Eingangs Süd und der Halle 1 mit einer Investitionssumme in Höhe von 140 Millionen Euro, deren Fertigstellung und Inbetriebnahme für das dritte Quartal 2019 geplant ist.
Daneben ist die digitale Transformation des Unternehmens und der Veranstaltungen eines der zentralen strategischen Ziele der nächsten Jahre. Bereits 2017 implementierte die Messe ihr neues Online-Order-System. Seit dem Frühjahr 2018 verfügt das gesamte Messegelände über flächendeckendes WLAN.

Prognose 2018: turnusbedingt ein veranstaltungsschwaches Jahr

2018 ist turnusgemäß ein schwächeres Veranstaltungsjahr, in dem Dornscheidt für den Konzern einen Umsatz von rund 272 Millionen Euro erwartet. Der bisherige Verlauf des Geschäftsjahres 2018 stimmt den Messechef dennoch positiv: Alle bisherigen Eigenveranstaltungen konnten Zuwächse bei der Fläche ebenso wie bei Besucher- und Ausstellerzahlen vermelden, der Internationalisierungsgrad entwickelte sich positiv.

 
 

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