Aktuelle Ausgabe

  • 08.12.2023  SMM 2024 in Hamburg: MS&D mit neuem Partner

    Die internationale Konferenz für maritime Sicherheit und Verteidigung MS&D versammelt am 5. und 6. September 2024 wieder hochrangige Marinedelegationen in den Hamburger Messehallen.

  • 07.12.2023  China in-store 2023 war ein voller Erfolg

    103 Aussteller präsentierten auf der China in-store ihreShop-Designs und Retail-Lösungen und zogen damit knapp 14.000 Fachbesucher an.

  • 06.12.2023  Optotechnik-Spezialisten freuen sich auf Branchen-Highlight Optatec 2024

    Das hochspezialisierte Top-Event für alle, die sich mit der Erforschung des Lichts befassen, ist in voller Vorbereitung: Die 16. Optatec – internationale Fachmesse für Optische Technologien, Komponenten und Systeme – findet vom 14. bis 16. Mai 2024 in Frankfurt statt.

  • 04.12.2023  Recruiting für den Deutschen Pavillon auf der Expo 2025 Osaka hat begonnen

    Die Stellenausschreibungen für Positionen im Deutschen Pavillon auf der Expo 2025 Osaka (13. April 2025 bis 13. Oktober 2025) sind offiziell ausgeschrieben.

  • 01.12.2023  Moulding Expo feiert zehnjähriges Bestehen mit neuem Messetermin

    Die Moulding Expo verkündet einen neuen Termin. Die Internationale Fachmesse für Werkzeug-, Modell- und Formenbau findet vom 6. bis 9. Mai 2025 statt.

  • 30.11.2023  Messe Frankfurt legt Messlatte für Wachstum höher

    Die Messe Frankfurt hat die tiefen Einschnitte der vergangenen drei Jahre hinter sich gelassen und wächst qualitativ und quantitativ im In- und Ausland.

  • 29.11.2023  Experten erneuerbarer Energien treffen sich in Düsseldorf

    Die Solar Solutions Düsseldorf brachte bereits im letzten Jahr mehr als 8.000 Fachleute aus dem Bereich nachhaltige Energie in NRW und den umliegenden Regionen zusammen.

  • 28.11.2023  Vertical Pro lockt die berufliche Kletterszene nach Friedrichshafen

    Wohin man an den beiden Messetagen auch geht, der Blick wandert stets nach oben: zu der Baumpflegerin, die mithilfe einer motorisierten Winde den Kletterbaum in der Messehalle emporsteigt und sich zwischen Seilen und Geäst einen stabilen Tritt verschafft.

  • 27.11.2023  IMEX Group: Wie künstliche Intelligenz das Eventmarketing revolutioniert

    Die künstliche Intelligenz (KI) wird in den kommenden Jahren zu einem unverzichtbaren Werkzeug im Eventmarketing avancieren - und die Art und Weise, wie Veranstaltungen geplant, organisiert und durchgeführt werden revolutionieren.

  • 24.11.2023  FAMA-Messefachtagung: Signale zeigen nach oben

    Von nahe Null auf 90 Prozent in weniger als zwölf Monaten: Zum Abschluss des ersten vollen Geschäftsjahrs post Corona ziehen die 38 im FAMA organisierten Messeunternehmen ein insgesamt zufriedenstellendes Fazit.

  • 23.11.2023  „Urban Tec Live“ neu bei der Messe Offenburg

    Am 26. und 27. Juni 2024 findet erstmals die Urban Tec Live bei der Messe Offenburg statt. Die Veranstaltung gliedert sich in die Segmente öffentlicher Raum, Bauwesen, Wasser/Abwasser und Nachhaltigkeit.

  • 22.11.2023  Start-up-Event Gitex Europe ab 2025 in Berlin

    Von Dubai nach Berlin – mit Gitex Europe kommt eines der wichtigstes Ereignis für Tech und Startups auf das Berliner Messegelände.

  • 21.11.2023  Rundes Jubiläum: Die IPM Essen findet zum 40. Mal statt

    Informativ, komfortabel, interaktiv, so die Selbstbeschreibung: Zur 40. IPM Essen bringt die Messe Essen zum zweiten Mal ein E-Book zur Veranstaltung heraus.

  • 20.11.2023  Astrid Böhmisch wird neue Direktorin der Leipziger Buchmesse

    Astrid Böhmisch übernimmt zum 1. Januar 2024 die Verantwortung für die Leipziger Buchmesse. Sie folgt auf Oliver Zille, der das Amt auf eigenen Wunsch zum Ende des Jahres abgibt. Die Buchmesse umfasst auch die Manga-Comic-Con und Europas größtes Lesefest "Leipzig liest".

  • 17.11.2023  mac.brand spaces beteiligt sich an meplan

    Die Messe München und mac.brand spaces haben vereinbart, das Münchner Messestandbau-Unternehmen meplan künftig gemeinsam zu betreiben. Mac übernimmt dafür 50 Prozent der Anteile an der Tochtergesellschaft der Messe München.

  • 16.11.2023  20 Jahre: Messegelände Karlsruhe und dm-arena

    Im Herbst 2003 eröffnete die „Neue Messe Karlsruhe“. In nur zwei Jahren Bauzeit entstanden drei großzügige, tageslichtdurchflutete und stützenfreie Hallen, die dm-arena, einschließlich Aktionshalle, Atrium und einem ergänzenden Kongresstrakt.

  • 15.11.2023  FutureAg Expo 2024 in Australien

    Die Deutsche Messe und die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft), Veranstalter der Agritechnica, gaben heute bekannt, dass sie eine Partnerschaft eingehen.

  • 13.11.2023  Biofach 2024: Produktvielfalt bis zur Zukunft des Essens

    In drei Monaten dreht sich in Nürnberg alles rund um Bio-Produkte, Nachhaltigkeit und Innovationen des Sektors. Auf der Biofach, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, treffen sich vom 13. bis 16. Februar 2024 die Vertreter entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

  • 10.11.2023  imm cologne 2024: Vorfreude steigt

    Gut zwei Monate vor Eröffnung der imm cologne 2024 haben neben zahlreichen Ausstellern auch die relevanten Besucherzielgruppen, darunter bedeutende Vertreter aus Handel, Verbänden und Vermarktung ihre Messeteilnahme bestätigt.

  • 09.11.2023  Off-Grid Expo + Conference 2023 in Augsburg steht bevor

    In einem Monate geht es los: Die internationale Kongressmesse Off-Grid Expo + Conference findet in diesem Jahr vom 7. bis 8. Dezember in der Messe Augsburg statt.

Fehlende Sicherheit und Digitalkompetenz bei Live-Events

14.11.2023

Obwohl die Digitalisierung die Planung, Organisation und Durchführung von Events immer stärker verändert, fehlt Eventmanagern weiterhin oft das nötige Grundlagenwissen. Zu diesem Schluss kommt Internetexperte Max Pohl, Gründer und Geschäftsführer von Eventnet.

„Die Branche hat dringend Nachholbedarf“, konstatiert Pohl. Er mahnt zur Vorsorge, denn unerwartete Ausfälle oder Leistungsabfälle können sich verheerend auf den Erfolg eines Events auswirken.

Ausfälle und Kapazitäts-Dropouts bedrohen Events

Laut Eventnet unterschätzen Eventmanager weiterhin die Bedeutung einer stabilen und ausfallsicheren Internetverbindung für das Gelingen ihres Events. „Ein Ausfall einer einzelnen Leitung ist immer möglich. Und auch wenn das Internet nicht ausfällt, gibt es, je nach Verbindungsart, Schwankungen. Wer schon einmal ein Event mit einem Livestream begleitet hat, kennt dies mit hoher Wahrscheinlichkeit. Das darf nicht passieren.“ Störungen im Stream beeinträchtigen nicht nur das Zuschauererlebnis und den Ruf des Veranstalters. Sie können potenzielle Einnahmen aus Werbung, Sponsoring oder Ticketverkäufen reduzieren.

Live-Übertragung mit unzureichender Internetverbindung

Anfang des Jahres erhielt Eventnet eine akute Anfrage von einem Team, das den jährlichen Superbowl übertragen wollte. Sie benötigten dringend eine leistungsstarke Internetverbindung für einen Livestream. Als Grund für die kurzfristige Kontaktaufnahme gaben sie an, dass ihnen die Location zwar Internet zugesichert hatte. Vor Ort mussten sie jedoch feststellen, dass lediglich eine unzureichende Bandbreite von drei Mbit zur Verfügung stand.

Unterschätzte Bedeutung der Internetqualität

Das Problem: Selbst Profis setzen sich mit den technischen Grundlagen ihrer Online-Dienstleistung nicht ausreichend auseinander. Sie begnügen sich mit der Frage, ob Internet vorhanden ist – ohne die Qualität zu überprüfen. „Das Vorhandensein von Internet kann alles bedeuten“, erklärt der Eventexperte. „Bei Strom ist die Netzspannung von 230 Volt genormt. Doch beim Internet ist das nicht standardisiert. Das kann von drei Mbit/s bis zu einem Gigabit alles sein. Schlimmer noch: Wenn heute ein Gigabit aus der Dose kommt, kann es morgen schon wieder ganz anders sein.“

Die Fallstricke von geteilter Bandbreite

Eine weitverbreitete Fehlannahme bei Kabel-Internet: Wenn ein Kabel aus der Wand kommt, gehört dem Nutzer die Bandbreite. Doch die Bedingungen bei Kabel-Internet sind Eventnet zufolge die gleichen wie bei LTE: „Wenn zur gleichen Zeit viele Menschen surfen, teilen sie sich die Bandbreite des nächstgelegenen Verteilerkastens. Deshalb gibt es keine Erwartbarkeit und damit keine Planungssicherheit.“ Es kann sein, dass an einem Tag 100 Mbit aus dem Kabel kommen und am nächsten Tag nur 30 Mbit. Pohl rät deshalb zur Vorsorge und fordert Eventmanager auf, sich stärker mit dem Thema auseinanderzusetzen: „Dagegen sollten sich Veranstalter absichern. Ein professionelles Event ohne Internet-Backup ist wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt. Es kann gut gehen, birgt aber immer ein Risiko.“

Lösungen für maximale Ausfallsicherheit

Pohl empfiehlt Veranstaltern, immer mit mindestens einer Backup-Leitung zu arbeiten. Für maximale Ausfallsicherheit hat Eventnet das Multi-LTE-Case entwickelt. Die mietbare Koffer-Lösung ist für die speziellen Anforderungen von Live-Events, Livestreamings, aber auch Roadshows (Busse) und allgemein Events mit hohen Bandbreiten konzipiert, die in dünn besiedelten Gebieten stattfinden, in denen die Provider-Situation unklar ist. Das Multi-LTE-Case stellt zu allen drei Providern eine Verbindung her (Vodafone, Telekom und O2) und bündelt die Signale, um eine stabile und leistungsstarke Internetverbindung bereitzustellen. „Es nimmt, von jedem Signal was es kriegen kann – sei es noch so wenig. Das Multi-LTE-Case ‘verknotet’ es zu einem starken Signal, indem es die Signale der einzelnen Provider addiert“, erklärt Pohl.

Anpassungsfähige Technik für anspruchsvolle Events

Das Case passt sich seinen Umgebungsbedingungen an. Wenn ein Event irgendwo stattfindet, wo nur ein schwaches DSL-Signal mit fünf Mbit existiert, lässt sich diese Leistung zusätzlich in den Versorgungspool einfügen. Pohl: „Das sind fünf Mbit/s mehr im Cocktail, bestehend aus drei Providern und einer DSL-Leitung. Auch ein Satellitensystem kann zusätzlich angeschlossen werden und somit noch mehr Bandbreite liefern.“ Dadurch kann nach den Worten des Experten eine drei- bis fünffache Redundanz gewährleistet werden. Das bedeutet: Selbst, wenn drei Leitungen ausfallen, ist das Set immer noch abgesichert und das Event läuft weiter. „Ein Livestream ohne eine Signal-Redundanz ist fahrlässig“, sagt Pohl.

Unterschied: Industrietechnik versus Heimbereich

Die verbaute Industrietechnik unterscheidet sich laut Eventnet grundlegend von der Technik aus dem Heimbereich. Das LTE-Modem hat einen anderen Leistungsgewinn. Durch die Art der Hardware können Vermietsysteme (https://www.eventnet.de/internet-mieten-events) wie das Multi-LTE-Case aus dem gleichen LTE-Signal deutlich mehr herausholen als ein Anwendergerät aus dem Heimbereich. Denn: Die Signalbasis sei eine andere. „Die Hardware, die vor allem Nutzer verwaltet, muss entsprechend stark sein, um nicht nur zehn, sondern 50 oder 500 Nutzer verwalten zu können – dabei aber nicht in die Knie geht“, erklärt Pohl. Gleiches gelte für den WLAN-Sender. Er muss dazu in der Lage sein, nicht nur einen entsprechenden Datendurchsatz zu verarbeiten, sondern muss damit umgehen können, wenn 100 Leute und mehr gleichzeitig mit ihm verbunden sind.

Professionelle WLAN-Nutzung erfordert mehr

Eventmanager achten beim WLAN häufig nur auf Reichweite. Doch auch der WLAN-Sender habe einen Prozessor, der lediglich bestimmte Kapazitäten stemmen kann. Wenn 100 Menschen und Geräte mit ihm verbunden sind, ist er extrem beschäftigt. Doch die Leistung des WLAN-Senders darf nicht 100 Prozent betragen, sonst kann er keine User mehr versorgen. Er muss so viel Leistung haben, dass er 100 Geräte bedienen kann. Das mache den Unterschied zur Hardware in der privaten Nutzung (www.eventnet.de).

 
 

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