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FAMA-Messefachtagung: Signale zeigen nach oben

24.11.2023

Von nahe Null auf 90 Prozent in weniger als zwölf Monaten: Zum Abschluss des ersten vollen Geschäftsjahrs post Corona ziehen die 38 im FAMA organisierten Messeunternehmen ein insgesamt zufriedenstellendes Fazit.

„Wir bewegen uns durchschnittlich auf dem Niveau von 90 Prozent der Aussteller- und Besucherzahlen von 2019“, so der FAMA-Vorstandsvorsitzende Henning Könicke anlässlich der FAMA-Fachtagung in München. Deutlich schwächer sei die Erlössituation bei der vermieteten Standfläche. Sie liegt bei durchschnittlich 75 Prozent im Vergleich zu 2019. „Angesichts des Kostendrucks durch massiv gestiegene Energie-, Technik- und Personalkosten bewegen wir uns nach wie vor auf dünnem Eis“, so Könicke. Einen Einbruch erwartet der FAMA dennoch nicht: Die Signale, auch im Bereich der B2C-Verbraucher- und Special-Interest-Messen, zeigen nach oben. Speziell die Themen Genuss, Reisen und „Self-Experience“ verbuchen derzeit deutliche Zuwächse.

Beim B2C-Fachforum, das im Rahmen der FAMA-Messefachtagung in München stattfand, standen die heimlichen Riesen der Branche einen Tag lang im Fokus. Eigentlich sind sie Stars der Messe- und Ausstellungsbranche und haben ein Millionenpublikum: Bis zu sechs Millionen Besucher kommen jährlich zu den gut 180 Verbrauchermessen, die allein in Deutschland stattfinden. Das sind fast zwei Drittel so viele Gäste wie die großen internationalen Fachmessen jährlich zählen. Doch obwohl Verbrauchermessen das Erscheinungsbild der Branche prägen, kommen sie in der Diskussion vergleichsweise kurz. Das B2C-Fachforum, das erste Forum seit 2019, veranstaltet vom FAMA in Kooperation mit dem AUMA, widmete sich dieser Thematik.

 
 

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