Aktuelle Ausgabe

  • 26.02.2021  Hinte für Zukunftsformate der Messe- und Kongressbranche aufgestellt

    Hinte Expo & Conference, privater Messe- und Kongressveranstalter mit 75-jähriger Unternehmensgeschichte, hat innerhalb von sechs Monaten einen tiefgreifenden Change-Prozess im Unternehmen vollzogen.

  • 25.02.2021  Messewirtschaft fordert Konzept für Neustart

    Die Messewirtschaft fordert eine zeitnahe Perspektive für ihren Neustart als Ergebnis der am 3. März 2021 geplanten Ministerpräsidenten-Konferenz, so der Messeverband AUMA. Seit Anfang März 2020 steht die Branche – mit einer kurzen Unterbrechung – still. Zum Neustart gehöre zunächst, Messen wieder als Business-Plattformen einzustufen, entsprechend der Entscheidung von Bund und Ländern vom 6. Mai 2020.

  • 24.02.2021  Mit neuer "Site Inspection" auf Entdeckungsreise bei der Messe Berlin

    Der Messe Berlin Geschäftsbereich Guest Events geht neue Wege in der Location-Vermarktung: In einer digitalen Gelände-Inspektion sind erstmals alle Veranstaltungsflächen auf dem 190.000 Quadratmeter großen Gelände der Messe Berlin zu besichtigen.

  • 23.02.2021  Deutscher Eventverband hilft Künstlern in der Corona-Krise

    Die Initiative „Künstler spenden Freude“ wurde vom Deutschen Eventverband in Kooperation mit dem Friends Cup Förderverein ins Leben gerufen, um Künstlern in der Corona Krise aktiv mit bezahlten Engagements zu helfen und gleichzeitig einsamen, kranken oder bedürftigen Menschen eine Freude im kontaktarmen Corona-Alltag zu bereiten.

  • 22.02.2021  Digitaler Branchentreff der Bio- und Naturkosmetik-Community inspiriert

    Die Bio- und Naturkosmetik-Community versammelte sich vom 17. – 19. Februar 2021 zu ihrem jährlichen – und dieses Mal rein digitalen – Branchentreff. Das Biofach / Vivaness eSpecial bot an den drei Tagen mit 775 Sessions verteilt auf Kongress, Aussteller-präsentationen und Roundtables von 1.442 Ausstellern aus aller Welt zahlreiche Highlights für insgesamt 13.800 registrierte Teilnehmer aus 136 Ländern.

  • 19.02.2021  Ham Radio sendet deutliches Signal

    Nachdem die internationale Amateurfunk-Ausstellung im vergangenen Jahr Corona-bedingt nicht stattfinden konnte, sind die Messemacher am Bodensee optimistisch, der Branche vom 25. bis 27. Juni 2021 einen Treffpunkt bieten zu können.

  • 18.02.2021  Erfolg in China: Deutsche Industrie muss auf Online-Kommunikation und Experten setzen

    Die schnelle Erholung des chinesischen Markts macht China aktuell einem äußerst interessanten und wichtigen Absatzmarkt für deutsche Industrieunternehmen. In den vergangenen Jahren konnten sich bereits viele deutsche Firmen als geschätzte und zuverlässige Partner in China etablieren. Doch wer im Reich der Mitte erfolgreich sein möchte, muss sich auf die besonderen Spielregeln des chinesischen Marktes einlassen.

  • 17.02.2021  Messe Frankfurt: Erfolge in Asien und Frankreich

    Nach einem erfolgreichen Neustart in China konnten nun auch erneut physische Veranstaltungen der Messe Frankfurt in Japan und Frankreich stattfinden. Die regionale Fachmesse Beautyworld Japan Fukuoka sowie der Texworld Evolution Showroom Paris machten die geschäftliche Begegnung unter Einhaltung von Sicherheits- und Hygienemaßnahmen wieder möglich

  • 16.02.2021  Expertenteam fordert: Gesundheitsämter entlasten

    Während die Niederlande Veranstaltungen wieder ermöglichen, herrscht in Deutschland seit zwölf Monaten faktisch Veranstaltungsverbot. Gegenwärtig häufen sich politische und private Öffnungskonzepte. Doch ist nicht erkennbar, ob und wann die Regierung eine Lockerung der Schließungsmaßnahmen will. Der Flaschenhals all dieser Öffnungsmodelle sind jedoch die Gesundheitsämter.

  • 15.02.2021  Virtuelle Zusammenkunft der internationalen MICE-Branche in Singapur

    Das Singapore Tourism Board (STB) veranstaltet am 3. und 4. März 2021 die „SingapoReimagine MICE Virtual Show“, ein virtuelles Branchentreffen der lokalen und internationalen MICE-Industrie.

  • 12.02.2021  Mit den Aqua Days baut Hansgrohe das Markenerlebnis im Jubiläumsjahr weiter aus

    „Das hybride Markenerlebnis – also physisch und digital erlebbar zu sein – muss 2021 zur kundenzentrierten Markenführung dazugehören. Deswegen haben wir für unser Jubiläumsjahr eine spannende Dramaturgie an virtuellen Aufschlägen geplant. Dass uns das zu Zeiten einer Pandemie in die Hände spielt, ist Zufall“, so CEO Hans Jürgen Kalmbach.

  • 11.02.2021  Philipp Reuther ist neuer IT-Leiter bei mac

    Das Unternehmen für Live-Kommunikation mac aus Langenlonsheim hat mit Philipp Reuther einen neuen IT-Leiter im Team. „Mit Herrn Reuther haben wir einen sehr engagierten und versierten IT-Experten für unser Unternehmen gewonnen”, sagt Geschäftsführer Stefan Trieb. „Wir freuen uns sehr, dass uns Philipp Reuther bei unserem fortschreitenden Digitalisierungsprozess unterstützen wird.” .

  • 10.02.2021  Hamburg Messe und Congress: „Die Menschen wollen sich endlich wieder begegnen“

    Das Corona-Jahr 2020 – geplant als stärkstes der Unternehmensgeschichte – ist mit einem vorläufigen Jahresumsatz von 20,1 Millionen Euro und einem Ergebnis von minus 58,2 Millionen Euro zum schwächsten Geschäftsjahr in der Geschichte von Hamburg Messe und Congress (HMC) geworden. Verschiebungen und Absagen haben ab März des vergangenen Jahres zu einem nahezu vollständigen Messe-Lockdown geführt.

  • 09.02.2021  Trotz Umsatzeinbruch: Messe München blickt mit Zuversicht in die Zukunft

    Auch die Messe München musste 2020 aufgrund der Corona-Pandemie insgesamt über 20 Veranstaltungen, darunter viele Weltleitmessen absagen. Dennoch blickt die Messegesellschaft zuversichtlich in die Zukunft. Innovative digitale Formate und Produkte sollen das bestehende Portfolio erweitern.

  • 08.02.2021  Expo 2020 Dubai: Konstruktive Bauarbeiten des Deutschen Pavillons abgeschlossen

    Acht Monate vor der Eröffnung der Expo 2020 Dubai am 1. Oktober 2021 sind die konstruktiven Bauarbeiten auf der Baustelle des Deutschen Pavillons kurz vor der Vollendung.

  • 05.02.2021  Vok Dams veröffentlicht neues Whitepaper – Das Learning aus 439 digitalen und hybriden Events

    An digitalen und hybriden Events kommt aktuell keiner vorbei. Doch wie werden diese Eventformate eigentlich erfolgreich? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Experten für Events und Live-Marketing von Vok Dams in ihrem Whitepaper „Erfolgsfaktoren hybrider und digitaler Events“.

  • 04.02.2021  Ein Jahr Exolon – Start mit spannenden Herausforderungen

    Aufregender könnte ein erstes Geschäftsjahr wohl kaum sein: Kaum unter neuem Namen und mit neuer Unternehmensstruktur am Markt, kam schon die Corona-Pandemie. Dennoch: Die Exolon Group blickt insgesamt zufrieden auf ihr erstes Geschäftsjahr zurück.

  • 03.02.2021  Syma-System ist neues Mitglied in der I.M. Austria

    Die I.M. Austria freut sich, bereits im ersten Quartal 2021 ein neues Mitglied mit an Bord zu haben. Mit dem international tätigen Unternehmen Syma-System wird die I.M. Austria nun durch ein weiteres innovatives Unternehmen verstärkt.

  • 02.02.2021  Spielwarenmesse BrandNew: Neuheitenüberblick findet enormen Anklang in der Branche

    Fokussierte Informationen über die diesjährigen Neuheiten und Trends im Spielwarenbereich bietet seit dem 25. Januar der digitale Service Spielwarenmesse BrandNew. Das zukunftsorientierte Format kommt bei den Branchenexperten an. Allein in den ersten fünf Tagen verzeichnete der Veranstalter aus Nürnberg 55.442 Besucher mit über 400.000 Aktionen auf seiner Webseite.

  • 01.02.2021  SMM Digital: Startschuss zur „maritimen Transition“

    Morgen beginnt die maritime Weltleitmesse SMM Digital – aufgrund der aktuellen Corona Pandemie in diesem Jahr erstmalig in Form einer digitalen Konferenz. Zum Start der Messe beleuchten führende Branchenvertreter in der Online-Auftaktpressekonferenz die aktuelle Lage unter Covid-19-Bedingungen und die Perspektiven unter anderem im Hinblick auf Digitalisierung und Klimaschutz.

Kölns Messechef Böse: „Branchen wollen schnellstmöglich zurück zur persönlichen Begegnung“

09.02.2021

„Wir bleiben auf Betriebstemperatur", sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. „Unsere Branchen wollen schnellstmöglich zurück zur persönlichen Begegnung.“

„Trotz vieler Chancen der digitalen Formate freuen wir uns darauf, die neuen Möglichkeiten der digitalen Messewelt auch wieder mit physischen Treffen zu verbinden“, Böse weiter. „Mit unserer ersten Messe in 2021 wollen wir auch in unseren Hallen wieder Vollgas geben. Darauf haben wir uns in den zurückliegenden Monaten der Pandemie sehr gut vorbereitet.“ Bisher tragen die finanziellen Reserven aus der guten wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre, Kurzarbeit und eine aktuell strikte Sparpolitik das Unternehmen ohne größeren Personalabbau durch die Krise, die dennoch, wie in der gesamten Messewirtschaft, deutliche Spuren in der Bilanz hinterlässt. Seit März 2020 hat auf dem Kölner Gelände keine eigene Veranstaltung mehr stattgefunden. 54 von 70 geplanten Messen im In- und Ausland wurden 2020 abgesagt oder – zum Teil mehrfach – verschoben.

Finanzgeschäftsführer Herbert Marner beziffert den Umsatz im Jahr 2020 auf rund 95 Millionen Euro, den Verlust auf voraussichtlich etwa 115 Millionen Euro. Dass zuvor nach mehrjährigem Wachstum 2019 noch ein Rekordumsatz in Höhe von 413 Millionen Euro und ein Gewinn nach Steuern von über 30 Millionen Euro zu verzeichnen war, hilft dem Unternehmen heute sehr: „Unser überdurchschnittlich hohes Eigenkapital von mehr als 250 Millionen Euro wurde bis zum Jahresende zwar fast zur Hälfte aufgebraucht, reicht aber aus, um auch die bisher bekannten und eventuell weitere Ausfälle in 2021 zu tragen. Dies gilt bis auf Weiteres auch für die Liquidität, die wir erst in der zweiten Jahreshälfte gegebenenfalls durch neue Darlehen stärken müssten. Zudem wollen wir aber – anders als vor der Krise geplant - zur Sicherung unserer zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit einen Teil unseres Innovations- und Investitionsprogramms Koelnmesse 3.0 durch eine zusätzliche zweckgebundene Eigenkapitalerhöhung von 120 Millionen Euro finanzieren. Dazu sind wir mit unseren Gesellschaftern aktuell im Gespräch.“

Digitale Messen im In- und Ausland
Rund 7.000 Aussteller und mehr als 400.000 Besucher haben nach den Worten von Messegeschäftsführer Oliver Frese, seit Anfang 2020 als Chief Operating Officer im Amt, an den physischen Koelnmesse-Veranstaltungen im Jahr 2020 teilgenommen. In Deutschland fanden fünf eigene Messen im physischen, vier im digitalen Format statt. Sieben waren es im Ausland, darunter die interzum guangzhou und die Thaifex – Anuga Asia in Bangkok, die beide ihren erfolgreichen Re-Start mit gutem geschäftlichem Verlauf bereits erlebt haben. Darüber hinaus gab es in Köln vier Gastmessen sowie Kongresse außerhalb der Messeveranstaltungen mit etwa 100.000 Teilnehmern.

Hinzu kamen rein digitale Veranstaltungen im In- und Ausland, darunter die gamescom und die Dmexco@home. „Sie haben bewiesen“, so Frese, „dass sowohl Publikum-Events als auch primär geschäftliche Begegnungen im Netz Erfolgspotenzial haben.“ Die beiden Veranstaltungen wurden im Sommer in wenigen Wochen auf einer neu geschaffenen digitalen Plattform auf die Beine gestellt. „Eines melden unsere Kunden uns aber sehr deutlich zurück“, sagt Frese: „Digitale Lösungen führen nicht allein zum Erfolg. Inzwischen haben wir unsere digitalen Geschäftsmodelle verfeinert, um sie in den kommenden Jahren in hybriden Formaten Gewinn bringend für unsere Kunden einzusetzen. Messen der Zukunft werden aus hochkarätigen physischen Kern-Events am Standort bestehen, die von einer bis dahin nicht erreichten weltweiten digitalen Reichweite begleitet werden. Sobald die Pandemie uns lässt, wollen wir das in der Praxis unter Beweis stellen.“

Investitionsprogramm wird fortgesetzt
Zukünftige hybride Formate werden auch neue Anforderungen an die räumliche Struktur des Geländes stellen. „Wir haben aufgrund der Auswirkungen der Pandemie unsere Investitionen repriorisiert und teilweise verschoben. Unsere Gesellschafter stützen aber unser Vorhaben, die nächsten wichtigen Schritte unseres ambitionierten Programms Koelnmesse 3.0 – wenn auch zeitverzögert – umzusetzen“, berichtet Gerald Böse. „Die Modernisierung und Sanierung einiger bestehender Hallen wurde fortgesetzt. Die neue Halle 1 am Auenweg ist fertiggestellt, die Planungen für unsere Messe-, Kongress- und Eventlocation Confex laufen weiter. Es wird eine Blaupause sein für Messen in der Post-Corona-Zeit und uns mit seiner Flexibilität und universellen Einsetzbarkeit in Zukunft Wettbewerbsvorteile bieten.“

Gut gefüllter Messekalender 2021
Auf die Aussteller und Besucher wartet nach dem Messe-Re-Start – auch aufgrund zahlreicher Verschiebungen - ein gut gefüllter Terminkalender. Den sicher noch andauernden Einschränkungen durch die Pandemie begegnet die Koelnmesse mit einem 2020 entwickelten Sicherheitskonzept. Mehrere Wochen lang war in der Kölner Messehalle 9 das "B-Safe 4business"-Village aufgebaut, in dem sich Aussteller, Besucher und Vertreter der Messewirtschaft von der Wirksamkeit umfassender Schutzmaßnahmen und der Machbarkeit von Messen unter Corona-Bedingungen überzeugt haben. In Köln stehen (Stand Mitte Februar 2021) bis zum Jahresende 14 eigene Messen und 20 Gastveranstaltungen, im Ausland 16 Veranstaltungen auf der Agenda. Ein Highlight im internationalen Geschäft ist zudem die in den kommenden Herbst verschobene Expo 2020 in Dubai, wo die Koelnmesse einmal mehr die Organisation und den Betrieb des deutschen Pavillons verantwortet. Seit Februar läuft auf dem Kölner Messegelände der Betrieb eines der größten deutschen Impfzentren, das die Koelnmesse als Full-Service-Anbieter von der Planung über die Konzeption bis zur Umsetzung komplett organisiert hat.

Prognosen bleiben schwierig
Die finanzwirtschaftliche Prognose für 2021 bleibt schwierig. Herbert Marner: „Wir werden sicher weitere signifikante Umsatzeinbußen hinnehmen müssen und je nach Dauer der Krise auch in 2021 wieder hohe Verluste schreiben. Unsere Szenarien richten sich nach dem Zeitpunkt des Re-Starts und der Geschwindigkeit, mit der die Messen zu neuer Normalität finden können.“ Die Koelnmesse will nach der Corona-Pandemie schnellstmöglich an ihr nachhaltiges Wachstum anknüpfen. Nach Überwindung der weltweiten Krise plant sie – eine wieder stabile Entwicklung der Weltwirtschaft vorausgesetzt – ab 2023 die Rückkehr zum früheren Ergebnis- und Umsatzniveau.

 
 

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