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DIe Deutsche Messe übertrifft die Umsatz- und Ergebnisziele

18.07.2025

Mit einem Konzernumsatz von 304 Millionen Euro und einem Ergebnis von 18 Millionen Euro hat die Deutsche Messe 2024 seine wirtschaftlichen Ziele übertroffen – trotz des turnusbedingt etwas reduzierten Messekalenders.

„Der Erfolg im Jahr 2024 basiert auf der starken Performance unseres etablierten Kerngeschäfts, dem erfolgreichen Ausbau neuer Veranstaltungsformate sowie der konsequenten Weiterentwicklung unseres internationalen Messeportfolios“, erklärt Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe, Hannover.„Der anhaltend starke Zuspruch zu unseren Veranstaltungen im In- und Ausland zeigt, dass unsere Strategie aufgeht.“ 

Insgesamt richtete die Deutsche Messe im vergangenen Jahr weltweit rund 70 Messen aus und begrüßte dabei über 30.000 ausstellende Unternehmen sowie mehr als 3 Millionen Besucherinnen und Besucher. „Auch unser Messekalender für 2025 ist gut gefüllt. In der zweiten Jahreshälfte freuen wir uns unter anderem auf zwei internationale Leitmessen: die Agritechnica und die EMO Hannover. Beide Veranstaltungen werden erneut hunderttausende Teilnehmende nach Hannover bringen“, sagt Andrea Aulkemeyer, inzwischen ausgeschiedene Finanzvorständin der Deutschen Messe. „Stand heute sind wir auf einem sehr guten Weg, auch in diesem Jahr unsere ehrgeizigen Umsatz- und Ergebnisziele im Konzern zu erreichen.“ Das Umsatzziel für 2025 liegt bei rund 320 Millionen Euro mit einem erneut positiven Ergebnis. 

Neugeschäft wächst weiter
Die Entwicklung innovativer Messeformate und die Erschließung neuer Märkte im In- und Ausland sind zentrale Bestandteile der strategischen Ausrichtung der Deutschen Messe – mit sichtbarem Erfolg.
Ein Beispiel hierfür ist die gelungene Premiere der neuen Fachmesse Pro Care, die 2025 erstmals in Hannover stattfand und auf Anhieb großen Zuspruch aus der Pflegebranche erfuhr. Mit der für 2027 angekündigten DSEI Germany wird zudem eine neue internationale Plattform für Verteidigung und Sicherheit etabliert, die gemeinsam mit Partnern aus Politik und Wirtschaft entwickelt wird. 

Auch die Rückkehr der didacta, Europas größter Bildungsmesse, nach Hannover wurde erfolgreich vertraglich besiegelt. 2027 findet die didacta wieder am Heimatstandort der Deutschen Messe statt – ein starkes Signal für den Messestandort. 

Internationale Expansion ausgebaut
Neben dem Heimatmarkt konnte die Deutsche Messe auch ihr internationales Portfolio weiter ausbauen. Ein Beispiel hierfür ist die Industrial Transformation Saudi Arabia, die im Dezember 2025 in Riad Premiere feiert.
„Die Entwicklung neuer Messeformate und die gezielte Erschließung internationaler Märkte sind tragende Säulen unserer strategischen Ausrichtung. In den kommenden Wochen werden wir weitere internationale Veranstaltungsformate bekannt geben können, die diesen Kurs eindrucksvoll fortsetzen“, so Messechef Köckler. Allein im Jahr 2025 ergänzt die Deutsche Messe ihren internationalen Messekalender um mehr als 11 neue Veranstaltungen weltweit.
Investitionen in die Zukunft

Auch der Heimatstandort Hannover profitiert. Die Deutsche Messe investiert kontinuierlich in die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit ihres Messegeländes. So wird unter anderem die digitale Besucherführung weiterentwickelt und die zentralen Eingänge werden mit großformatigen LED-Screens ausgestattet.
Ein weiterer strategischer Schwerpunkt bleibt das Thema Nachhaltigkeit. Mit dem Programm Fair2Future verfolgt die Deutsche Messe das Ziel der CO2-Neutralität bis 2035. 2024 wurde unter anderem das neue Klima-Ticket eingeführt, das allen ausstellenden Unternehmen sowie Besucherinnen und Besuchern die kostenfreie Nutzung des ÖPNV in Hannover ermöglicht. Darüber hinaus wurden erste Maßnahmen des Energietransformationskonzepts auf dem Messegelände umgesetzt. 

„Wir investieren gezielt in das, was unseren Kunden am meisten nutzt – sei es bei neuen Ideen, verbesserten Services oder nachhaltiger Infrastruktur“, betont Aulkemeyer. „2025 setzen wir diesen Weg konsequent fort – mit einem klaren Fokus auf Wachstum, Innovation und Kundenorientierung.“ 

Veränderung auf Vorstandsebene
Auf eigenen Wunsch ist Finanzvorständin Andrea Aulkemeyer zum 1. Juli 2025 aus dem Vorstand der Deutschen Messe ausgeschieden. „Damit die Deutsche Messe das aktuelle Momentum noch besser nutzen kann, braucht es auch auf Vorstandsebene einen klareren Fokus auf Marketing, Vertrieb und Neugeschäft – idealerweise durch eine Vorstandsposition, die genau auf diese Themen ausgerichtet ist“, erklärt Aulkemeyer. „Da eine personelle Aufstockung des Vorstands keine Option ist, habe ich mich entschieden, mein Mandat zur Verfügung zu stellen.“

 
 

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