Aktuelle Ausgabe

Altenpflege 2026 in Essen: Dichtes Programm

06.03.2026

Vom 21. bis 23. April 2026 wird die Altenpflege in Essen erneut zum Treffpunkt der Pflegebranche. Neben dem Messekongress präsentiert die Messe ein umfassendes Rahmenprogramm.

Die Altenpflege-Arena bietet an allen drei Messetagen ein vielfältiges Bühnenprogramm, das Pflege, Kultur, Emotion und Zukunftsthemen verbindet. Die Arena eröffnet am 21. April mit der offiziellen Messeeröffnung, gefolgt von musikalischen Beiträgen, künstlerischen Impulsen und nachdenklich stimmenden Sessions wie „Tattoo auf der Bühne – Identität im Alter“, „Wenn der Körper spricht“ oder dem Dokumentarfilmgespräch über Abschiedskultur. Improtheater, Beiträge zu Sterbekultur, Robotik in der Pflege und Musiktherapie ergänzen das Programm. Ein Highlight des ersten Messetages: Die Korian Stiftung für Pflege und würdevolles Altern verleiht den Korian Stiftungsaward „Vielfalt und Respekt in der Pflege“. Der seit 2021 vergebene, mit 2.000 Euro dotierte Preis ehrt Einrichtungen, Teams oder Träger, die sich durch eine diversitätssensible Haltung oder konkrete Schritte hin zu mehr Vielfalt und Respekt auszeichnen.

Am 22. April reichen die Themen von Sexualität im Alter über Kunst gegen das Vergessen, Social-Media-Formate und neue Perspektiven auf Demenz bis hin zu gesellschaftlicher Verantwortung in der Pflege. Zudem werden an diesem Tag die Bestplatzierten der Newcomer Challenge präsentiert sowie die Erstplatzierten des Kummerfeldt‑Stiftungsawards geehrt. Am 23. April stehen Gewaltprävention, professionelle Begleitung von Intimität, rechtliche Fragen, internationale Pflegeperspektiven sowie die Rolle der Digitalisierung im Fokus. Das Arena‑Programm verbindet damit fachliche Tiefe mit kulturellen Impulsen und zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig moderne Pflege gedacht werden kann.

Das neue Forum Pflege Perspektiven bietet an allen drei Messetagen ein dichtes Programm für Fachkräfte in der Pflege rund um mentale Gesundheit, Resilienz und professionelle Haltung. Am 21. April reicht das Spektrum von psychischer Stabilität und hörgerechten Arbeitsumgebungen über wirksame Anleitung bis hin zu Stressbewältigung, Berufsordnung und berufsethischer Ausrichtung. Der 22. April vertieft Aspekte wie gelungenes Onboarding, Selbstfürsorge, praxisnahe Resilienzstrategien, moderne Arbeitszeitmodelle und gesunde Kommunikation. Am 23. April zeigen weitere Beiträge, wie Digitalisierung, Burnout-Prävention und zeitgemäße Führung Pflegekräfte im Alltag spürbar entlasten. Damit wird das Forum zu einem zentralen Ort für alle, die Arbeitsbedingungen und gesundheitliche Ressourcen in der Pflege nachhaltig stärken möchten. 

Das Forum Digital & Innovativ zeigt, wie digitale Technologien Pflegeprozesse spürbar verbessern. Am 21. April geht es um die wirtschaftlichen Grundlagen guter Pflege sowie versteckte Prozesskosten, bevor Markus Wilhelm und Tobias Gross einen Ausblick auf die Zukunft der Pflege geben. Der 22. April steht im Zeichen künstlicher Intelligenz: Benno Rus und Julia Hartung erläutern, wie Künstliche Intelligenz und moderne Managementsysteme neue Standards in Dokumentation und Sicherheit setzen, während Sven Schöner zeigt, wie intuitive Software ambulante Teams entlastet. Am 23. April verdeutlichen Thorsten Blocher und Nadine Treff die Rolle der elektronischen Patientenakte für transparente Pflegeprozesse, bevor Tobias Gross und Dustin Struwe diskutieren, was erfolgreiche Teamkultur in der Pflege ausmacht.


 
 

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