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Koelnmesse bringt Eisenwarenmesse nach Usbekistan

11.03.2026

Die Central Asia International Hardware Expo (CAIHE) wird vom 24. bis 26. November 2026 im Uzexpocentre in der usbekischen Hauptstadt Taschkent durchgeführt.

Damit startet erstmals eine internationale Fachmesse für die Hardware- und Werkzeugbranche in Zentralasien. Veranstaltet wird die Messe von der Tochtergesellschaft Koelnmesse Ltd. mit Sitz in Hongkong gemeinsam mit dem lokalen Partner Inter Dialog. Mit dem neuen Format bringt die Koelnmesse eine starke globale Marke aus ihrem Portfolio in eine Region mit hohem Wachstumspotenzial. Die Premiere in Taschkent ist damit ein weiterer Schritt in der Internationalisierungsstrategie der Kölner Messegesellschaft. 

„Zentralasien steht an einem bemerkenswerten Wendepunkt. Wir erleben eine Region, die sich durch moderne Infrastrukturprojekte und innovative Bauvorhaben neu positioniert – und genau dort entstehen Chancen“, sagt Gerald Böse, CEO der Koelnmesse. „Die Central Asia International Hardware Expo will Brücken bauen, Partnerschaften schließen und Türen zu neuen Möglichkeiten öffnen. Gemeinsam mit unserem lokalen Partner Inter Dialog sehen wir darin eine Chance, unser globales Netzwerk mit dem dynamischen Wachstum der Region zu verbinden.“ 

Die knapp 84 Millionen Einwohner starke Region Zentralasien zählt zu den dynamischsten Zukunftsräumen Eurasiens. Allein in Usbekistan wird die Bevölkerung offiziellen Prognosen zufolge bis 2050 um rund 40 Prozent auf 52 Millionen anwachsen. Länder wie Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Turkmenistan befinden sich zudem in einer Phase tiefgreifender Modernisierung. Sie investieren massiv in Infrastruktur, Bauwirtschaft und industrielle Entwicklung. 

Damit wächst auch die Nachfrage nach professionellen Lösungen für Bau, Handwerk, Industrie und Handel. Der DIY- und Hardware-Markt in Zentralasien wird Prognosen zufolge bis 2029 im Schnitt um 3,4 Prozent pro Jahr wachsen – auf knapp 19 Milliarden US-Dollar Marktvolumen. Allein in Usbekistan laufen laut Regierungsangaben aktuell mehr als 750 Großprojekte – darunter Vorhaben wie der Aufbau des nachhaltigen Stadtentwicklungsprojekts „New Tashkent“, das für rund 2,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner ausgelegt ist und zentrale Transportkorridore umfasst.

 
 

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