Aktuelle Ausgabe

  • 18.06.2021  Husum Wind findet vom 14. bis 17. September als Präsenzmesse statt

    Die Entscheidung ist gefallen: Die Husum Wind 2021 findet vom 14. bis 17. September planmäßig als Präsenzmesse statt. Seit Ausbruch der Pandemie im Frühjahr 2020 wird somit erstmalig wieder eine wichtige Fachmesse für die Wind- und Erneuerbare Energien-Branche als Vor-Ort-Veranstaltung ausgerichtet werden können.

  • 17.06.2021  „Eine gesunde und erfolgreiche Wirtschaft braucht Messen“

    Messen sind Wegbegleiter des wirtschaftlichen Aufschwungs sowie ein essenzieller Wohlstandsfaktor – das haben Nicola Beer, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments und Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, bei einem gemeinsamen Gespräch betont.

  • 16.06.2021  „TrendSet“ in München als Pilotmesse

    Es geht wieder los: Spätestens ab dem 1. September 2021 sollen wieder Messeveranstaltungen möglich sein. Dieser Neustart ist ein wichtiges Signal für die bayerische Wirtschaft und die Veranstaltungsbranche, heißt es.

  • 15.06.2021  Messe Stuttgart: Die AMB ist zurück

    Nach dem Aussetzen im zurückliegenden Jahr findet die AMB – Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung vom 13. bis 17. September 2022 wieder turnusgemäß auf dem Stuttgarter Messegelände statt.

  • 14.06.2021  Leipziger Messe begrüßt Neustart für Messen und Kongresse in Sachsen

    Ab 14. Juni 2021 finden in Sachsen wieder Messen und Ausstellungen, Kongresse und Tagungen statt. Das sieht die neue Corona-Schutzverordnung des Bundeslandes vor. Voraussetzung ist ein Hygienekonzept, das unter anderem Abstandsregelungen, Kontaktverfolgung und Hygienemaßnahmen beinhaltet.

  • 11.06.2021  Interessenvertretung fwd: gestartet

    Auf der heutigen außerordentlichen Mitgliederversammlung des FAMAB haben die anwesenden Teilnehmer mit einer Stimmenmehrheit von 98,4 Prozent den Neustart als „fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft“ beschlossen. Die neue Branchenvertretung steht für die Gesamtheit der Veranstaltungswirtschaft.

  • 10.06.2021  Digitalisierung: IFES veröffentlicht Whitepaper anlässlich der Branchenmesse Best of Events

    Unter dem Titel “Digitization in the Live Marketing + Exhibition Industry - Opportunities + Challenges” hat die International Federation of Exhibition and Event Services (IFES) anlässlich der Best of Events Connect, dem Online-Ableger der Branchenmesse BoE, ein Whitepaper publiziert.

  • 09.06.2021  Unzureichende Beschlüsse vor Wahlkampf und Parlamentsferien

    Unambitioniert und schädlich verlängert Kabinett Corona-Programme nur bis September, sagt das Aktionsbündnis #AlarmstufeRot. Mitten in der regierungslosen Phase werden Kultur und Veranstalter hilflos dastehen. Zugleich fehlen Regeln und Planungssicherheit für einen zukünftigen Neustart, heißt es.

  • 08.06.2021  Salzburg: Die Messe-Durststrecke hat ein Ende

    Im Messezentrum Salzburg gibt es endlich wieder grünes Licht für Messeveranstaltungen: Österreichs einzige Fachmesse für Geschenkartikel, Wohnaccessoires und Lifestyleprodukte öffnet von Freitag, 11. bis Sonntag, 13. Juni 2021 ihre Pforten.

  • 07.06.2021  Positives erstes Fazit der Interzoo.digital 2021

    Mit Spannung war sie erwartet worden, die erste Interzoo.digital, veranstaltet von der Wirtschaftsgemeinschaft Zoologischer Fachbetriebe (WZF): Das Online-Format der weltweit führenden Messe für den Heimtierbedarf zog vom 1. bis zum 4. Juni exakt 14.537 Teilnehmer aus über 100 Ländern auf die Plattform.

  • 04.06.2021  Die Zukunft von Messen, Kongressen und Events: Jetzt auch als E-Book

    Vor gut zwei Monaten ist bei der TFI-Verlagsgesellschaft das Buch „Die Zukunft von Messen, Kongressen und Events“ erschienen. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es jetzt auch eine E-Book-Version.

  • 03.06.2021  Premiere für Zahntechnik plus im März 2022

    Ein neuer Branchentreff verbindet künftig Zahntechnik, Politik, Markt und Technologie: Die Zahntechnik plus feiert am 25. und 26. März 2022 in Leipzig ihre Premiere.

  • 02.06.2021  Messe Stuttgart zeigt Flagge im Veranstaltungsmarkt

    Die Messe Stuttgart präsentiert sich vom 1. Juni bis 30. September 2021 im Rahmen des “GCB Virtual Venue” unter dem Motto "Germany - at the heart of future events". Mit dieser virtuellen Messe-, Meeting- und Seminarplattform füllt das German Convention Bureau (GCB) eine Lücke, die aufgrund der pandemiebedingten Absage wichtiger Branchenveranstaltungen entstanden ist

  • 01.06.2021  Messeprogramm der „Exportinitiative Energie“ für 2022 festgelegt

    Im nächsten Jahr können deutsche Unternehmen, die klimafreundliche Energielösungen anbieten, wieder bei ihrer Messebeteiligung im Ausland finanzielle und organisatorische Unterstützung vom Bund erhalten.

  • 31.05.2021  Messe Berlin begrüßt und unterstützt Pilotprojekt Hauptstadtkongress

    Im Juni findet mit dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit auf dem Gelände der Messe Berlin die erste größere Live-Veranstaltung seit September 2020 statt. Im CityCube Berlin dürfen sich auf Basis einer Sondergenehmigung vom 15. bis 17. Juni 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen.

  • 28.05.2021  Korea MICE-Expo 2021

    Vom 29. Juni bis zum 2. Juli 2021 findet die diesjährige Korea MICE-Expo 2021 (KME) virtuell statt. Sie ist Teil der größten Reisemesse Koreas, der Korea International Travel Expo (KITE).

  • 27.05.2021  Koelnmesse: "Die Krise treibt uns an!"

    Die Koelnmesse ist auf den Re-Start vorbereitet, erreicht aber auch die Grenze der Belastbarkeit: 2020 und 2021 mit Umsatzeinbrüchen und hohen Verlusten.

  • 26.05.2021  BOE connect: Neue Plattform verbindet die nationale und internationale Event-Industrie

    Die nächste BOE International präsentiert sich vom 19. bis 20. Januar 2022 wieder als der Branchentreffpunkt in Dortmund. Die Macher der internationalen Fachmesse für Erlebnismarketing bringen zudem ab Juni (9. Juni 2021) die neue Online-Plattform BOE connect an den Start.

  • 25.05.2021  Messe Karlsruhe bilanziert: Corona kann bis zu neun Millionen Euro kosten

    Die Messe Karlsruhe weist zum Stichtag der Bilanzierung ein Betriebsergebnis aus, das 9,2 Millionen Euro schlechter ausfällt als es der Planansatz vorsah und ein worst case Szenario darstellt.

  • 21.05.2021  Digitale Veranstaltungen: Neue Möglichkeiten für die Messe Augsburg

    Der Messestandort Augsburg erweitert sein Portfolio und bietet ab sofort ein breites Spektrum an digitalen Lösungen – die Messe Augsburg verbindet das Physische mit dem Digitalen.

FAMAB: Interessenvertretung braucht Wandel

07.05.2021

Angesichts der Pandemiefolgen und der Erkenntnisse aus der zurückliegenden politischen Arbeit empfiehlt der Vorstand des FAMAB seinen Mitgliedern eine Neuerfindung des etablierten Querschnittverbands. Bei der Mitgliederhauptversammlung Anfang Juli sollen eine völlig neue Struktur und ein neuer programmatischer Name für eine umfassende Öffnung dieser Brancheninstitution sorgen.

Im Verband FAMAB sind bereits seit Jahrzehnten die unterschiedlichen Felder der Veranstaltungsbranche organisiert. Den Gesamtsektor hat die Pandemie in nie dagewesener Härte getroffen. Dies erfordert einen Wandel der Interessenvertretung. Der FAMAB will diesen Entwicklungen nicht bloß folgen. Die Interessenvertretung soll stattdessen voranschreiten, prägen und beeinflussen zu Gunsten aller in der Branche. Die Handlungs- und Denkrichtung laute daher fwd: – vorwärts!

Breit und offen aufgestellt
Seit März 2020 ist die Veranstaltungswirtschaft im Lockdown, und mit ihr die Mitgliedsunternehmen des FAMAB. Sie leidet unter Umsatzeinbrüchen von 80%, Kurzarbeit und einer fehlenden Perspektive. Der FAMAB war zwar der erste Verband, der die drohenden Schäden für die Veranstaltungswirtschaft ins Medienbewusstsein bringen konnte und seitdem kompetenzbasierte Lösungen bietet. Doch es wurde bei den Regierenden bei weitem nicht das erreicht, was nötig gewesen wäre.

Deshalb muss etwas Neues entstehen: eine Institution, die die sechstgrößte Branche gegenüber Bund und Ländern als Schlüsselwirtschaftssektor repräsentiert. Die nicht nur die fachliche Bandbreite der Eventindustrie abdeckt, sondern die auch eine flexible Organisation bietet, die für die 90 Prozent verbandlich nicht engagierten Menschen der Branche offen ist. Denn dieser vielfältige Wirtschaftszweig muss von der Gesamtgesellschaft gesehen und anerkannt werden, damit er nie wieder vergessen wird.

„Klar ist: Unsere Branche braucht nicht den x-ten Fachverband. Diese professionellen Gruppen haben ihre volle Berechtigung für facettenreiche Sonderanliegen. Wir wollen stattdessen den neun von zehn Menschen der Veranstaltungswirtschaft eine attraktive Plattform bieten, die bislang keinen Grund hatten, sich zu organisieren. Dafür ist der FAMAB prädestiniert. Denn er ist die einzige Brancheninstitution, die seit Jahrzehnten den Querschnitt des gesamten Sektors vertritt. Seine schlanke und effektive Organisation stellen wir unserem Wirtschaftszweig zur Verfügung. Es kann kein ‚weiter so‘ geben. Wir müssen für unsere gemeinsamen Bedürfnisse vorwärtsschreiten. Deshalb erfinden wir den FAMAB unter dem symbolstarken Namen Forward – kurz: fwd: – völlig neu.“ bringt Jörn Huber, Vorstandsvorsitzender des FAMAB die Neustartinitiative auf den Punkt.

Agile und flexible Interessenvertretung
Mit flexiblen, niedrigschwelligen Zugangsmöglichkeiten sollen die Kollegen in der Branche da angesprochen werden, wo sie stehen. Und nicht dort, wo sie laut gesetzter Verbandssatzungen stehen sollten. Viele halten nämlich Verbände für starr, kompliziert und unflexibel. Gleichzeitig ist ein gewisses Maß an Struktur notwendig. Die Kunst für die Zukunft wird sein, den Menschen der Branche unabhängig ihrer beruflichen Herkunft eine agile, flexible Plattform zu bieten. Denn agile Strukturen ermöglichen schnelles und effektives Arbeiten. So kann jeder die Branche mit dem vorantreiben, was er beitragen will. Deshalb wird fwd: diverse Mitgliedschaftsformen anbieten, um vom Auszubildenden und Soloselbstständigen bis zur Unternehmensgruppe das richtige und individuell gewünschte Maß an Partizipation zu bieten. Themen- und Fokusgruppen sowie Taskforces stehen für alle Akteure offen, die sich aktiver einbringen wollen.

In der Krise haben sich – im Rahmen des Erlaubten – lokal zahlreiche kleine, informelle Zusammenschlüsse gebildet, die auf regionaler Basis viel bewegt haben. Die breite Öffentlichkeit wurde über Demos und Medienarbeit erreicht. Regionalpolitiker wurden auf direktem Wege auf Missstände in Stadt und Wahlkreis hingewiesen. Eine entfernte Zentralorganisation hätte diese regionale Kraft nur sehr schwer freisetzen können. Dennoch ist eine überregionale Organisation unverzichtbar, da die Branche auch auf nationaler und internationaler Ebene Zeichen setzen muss. Regional- bzw. Ländergruppen im Norden, Osten, Süden und Westen Deutschlands sollen Mitgliedern die Interessenplatzierung bei Zielgruppen auf Lokal- und Landesebene erlauben.

Einheit aus Vielfalt – solidarisch füreinander
„Die Unternehmen, Akteure und Verbände der Branche sind heterogen und fragmentiert. So ist bislang auch die Interessenvertretung zergliedert. Sie muss jedoch in ihrer Größe geeint sein, um übergreifende politische Anliegen zu erreichen. Keine Untergruppe verfügt über ausreichend Ressourcen, um die gemeinsamen Interessen gegenüber der Politik wirksam zu vertreten. Die bisherige Aufspaltung macht es einer passiven Regierung einfach, denn von kleinen Gruppierungen droht schlicht kein Gegenwind“, so betont FAMAB-Vorstand Markus Illing die Motivation.
„Unser Wirtschaftszweig darf nicht noch einmal die abgehängte Branche sein. Das Vorhaben fwd: hat das große Potential, die Veranstaltungswirtschaft geeint zu vertreten: vom Soloselbständigen bis zum Mittelständler über alle Disziplinen. Unser gesamter Sektor kann dauerhaft nur durch eine starke Interessenvertretung gegenüber Politik und Gesellschaft repräsentiert werden. Wir empfehlen den Menschen unserer Branche, die sich noch nicht in einem Verein oder Verband organisiert haben, die neue Vereinigung fwd: auf eine der vielfältigen Arten zu unterstützen.“ betont der Vorstand des Aktionsbündnisses #AlarmstufeRot.

„Bei allem Wettbewerb, der vor der Pandemie herrschte und auch danach wieder laufen wird: Wenn ausschließlich Teilinteressen betrachtet werden, führt dies bloß zu Verwerfungen, die das Gesamtsystem schwächen. Unsere Branche ist zwar schwer greifbar wegen ihrer vielen unterschiedlichen Akteure und Unternehmen. Doch gerade das ist die zentrale Stärke der Veranstaltungswirtschaft. Es wird uns gelingen, gemeinsam eine Interessenvertretung aufzubauen, die diese ‚Einheit aus Vielfalt‘ widerspiegelt“ drückt Geschäftsführer Jan Kalbfleisch seinen Optimismus aus.

 
 

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