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Messe Friedrichshafen: Neue Photovoltaik-Dachanlage

25.03.2026

Die Messe Friedrichshafen hat vor einem Monat eines der größten Photovoltaik-Dachprojekte der Bodenseeregion offiziell in Betrieb genommen.

Auf den Dächern von zehn Messehallen ist in den vergangenen Monaten eine Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von 5,5 Megawatt Peak entstanden. Künftig erzeugt die Messe einen Großteil ihres Strombedarfs selbst und speist überschüssige Energie als grünen Strom in das regionale Netz ein. Die Anlage wurde am 24. Februar auf den Messedächern am Standort Friedrichshafen im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft offiziell eingeweiht.

„Mit der Inbetriebnahme unserer 5,5 Megawatt Peak PV-Anlage geht die Messe Friedrichshafen sprichwörtlich ans Netz. Gemeinsam mit starken Technologiepartnern aus der Region setzen wir hier ein klares Zeichen für Eigenstromversorgung, hohe Energie-Autarkie und nachhaltiges Wirtschaften“, sagte Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen. „Das Projekt ist ein zentraler Baustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie und unterstützt zugleich die Klimaziele der Stadt Friedrichshafen mit einer CO2-Einsparung von jährlich rund 2.735 Tonnen.“

Technik, Dimensionen, regionale Einbindung

Die neue Photovoltaikanlage erstreckt sich über eine Fläche von rund 25.000 Quadratmetern, umfasst etwa 12.400 Module und erreicht eine Gesamtleistung von 5,5 MWp. Zusätzlich wurde eine Batteriekapazität von 2,2 MWh installiert. Der erzeugte Solarstrom wird vorrangig auf dem Messegelände genutzt; überschüssige Energie wird in das regionale Netz eingespeist. Die Photovoltaik-Dachanlage wurde gemeinsam mit erfahrenen Projektpartnern aus der Region umgesetzt. Die Planungsleistungen übernahm das Ingenieurbüro Kienle aus Ostrach, während die Firma Gramm aus der direkten Messe-Nachbarschaft in Friedrichshafen für die Dachertüchtigung verantwortlich war. Die Hauptverantwortung für die Projektausführung lag bei der Firma Reimer Elektrotechnik aus Neu-Ulm. 

Als Experte und Partner für Energielösungen ist auch Zeppelin Power Systems involviert. „Wir freuen uns, als Technologiepartner Teil dieses wegweisenden Projektes zu sein. Mit unserer Expertise in der digitalen Integration von Energiesystemen leisten wir einen wichtigen Beitrag zum effizienten Betrieb der Anlage und einer resilienten Stromversorgung“, so Matthias Benz, Vorsitzender der Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns. Werner Engl, Vertriebsleiter bei Zeppelin Power Systems, ergänzt: „Mithilfe unserer digitalen Lösung können unsere Kunden ihre Maschinen, Anlagen und Motoren vernetzen, relevante Daten in Echtzeit erfassen und sie immer im Blick behalten. Auch für dieses zukunftsweisende Projekt bietet sie entscheidende Vorteile: Energieverbräuche können transparent getrackt, der Zustand des Batteriespeichers überwacht und Serviceintervalle frühzeitig erkannt und geplant werden.“



 
 

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