Mehr Geld auf dem Konto, ein angenehmer Arbeitsplatz und weniger Bürokratie: Was brauchen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Deutschland wirklich, um motivierter und produktiver zu arbeiten?
Mit Wirkung vom 1. Oktober hat Firmeninhaberin Silke Riedle die Verantwortung für Bags by Riedle, Langenbrettach, wieder an den Firmengründer Volker Riedle übergeben. Sie werde sich künftig anderen Aufgaben widmen, meldet das Unternehmen.
Vom 14. bis 17. Oktober 2026 präsentierte die 15. Ausgabe der Ibaktech im Istanbul Expo Center die führenden Unternehmen der Branche für Bäckerei, Patisserie, Konfiserie, Speiseeis und Schokolade.
Mit ihrem zweiten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht zeigt die Messe Düsseldorf, wie sie Nachhaltigkeit in ihrem Kerngeschäft, in ihren Prozessen und als Arbeitgeber voranbringt.
Der Rat der Europäischen Union hat am 28. September 2026 Erleichterungen bei den Pflichten zur A1-Bescheinigung für grenzüberschreitende Tätigkeiten beschlossen, berichtet der Messeverband AUMA.
Vom 14. bis 16. September 2027 feiert die Intersec Europe ihre Premiere in Frankfurt am Main, kündigt die Messe Frankfurt an. Die neue europäische Plattform bringt Lösungen für physische Sicherheit, Cybersecurity und KI in einem integrierten Ansatz zusammen.
Vernunft, Verstand, Kreativität, Innovation und noch mehr Mitwirkung – dieses Rezept für eine erfolgreiche wirtschaftliche Zukunft empfahl das Expertenteam, das am Nachmittag des zweiten Messetages am „Round Table zur Fakuma“ miteinander diskutierte.
Vom 2. bis 5. November treffen sich Messentscheider zum 93. UFI-Weltkongress in Bahrain. Die Tagung findet vor dem Hintergrund eines schwierigen geopolitischen Umfelds statt.
Die Hamburger Messehallen haben sich am letzten Wochenende in ein buntes und kreatives Paradies für digitale und asiatische Popkultur verwandelt:
Karlsruhe wird zum Zentrum digitaler Souveränität: Messe Karlsruhe, FZI und KA-IT-Si haben das Format „DSCX – Digital Sovereignty Confex“ angekündigt.
Fragen rund um die Behandlung von Gelenkverletzungen und -erkrankungen standen vom 17. bis 19. September beim 43. Kongress der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA) im Congress Innsbruck im Mittelpunkt.
Drei eng verbundene Zukunftsfelder unter einem Dach: Vom 20. bis 22. Oktober 2026 finden die Airtec, die DefenceTec und die Counter UAS auf dem Messegelände Augsburg statt.
Die internationale Betonfachmesse "Vietconcrete" wird vom 20. bis 22. April 2027 in Hanoi, Vietnam, stattfinden. Veranstalter ist Informa Markets Vietnam. Merebo Messe International organisiert den Europa-Pavillon.
Der Fund einer mit Sprengstoff versehenen Drohne am Flughafen Leipzig/Halle hat die Bedrohung Kritischer Infrastrukturen zuletzt unmittelbar vor Augen geführt.
Mehr als 6.000 Developer, 450 Speaker aus 50 Ländern und 400 Sessions: Ein Event rückt KI, Mobile Security und neue Plattformen in den Fokus.
Wenn sich die internationale Baubranche Anfang 2027 in München trifft, setzt Hörmann erneut auf einen der größten Messeauftritte auf der „Bau“.
Zur GalaBau 2026 setzte die NürnbergMesse erstmals vier Shuttlebusse auf dem Messegelände ein, die mit dem Kraftstoff HVO100 („Biodiesel“) fahren.
Die Automechanika Frankfurt 2026 verzeichnet ein Besucherplus: Über 112.000 Fachbesucher aus 173 Ländern nutzten die Messe fünf Tage lang als Treffpunkt der Branche.
Die Internationale Handwerksmesse (IHM) erweitert 2027 ihr Angebot für Handwerksbetriebe, Fachpublikum und Organisationen.
Seit dem 12. August 2026 gilt in Deutschland ein neuer Rechtsrahmen für Verpackungen, berichtet der Messeverband AUMA. Er beschäftigt sich zudem mit den Auswirkungen auf die Messebeteiligten.
18.03.2026
Globale Lieferketten stehen unter Druck. Geopolitische Spannungen, volatile Märkte und steigende Nachhaltigkeitsanforderungen zwingen Unternehmen, ihre Wertschöpfungsstrukturen neu zu denken.
Additive Manufacturing (AM) entwickelt sich dabei vom reinen Fertigungsverfahren zum strategischen Instrument für resiliente, flexible und nachhaltige Produktionsnetzwerke. Wie dieser Wandel konkret aussieht, zeigt das Forum „Emerging & Supply Chain Industries“ am 5. Mai 2026 auf der rapid.tech 3D in Erfurt. Im Mittelpunkt des Forums, das von Peter Jain von pro beam additive und Simon Jahn von der Günter-Köhler-Institut verantwortet wird, stehen Technologien und Geschäftsmodelle, die Lieferketten verkürzen, Reparaturprozesse integrieren und industrielle Abhängigkeiten reduzieren.
Moderne Produktionsinfrastruktur und -prozesse müssen sich den veränderten Anforderungen aus dem Markt anpassen. Höheres Tempo, mehr Flexibilität und gesteigerte Resilienz sind gefordert und benötigen eine Umgebung in der sich Anbieter und Nutzer moderner Technologien austauschen können. Peter Jain fasst den Forum Gedanken so zusammen: „Die Additive Fertigung hat das Potenzial, moderne Produktionsabläufe neu zu gestalten. Die rapid.tech 3D bietet die perfekte Mischung aus wissenschaftlichem Know-how-Transfer und Industrienähe, die es braucht, um auf die Bedürfnisse im Markt punktgenau reagieren zu können und Produktion mit modernen Werkzeugen neu zu denken.“
Reparatur statt Ersatz
Direct Energy Deposition (DED) etabliert sich zunehmend als Bindeglied zwischen additiver und konventioneller Fertigung. Francesco Bruzzo (Fraunhofer IWS) und Alexander Wulfken (DMG Mori) zeigen, wie DED systematisch in hybride Fertigungsketten integriert wird – etwa in der Kombination aus Materialabtrag, additiver Materialaufbringung und anschließender Zerspanung. Diese Prozessketten ermöglichen nicht nur die effiziente Herstellung komplexer Hochleistungsbauteile, sondern eröffnen vor allem neue Reparaturstrategien. Beschädigte Komponenten aus Produktion und Betrieb lassen sich gezielt instandsetzen – ein entscheidender Beitrag zu Materialeinsparung, Kostensenkung und Versorgungssicherheit.
Ergänzend beleuchtet der Beitrag „Rapid Response“ flexible, dezentrale Fertigungskonzepte: Mobile Containerlösungen mit Auftragschweißen und Fräsen erlauben die Ersatzteilproduktion direkt am Einsatzort. Generative KI unterstützt dabei die schnelle Parameterfindung, während Edge- und Cloud-basierte Prozessüberwachung für Qualitätssicherung sorgen. Beispiele aus der Schienenfahrzeugtechnik und der Verteidigungsindustrie zeigen, wie sich Verfügbarkeiten kritischer Komponenten drastisch erhöhen lassen.
In diesem Kontext erläutert Tobias Kamps, Senior Key Expert bei Siemens Foundational Technologies, die strategische Bedeutung additiver Fertigung für industrielle Kreislaufstrategien. Er ordnet AM im Kontext von Advanced Manufacturing und Circularity ein und zeigt auf, wie die Integration additiver Prozesse zu einem Hebel für Ressourcenschonung und Standortstärkung wird.
Neue Versorgungsstrukturen
Wie Additive Fertigung ganze Versorgungsfelder transformieren kann, zeigt das MedTech-Projekt „ocla“. Im Vortrag von Peter Körner, Geschäftsführer von Arca-Medica, wird deutlich, wie die patientenspezifische Ocularprothese einen bislang handwerklich geprägten Einzelprozess in eine durchgängig digitalisierte und ISO-13485-konforme Prozesskette der Additiven Fertigung transformiert. Auf Basis von OCT-Scanning und softwaregestützter Modellierung entstehen reproduzierbare, additiv gefertigte Prothesen. Die Trennung von zentraler digitaler Herstellung und lokaler klinischer Endanpassung ermöglicht erstmals eine skalierbare Plattformlösung für ein bisher stark fragmentiertes Versorgungsfeld. Mit weltweit rund acht Millionen Betroffenen und teils erheblichen Versorgungslücken zeigt dieses Beispiel eindrucksvoll, wie AM zur strukturellen Resilienz auch im Gesundheitssektor beitragen kann.
Peter Körner
erläutert in seinem Beitrag sowohl technische Entwicklungen als auch
organisatorische Rahmenbedingungen und teilt Praxisimpulse zur Integration
solcher Plattformmodelle in bestehende Versorgungsstrukturen. Das Forum
Emerging & Supply Chain Industries macht deutlich: Wer industrielle
Souveränität stärken will, muss Fertigung neu denken – dezentraler, digitaler
und integrierter. Die rapid.tech 3D bietet dafür die Plattform zum
interdisziplinären Austausch zwischen Industrie, Forschung und
Anwenderbranchen.
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Ob internationale Leitmesse oder Branchenevent: Unternehmen müssen auf Messen sichtbar sein und ihre Marke emotional erlebbar machen. ISINGERMERZ entwickelt seit fast 50 Jahren individuelle Messestände, die Architektur, Design und Markenkommunikation zu einem wirkungsvollen Gesamterlebnis verbinden.
Dass Dinge nicht wie vorgesehen klappen, gehört zum Eventleben dazu.
Klassisch findet Networking bei realen Events statt. Doch es geht auch online, allerdings ein wenig anders. Veranstaltern bieten sich diverse Möglichkeiten.
Über einen erfolgreichen Auftritt entscheiden nicht nur neue Produkte und ein durchdachtes Stand-Design. Wichtig sind auch viele weitere Faktoren, die Messeplaner nicht immer im Blick haben.