ibtm world: Was die Tagungsbranche braucht

Vom 29. November bis 1. Dezember trifft sich die MICE-Branche wieder in Barcelona. Neben den Ständen der Destinationen erwartet die über 9.000 Besucher ein umfassendes Fachprogramm.

Im ACS Knowledge Village werden interaktive Workshops, Diskussionen und Präsentationen durchgeführt. (Photo: RTE / ibtm world)
Im ACS Knowledge Village werden interaktive Workshops, Diskussionen und Präsentationen durchgeführt. (Photo: RTE / ibtm world)

Das Zentrum für den fachlichen Austausch auf der „ibtm world“ befindet sich im „ACS Knowledge Village“. Hier werden interaktive Workshops, Diskussionen und Präsentationen durchgeführt. Dabei geht es um drängende Themen, die international aktive Veranstaltungsplaner und den gesamten MICE-Sektor aktuell und zukünftig betreffen. Die Macher des wissensgetriebenen Dorfes heben den besonderen Ansatz bei der Gestaltung der weiterbildenden Inhalte hervor. Das Programm wurde nämlich „aus der Branche für die Branche“ entwickelt, heißt es bei den Verantwortlichen. Gemeinsam mit internationalen Einkäufern und Anbietern hat es deshalb zehnmonatige Beratungen und Forschungsaktivitäten gegeben. Zu den brandheißen Fragestellungen gehören Sicherheit und Risikomanagement, Innnovation und Technologie, Mitarbeiterentwicklung und Personalrekrutierung, Kundenbindung – und aus gegebenem Anlass: die Auswirkungen des „Brexits“ auf die MICE-Branche.

Ende November heißt die ibtm world wieder die internationalen Veranstaltungsexperten willkommen. (Photo: RTE / ibtm world)
Ende November heißt die ibtm world wieder die internationalen Veranstaltungsexperten willkommen. (Photo: RTE / ibtm world)

Gleich zweimal hat Rob Davidson seinen großen Auftritt. Der Name seiner Firma passt wie die Faust aufs Auge. Er ist Geschäftsführer von „Mice Knowledge“ und präsentiert den diesjährigen „Trends Watch“-Report am ersten und zweiten Messetag. Branchenexperte Davidson wird aufzeigen, dass es sich 2016 um ein außergewöhnlich bewegtes Jahr gehandelt hat, mit wirtschaftlichen und geopolitischen Umbrüchen. Besagter Brexit war sicherlich das am meisten registrierte „vertrauenserschütternde“ Ereignis in der Öffentlichkeit, aber bei weitem nicht das einzige. Der Report zeigt die Schlüsseldaten für die MICE-Industrie auf und macht Voraussagen über die Nachfrage im kommenden Jahr. Auch wird die Leistungsfähigkeit von wichtigen Wirtschaftssektoren analysiert, die essenzielle Quellen für Unternehmensveranstaltungen sind: Automobil, Informationstechnologie, Bau, Pharmazie und Finanzdienstleistungen. Ein weiteres Herzstück der ibtm world bilden die Bereiche für „Innovation“ und „Technologie und Veranstaltungsdienstleistungen“. Hier präsentieren Anbieter ihre Lösungen für die anstehenden Herausforderungen der Meeting-Branche. 

Die „Welcome Reception” erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit. (Photo: RTE / ibtm world)
Die „Welcome Reception” erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit. (Photo: RTE / ibtm world)

Neu ist in diesem Jahr der „Hotel-Pavillon“, der vor allem kleineren Übernachtungsbetrieben eine Messebeteiligung ermöglichen soll. Zu diesem Zweck gibt es für sie „schlüsselfertige“ Auftritte mit individuellen Flächengrößen, Elektroanschluss und Mobiliar. Außerdem erhalten die ausstellenden Herbergen einen Terminplaner, in dem vorarrangierte Gespräche mit „Hosted Buyern“ vermerkt sind. Diese Präsenz zusätzlicher Aussteller kommt auch den Bedürfnissen der Messebesucher entgegen, die neue Angebote aus der Hotellerie sehen möchten. Und: Die Teilnahme an der „Welcome Reception“ ist ein anderer erfolgversprechende Ansatz, um neue Geschäftspartner zu finden. Der Willkommensempfang findet am 29. November statt. Als besonderes Highlight stehen dabei dieses Jahr die Region Barcelona und die katalanische Küche im Mittelpunkt. Das Motto „Katalonien“ können die Teilnehmer des Empfangs auf vielfältige Weise hautnah spüren: So gibt es unterschiedliche Bereiche und Aktivitäten, die den lokalen Produkten, Menschen und Orten gewidmet sind (www.ibtmworld.com).

Autor: Peter Borstel

Dieser Artikel ist erschienen in TFI Heft 6/2016

 
 

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