Vom 20. bis 22. Mai trifft sich die MICE-Branche wieder im Herzen von Europa. Dabei reagiert die Messe auf die sich atemberaubend schnell verändernden Rahmenbedingungen.
Die diesjährige IMEX möchte die Bedürfnisse der „Veranstaltungsprofis von heute“ in den Mittelpunkt stellen, wie die Verantwortlichen betonen. Der rasante technologische Wandel, die wirtschaftliche Unsicherheit, der demografische Wandel und das Streben nach Nachhaltigkeit würden 2025 die Welt prägen. Das wirke sich auch auf die Entwicklungen in der Veranstaltungsbranche aus und darauf wurde konzeptionell reagiert. Durch eine Reihe von Veränderungen in den Bereichen Kundenservice, Veranstaltungsdesign und Bildungsangebot ist die IMEX Frankfurt neu aufgestellt worden. Das soll sicherstellen, dass Veranstaltungsfachleute über Fähigkeiten, Wissen und Kontakte verfügen, um auf die globalen und regionalen Veränderungen zu reagieren. Eine Konstante bleibt: Auf dem Frankfurter Messegelände geht es wieder um das unkomplizierte und unterhaltsame Kennenlernen neuer Destinationen, neuer Veranstaltungsorte und neuer Partner. Natürlich spielt dabei auch die Pflege bestehender Kontakte traditionell eine ganz wichtige Rolle.
Im Rahmenprogramm der Messe ist das Thema Fortbildung erneut ein zentraler Aspekt. Dazu gehören Fragen von Veranstaltungslogistik, Experiential Event Design, Trends, Umwelt-, Sozial- und Governance-Praktiken, Marketing und besonders von technischer Innovation. Letztgenannte Entwicklungen stehen im Zeichen des rasanten Aufkommens von künstlicher Intelligenz. KI ist aktuell wahrscheinlich eine der größten Herausforderungen für Einzelpersonen und Unternehmen. Die IMEX 2025 widmet sich ebenso dem Thema Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Schließlich erfordert die neue Ära der Wirtschaft eine einfühlsame Führung, eine starke Kultur – und ein neues Verständnis dafür, was Arbeit für die betreffenden Menschen bedeutet. Experten aus verschiedenen weltweit agierenden Geschäftsbereichen werden ihre Ratschläge zu neuen Wegen der Mitarbeiterführung geben. Das alles gilt es, innerhalb der Veranstaltungsbranche anzupassen und darauf möchte die diesjährige IMEX bedarfsgerechte Antworten geben.
Trotz der teils dramatischen Veränderungen spielt sich auch in Zukunft nicht alles virtuell ab. „Live-Erlebnisse haben im Jahr 2025 einen hohen Stellenwert“, betont Carina Bauer. „In einer Zeit, in der alles online angeklickt, gestreamt oder angesehen werden kann, sehnen sich viele Menschen nach realen Momenten“, begründet die Chefin der IMEX Group. Live-Erlebnisse seien nicht nur ein wichtiger Weg, um Vertrauen aufzubauen und das Bedürfnis nach sozialer Verbundenheit zu stillen: „Sondern sie ermöglichen es uns auch, in eine Gemeinschaft mit gemeinsamen Interessen einzutauchen“, erklärt Bauer. „Und das sind großartige Neuigkeiten für die nächste Kohorte junger Menschen, die demnächst in die Arbeitswelt eintreten. „Die neueste Ausgabe unserer Messe ist von unseren grundlegenden menschlichen Bedürfnissen geprägt“, formuliert die IMEX-Veranstalterin. „Sie wird Event-Profis dabei helfen, einen positiveren Geschäftseffekt zu erzielen, starke globale Beziehungen aufzubauen und – nicht zu vergessen – Spaß zu haben!“ (www.imex-frankfurt.com).
Autor: Peter Borstel
Dieser Artikel ist erschienen in TFI Heft 1/2025
Bei Facebook, Twitter oder Google+ weiterempfehlen:
TFI - Trade Fairs International - Das Wirtschaftsmagazin für Messen und Events.
© 2006 - 2025 by TFI-Verlagsgesellschaft mbH. Alle Rechte vorbehalten. Für die Inhalte externer Links und fremder Inhalte übernimmt die TFI-Verlagsgesellschaft mbH keine Verantwortung.
Dass Dinge nicht wie vorgesehen klappen, gehört zum Eventleben dazu.
Klassisch findet Networking bei realen Events statt. Doch es geht auch online, allerdings ein wenig anders. Veranstaltern bieten sich diverse Möglichkeiten.
Über einen erfolgreichen Auftritt entscheiden nicht nur neue Produkte und ein durchdachtes Stand-Design. Wichtig sind auch viele weitere Faktoren, die Messeplaner nicht immer im Blick haben.