Vom 2. bis 5. November treffen sich Messentscheider zum 93. UFI-Weltkongress in Bahrain. Die Tagung findet vor dem Hintergrund eines schwierigen geopolitischen Umfelds statt.
Angesichts der Auseinandersetzungen in der Region
schienen die Vorzeichen für das Ereignis lange Zeit nicht allzu günstig.
Dennoch hat der Weltmesseverband über Monate hinweg die Sicherheitslage
beobachtet. Letztlich wurde an der Absicht festgehalten, das internationale
Treffen auf der Insel im Persischen Golf durchzuführen. Thematisch knüpft der
diesjährige Kongress an die Weltlage an. Er beleuchtet, wie Organisationen in
einem zunehmend komplexen und unvorhersehbaren Umfeld ihre Dynamik bewahren, Entscheidungen
treffen und neue Chancen erschließen. Da die Ungewissheit mittlerweile zur
Konstante geworden ist, müssen Führungskräfte eine Balance zwischen
Widerstandskraft und Agilität finden, betonen die UFI-Programmacher: „Indem sie
Beziehungen stärken, das Engagement vertiefen und das ganze Jahr über Mehrwert
schaffen.“
Darüber sprechen der General Manager des
Shanghaier Messezentrums SNIEC, Michael Kruppe, und Gastgeberin Sara Ahmed
Buhejji während
des Kongresses. „Von der Ungewissheit zur Chance: Vertrauen wiederaufbauen und
Wachstum beschleunigen“, lautet der Titel ihrer Programmsession am Vormittag
des 3. November. Buhejji ist stolz, dass sich die Messemacher im Königreich treffen.
„Die erstmalige Ausrichtung des UFI-Weltkongresses ist ein Meilenstein für
Bahrain“, erklärt die Chefin der Bahrain Tourism and Exhibitions Authority
(BTEA) und Vorsitzende der Exhibition World Bahrain (EWB), wo der Kongress
stattfindet. „Das unterstreicht die wachsende Bedeutung des Königreichs für
weltweit bedeutende Business-Meetings.“ Das Ausrichterland steht wie immer auch
im Fokus des Kongresses. Am 4. November berichten lokale Entscheider über die
dynamische Veranstalterszene und die Messewirtschaft in Bahrain (www.ufi.org).
Darüber
hinaus ist der UFI-Weltkongress eine gute Gelegenheit für die Exhibition World
Bahrain, ihre Veranstaltungsstätte den internationalen Messeentscheidern zu
präsentieren. „Wir freuen uns darauf, unsere internationalen Kollegen
willkommen zu heißen, damit sie diesen erstklassigen Kongress erleben können“,
betont Sara Ahmed Buhejji.
„Zugleich erhalten sie die Gelegenheit, die berühmte Gastfreundschaft Bahrains
und das reiche kulturelle Erbe zu genießen.“ Sie verweist zudem auf die ehrgeizige
Vision des Königreichs für die Zukunft von Messen und Geschäftstourismus. Ein
zentraler Baustein ist da die Exhibition World Bahrain
selbst. Der Veranstaltungsort offeriert eine große Vielfalt an mietbaren
Räumlichkeiten für Events unterschiedlichster Art und Größe – von großen
Kongressen und Messen über Konferenzen, Tagungen, Live-Entertainment und
Großhochzeiten bis hin zu Galas oder Firmenveranstaltungen. Die EWB verfügt
über zehn große Messehallen und umfassende Kongressräumlichkeiten. Dank der
Kapazitäten können mehrere Veranstaltungen und Messen gleichzeitig stattfinden
(www.ewbahrain.com).
Autor: Peter Borstel
Dieser Artikel ist erschienen in TFI Heft 2/2026
Wie
wirkt sich der Konflikt zwischen den USA und Iran auf die internationale
Messewirtschaft aus? Die Ergebnisse des 37. Global Exhibition Barometer der UFI
zeigen, dass die aktuelle Lage im Nahen Osten nur begrenzte Auswirkungen hat:
Weltweit berichten lediglich 14 Prozent der Unternehmen – und zehn Prozent
außerhalb der Golf-Kooperationsrat-Staaten (GCC) – von starken negativen
geschäftlichen Auswirkungen zum Zeitpunkt der im Juni abgeschlossenen Umfrage.
„Unser Barometer deutet darauf hin, dass es außerhalb der GCC-Region keine
wirklichen Anzeichen für nennenswerte Folgewirkungen der aktuellen Unruhen im
Nahen Osten gibt“, kommentierte seinerzeit Chris Skeith. „Weltweit halten sich
positive Trends, ungeachtet der Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage
in einigen Ländern“, berichtet der UFI-Geschäftsführer. „Innerhalb der
GCC-Region sind die Auswirkungen des Konflikts zwar verständlicherweise
spürbar.“ Doch habe sich die Situation seit der Umfrage positiv entwickelt. „Und
wir sind zuversichtlich, dass sich die Branche rasch erholen wird“, betonte
Skeith bei der Veröffentlichung der Umfrageergebnisse im Sommer.
Bei Facebook, Twitter oder Google+ weiterempfehlen:
TFI - Trade Fairs International - Das Wirtschaftsmagazin für Messen und Events.
© 2006 - 2026 by TFI-Verlagsgesellschaft mbH. Alle Rechte vorbehalten. Für die Inhalte externer Links und fremder Inhalte übernimmt die TFI-Verlagsgesellschaft mbH keine Verantwortung.
Anzeige
Ob internationale Leitmesse oder Branchenevent: Unternehmen müssen auf Messen sichtbar sein und ihre Marke emotional erlebbar machen. ISINGERMERZ entwickelt seit fast 50 Jahren individuelle Messestände, die Architektur, Design und Markenkommunikation zu einem wirkungsvollen Gesamterlebnis verbinden.
Dass Dinge nicht wie vorgesehen klappen, gehört zum Eventleben dazu.
Klassisch findet Networking bei realen Events statt. Doch es geht auch online, allerdings ein wenig anders. Veranstaltern bieten sich diverse Möglichkeiten.
Über einen erfolgreichen Auftritt entscheiden nicht nur neue Produkte und ein durchdachtes Stand-Design. Wichtig sind auch viele weitere Faktoren, die Messeplaner nicht immer im Blick haben.