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Expo 2027 in Belgrad: facts and fiction mit zwei Pavillons

06.08.2026

Mit mehr als 25 Jahren Expo-Erfahrung ist facts and fiction auch auf der kommenden (spezialisierten) Weltausstellung 2027 in Belgrad wieder an zwei Länderauftritten beteiligt.

Die Agentur entwickelt Konzept und Gestaltung für den Deutschen und den Österreichischen Pavillon und übernimmt die Gesamtverantwortung für Planung und Umsetzung.

Die nächste (kleine) Weltausstellung findet vom 15. Mai bis zum 15. August 2027 in Belgrad statt. Unter dem Motto „Play for Humanity – Sport and Music for All“ rückt die erste Expo in Südosteuropa die verbindende Kraft von Spiel, Sport und Musik in den Mittelpunkt.

Germany! Out of the Box

Der Deutsche Pavillon auf der Expo 2027 steht unter dem Motto „Germany! Out of the Box“. Das Konzept übersetzt das Expo-Leitmotiv „Play for Humanity – Sport and Music for All“ in eine eigenständige deutsche Erzählung: Spielen als Kulturtechnik und als Ausgangspunkt für Innovation.

Im freien Spiel entstehen neue Ideen. Es schafft Raum für Neugier, Experiment und Perspektivwechsel sowie für Lösungen, die aus dem Hinterfragen bestehender Regeln entstehen. Die bekannte Redewendung „Think out of the box“ wird so zur Leitidee des deutschen Auftritts.

Auch räumlich greift der Pavillon diesen Gedanken auf: Die Architektur wirkt wie ein geschlossener Körper, aus dem Elemente in den Farben Deutschlands herauswachsen. Im Inneren öffnet sich die Ausstellung zum „Playground of Innovation“: Ebenfalls dem gestalterischen Motiv der Boxen folgend, werden hier deutsche Innovationen rund um die Expo-Leitthemen Sport und Musik vorgestellt und spielerisch erlebbar gemacht.

Jede architektonische Box widmet sich einer Innovation, einem Thema und einer Interaktion. Den inhaltlichen Rahmen setzen Unternehmen, Start-ups oder Forschungseinrichtungen aus Deutschland; Botschafter*innen aus Sport, Musik oder Wissenschaft machen die Themen nahbar. So zeigt der Pavillon, wie aus Spiel, Fantasie und neuen Perspektiven Innovation entstehen kann.

„Eine Specialised Expo ist immer stärker auf ein bestimmtes Thema fokussiert. Für den Deutschen Pavillon bedeutet das: Wir erzählen Deutschland nicht allgemein, sondern aus der Perspektive von Sport und Musik. Die Herausforderung besteht darin, daraus ein eigenständiges Besuchserlebnis zu entwickeln, das sich wie eine Einladung zu einer Entdeckungsreise anfühlt“, sagt Marco Hückel, geschäftsführender Gesellschafter bei facts and fiction. „Mit ‚Germany! Out of the Box.‘ wollen wir ganz bewusst ein modernes, dynamisches Deutschland-Bild zeichnen. Wir zeigen ein Land, das neue Perspektiven wagt und Lust auf Zukunft macht: offen, nahbar und spielerisch.“

Österreich: Join the Flow

Der Österreichische Pavillon übersetzt die Leitidee „Österreich schafft Spielraum.“ in ein räumliches und inhaltliches Erlebnis. Ausgangspunkt ist die Donau: Sie verbindet Österreich und Serbien, prägt einen gemeinsamen Kultur- und Wirtschaftsraum und steht zugleich für den freien Fluss von Menschen, Wissen, Ideen und Kooperationen. Das erzählerische Motiv „Join the Flow“ führt die Besucher durch den Pavillon. Ein medial inszenierter Fluss verbindet die einzelnen Ausstellungsbereiche und macht Österreich an interaktiven Stationen aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar. Dabei präsentiert sich Österreich als zukunftsorientierter Wirtschafts-, Industrie-, Innovations- und Kulturstandort, der technologische Kompetenz mit Kreativität, Bildung, Nachhaltigkeit und hoher Lebensqualität verbindet.

Im Mittelpunkt steht nicht allein die Präsentation österreichischer Leistungen. Der Pavillon versteht sich vielmehr als offene Plattform für Begegnung, Dialog und Zusammenarbeit. Er zeigt, wie aus der Verbindung unterschiedlicher Perspektiven neue Ideen entstehen und wie Österreich gemeinsam mit seinen Partnern Antworten auf wirtschaftliche, gesellschaftliche und technologische Zukunftsfragen entwickelt. Das flexible InnoLab bietet während der gesamten Expo Raum für wechselnde Projekte aus Wirtschaft, Industrie, Forschung und Innovation. An ausgewählten Tagen kann es darüber hinaus als Bildungs-, Kunst- oder Nachhaltigkeitslabor genutzt werden. Österreichische Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Bildungsinstitutionen und Kulturschaffende erhalten damit die Möglichkeit, ihre Ideen in einem internationalen Umfeld zu präsentieren und neue Kooperationen anzustoßen. Mit seinem Beitrag möchte sich Österreich als verlässlicher Nachbar und Brückenbauer zwischen Mitteleuropa, dem Donauraum und Südosteuropa positionieren.





 
 

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