Euroshop 2023: Starkes Interesse auf Ausstellerseite

In allen acht Dimensionen sind Key-Player an Bord. Dazu wartet das Rahmenprogramm mit Bühnenpräsentationen, innovativen Special Areas, Premieren und begehrten Awards auf.

Ein Feuerwerk der Ideen: Der Ausstellungsbereich Expo ist eine von acht Dimensionen der EuroShop 2023. (Photo: Messe Düsseldorf / Constanze Tillmann)
Ein Feuerwerk der Ideen: Der Ausstellungsbereich Expo ist eine von acht Dimensionen der EuroShop 2023. (Photo: Messe Düsseldorf / Constanze Tillmann)

Vom 26. Februar bis 2. März 2023 wird die EuroShop die Handelswelt einschließlich der Messe- und Event-Branche schon zum 21. Mal auf dem Düsseldorfer Messegelände zusammenführen. Wie alle drei Jahre wird sie das internationale Highlight der Branchen sein – und wichtiger denn je. Gerade nach den letzten drei herausfordernden Jahren sind die Protagonisten der Branchen auf der Suche nach Kontakten, Chancen und Perspektiven. Sprich: nach Möglichkeiten, wie sie nur eine globale Plattform wie die EuroShop bietet. Die anstehende Ausgabe präsentiert sich mit dem Konzept der acht Dimensionen. Dazu gehören Shop Fitting & Store Design, Surfaces & Materials, Lighting, Food Service Equipment, genauso wie Refrigeration & Energy Management. Die Bereiche Retail Technology/Marketing und Expo runden das Angebot ab.

Die Liste namhafter Ausstellerunternehmen ist bereits lang. In der Dimension Expo & Eventmarketing (Halle 1) reicht das Who is Who der Aussteller unter anderem von Adexpo über Aluvision, beMatrix, Duo Messesysteme und Fotoboden, Fundus7 und Gilnhammer bis zu Kohlhaas, Memo Steel, Octanorm, Schendel & Pawlaczyk und Spacecube. Ebenso tritt der Fachverband IFES auf.

Zur EuroShop gehören wie gewohnt Qualität und Bandbreite des Rahmenprogramms. Herzstück sind hochkarätig besetzte kostenfreie Vortrags- und Diskussionsforen wie das Expo & Event Stage in Halle 1. Ein Feuerwerk der Ideen versprechen auch die sogenannten Special Areas für Ideen, Spezialisten, Visionen und innovative Produkte. Neben diesen bewährten Programmpunkten erwarten die Besucher zahlreiche Premieren wie interaktive Formate oder Special-Effect-Räume. Die Award-Verleihungen schließlich zählen zu den Highlights der EuroShop. Sie würdigen herausragende Leistungen wie beispielsweise die eindrucksvollsten Stände auf der Messe in verschiedenen Größenkategorien.

Auch Gilnhammer aus dem bayerischen Maitenbeth wird wieder als Aussteller auf der EuroShop dabei sein. (Photo: Messe Düsseldorf / Constanze Tillmann)
Auch Gilnhammer aus dem bayerischen Maitenbeth wird wieder als Aussteller auf der EuroShop dabei sein. (Photo: Messe Düsseldorf / Constanze Tillmann)

Am Umwelt- und Ressourcenschutz führt kein Weg mehr vorbei. Für die kommende EuroShop gilt dies in ganz besonderer Weise. Bei den Ausstellern spielen Energiesparsysteme sowie nachhaltige Materialien und Oberflächen eine immer wichtigere Rolle. Beispiele aus dem Bereich Messebau sind Profilsysteme aus recyceltem Aluminium oder bedruckte recycelbare Vinylböden. Ebenso werden Elemente aus gesammeltem Meeresplastik oder recycelten PET-Flaschen sowie Wabenplatten aus Holz und Papier zu begutachten sein. Zudem wird es einen Gemeinschaftsstand geben, der die Customer Journey rund um einen nachhaltigen Messeauftritt thematisiert.

In puncto Ressourcenschonung sorgt die Messe Düsseldorf als Veranstalter für die passenden Rahmenbedingungen. Ihre drei Photovoltaikanlagen decken den Bedarf von rund 138 Haushalten ab. Ferner betreibt die Messe ein Blockheizkraftwerk, einen automatisierten Kälteverbundvertrieb und eine bedarfsgerechte Ein- und Ausschaltung der Lüftungsanlagen, Heizungen und Beleuchtungssysteme. Trotz wachsender Ausstellungsfläche konnten gegenüber dem Referenzjahr 2011 jährlich zwischen 4.200 und 5.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Der Heizenergiebedarf wurde um 30 Prozent, der Stromverbrauch um 20 Prozent gesenkt. Bis 2030 plant die Messe, ihre Emissionen zu halbieren. Das Ziel bis 2050 lautet Netto-Null-Emissionen. Eine perfekte Umgebung für rundherum nachhaltige Veranstaltungen (www.euroshop.de).

Autor: Jens Kügler

Dieser Artikel ist erschienen in TFI Heft 4/2022

 
 

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