Messebau-Systeme: Revolutionäre Lichtgestalten

Auf Messeständen strahlt fast nur noch modernes, helles und sparsames LED-Licht. Die Systeme werden komplexer, einfacher und ästhetischer.

Photo: Aluvision
Photo: Aluvision

Die neueste Innovation von Aluvision aus dem belgischen Deinze ist die LED-Fliese 55 P2. „Mit dieser leuchtenden Kachel zaubern der Standbauer im Handumdrehen raffinierte, nahtlose Hightech-LED-Wände“, erklärt Nathalie Vandeweerdt, International Sales Manager bei Aluvision. „So wie jedes Systemelement von Aluvision ist auch die neue LED-Fliese einzigartig in Design und Qualität, aber trotzdem benutzerfreundlich und leicht einzusetzen.“ Mit einer Tiefe von nur 55 Millimetern ist die 55 P2 laut Aluvision die derzeit schlankste Lösung für integrierte LED-Wände auf dem Markt. Sie ermöglicht Wände ohne sichtbare Übergänge oder Konturen an der Oberfläche. Darüber hinaus lässt sie sich frei mit LED-Paneelen und beleuchteten Textilwänden zu immer glatt wirkenden Flächen kombinieren. 

Dank ihrer einzigartig geringen Bautiefe und den modularen Abmessungen von 496 mal 496 Millimeter ist die LED-Fliese perfekt mit dem Aluvision-Rahmensystem kompatibel und eröffnet somit eine Vielzahl von Möglichkeiten. „Nicht nur das Design ist von der LED-Fliese 55 P2 ist revolutionär, seine Bildqualität ist erstaunlich“, so Nathalie Vandeweerdt. „Bis ins kleinste Detail liefert sie ultrascharfe Bilder. Der außergewöhnlich geringe Pixelabstand von 2,8 Millimetern garantiert eine atemberaubende Qualität“, wie die Sales Managerin ergänzt. Erst kürzlich stellte Aluvision die Poly-55 bright-Lightbox vor. Diese ebenfalls 55 Millimeter dicke, einseitige Lichtbox weist die gleiche Tiefe wie die Aluvision Omni-55-Wandrahmen auf. Sie ist daher bündig und perfekt mit den Systemwänden zu verbauen. Die schlanke Lichtbox wird von hinten mit eigens entwickelten LEDs beleuchtet. Diese LEDs sind so konstruiert, dass keine Hotspots und Beschattungen an den Rändern der Lichtbox entstehen. Durch das integrierte Gewinde im Profil lässt sie sich kinderleicht mit einem komplett werkzeuglosen Anschluss an benachbarte Wandrahmen anbringen (www.aluvision.com).

Preisgekrönt: LEDskin ist laut beMatrix die erste System-integrierte LED-Wand der Welt. (Photo: beMatrix)
Preisgekrönt: LEDskin ist laut beMatrix die erste System-integrierte LED-Wand der Welt. (Photo: beMatrix)

And the winner is: beMatrix! Für seine Neuentwicklung LEDskin erhielt das Unternehmen aus Belgien den Red Dot Award Product Design 2017. Unter mehr als 5.500 Einreichungen aus 54 Ländern entschied sich die Jury für das System von beMatrix. Hohe Designqualität und Wirtschaftlichkeit attestierten die Preisverleiher dem Produkt. Und darum handelt es sich: LEDskin ist eine LED-Platte von 496 Mal 496 Millimetern Größe und 62 Millimetern Tiefe, laut beMatrix die erste system-integrierte LED-Wand der Welt. Das neue Produkt fügt sich optimal und nahtlos in die b62-Rahmensysteme von beMatrix ein. Unbegrenzt lässt es sich aneinander reihen. Jede kreative Struktur ist damit möglich – ob glatte Wandabwicklung, Mosaik oder Streifen. LEDskin ist federleicht und einfach, ohne Werkzeug auf- und abbaubar. Durch Cover Clips lassen sich die Konstruktionen an den Rändern sauber abschließen. 

Zum Strahlen gebracht werden die LEDs durch ein High-End-Steuerungssystem. Nur 62 Millimeter tief, nimmt es doch alle Kabel unsichtbar im Platteninneren auf. Die Rückseite kann durch Textil oder Paneele verdeckt werden. Stefaan Decroos, CEO von beMatrix, kommentiert den Gewinn des Red Dot Awards mit folgenden Worten: „Wir freuen uns sehr über diesen prestigereichen Preis. Innovation und das Setzen von Trends steckt in unserer DNA und hat beMatrix zu dem gemacht, was es jetzt ist, ein Bahnbrecher in der modularen Standbauwelt.“ Bereits 2013 erhielt beMatrix den Red Dot Design Award für das Matrix-Rahmensystem b62. Das Unternehmen mit Hauptsitz in der Stadt Roeselare macht schon seit Jahren als Designer und Hersteller modularer Standbau-Lösungen und Displays auf sich aufmerksam. Neben Profil-Systemem aus Aluminium bietet es das komplette Sortiment für Modularbauten: Paneele, Textilien, Klettverschlüsse, Möbel, Beleuchtungen und mehr (www.bematrix.be).

Aus dem Hause Mezzo Systems kommt eine einfache Methode, um Wände zum Leuchten zu bringen. (Photo: Mezzo Systems)
Aus dem Hause Mezzo Systems kommt eine einfache Methode, um Wände zum Leuchten zu bringen. (Photo: Mezzo Systems)

Eine der einfachsten und sicher auch preiswertesten Methoden, Wände zum Leuchten zu bringen, kommt aus dem Hause Mezzo Systems. Das Unternehmen aus Denkendorf hat neue High-Power-LED-Module entwickelt. Seine Premium-Cree-LEDs emittieren 7.300 Kelvin Lichtleistung bei 22,5 Watt Stromverbrauch. Das Besondere liegt in der Unkompliziertheit. „Wir haben den Einbau der Module auf unsere vorhandenen Zargen extrem vereinfacht“, wie Mezzo Systems-Geschäftsführer Olaf Krobitzsch erläutert. „Die Module werden einfach nur eingeklickt und festgeschraubt. Und fertig ist der Rahmen für die Lichtinstallation, und das ohne Werkzeug.“ Das einfache Stecksystem erlaubt es außerdem, so viele der 47 Zentimeter langen Module wie gewünscht miteinander zu verbinden. „Theoretisch können so endlos lange Leuchtwände gebaut werden“, so Olaf Krobitzsch. 

Ferner kann das Lichtsystem auch vertikal eingesetzt werden, was auch geschwungene leuchtende Wände ermöglicht. Mit jeweils neun LED-Linsen leuchten die Module die Druckmotive an den Wänden vollflächig und gleichmäßig aus. Werden sie oben und unten an den Wandzargen angebracht, reicht ihre Lichtleistung für Messestandwände mit einer Bauhöhe von bis zu 3,50 Metern aus. Der wirtschaftliche Vorteil erschöpft sich aber nicht in der leichten Auf- und Abbaubarkeit. Olaf Krobitzsch nennt weitere Pluspunkte: „Die LEDs sind nahezu endlos langlebig. Außerdem verbrauchen sie nur ein Minimum an Strom. Das heißt, sie sorgen für einen äußerst kostengünstigen Betrieb und schonen die Ressourcen.“ Kurzum: Die sprichwörtlich einfache Neuheit von Mezzo Systems kann zum nachhaltigen Messebau beitragen. Und dieses Thema gewinnt bekanntlich an Bedeutung (www.mezzo-systems.de).

Autor: Jens Kügler

Dieser Artikel ist erschienen in TFI Heft 4/2017

 
 

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