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Messe Düsseldorf veröffentlicht zweiten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht

19.10.2026

Mit ihrem zweiten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht zeigt die Messe Düsseldorf, wie sie Nachhaltigkeit in ihrem Kerngeschäft, in ihren Prozessen und als Arbeitgeber voranbringt.

Obwohl das Unternehmen nicht berichtspflichtig ist, legt es seine Nachhaltigkeitsaktivitäten und Fortschritte nach dem neuen freiwilligen EU-Berichtsstandard VS (Voluntary Standard) transparent offen. 

Als Veranstalter, Arbeitgeber, regionaler Wirtschaftsfaktor und internationaler Multiplikator trägt die Messe Düsseldorf auf vielen Ebenen Verantwortung. Nachhaltigkeit ist deshalb fest in der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens verankert. Die Nachhaltigkeitsstrategie umfasst die vier Dimensionen Planet, People, Performance und Governance mit insgesamt 13 Fokusthemen. Die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen dienen dabei als Orientierungsrahmen.

„Wir haben uns bewusst entschieden, freiwillig nach dem neuen Voluntary Standard zu berichten. Damit schaffen wir Transparenz und Vergleichbarkeit – und unterstreichen unseren Anspruch an unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten. Entscheidend ist für uns, Nachhaltigkeit nicht als Einzelprojekt zu behandeln, sondern als gemeinsame Aufgabe: in unserem Betrieb, für unsere Mitarbeitenden und auf unseren Veranstaltungen“, sagt Marius Berlemann, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf.

Konkrete Fortschritte sichtbar

Ein konkreter Fortschritt zeigt sich beim Klimaschutz: Gegenüber dem Basisjahr 2019 hat die Messe Düsseldorf ihre Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2, also im Wesentlichen die Emissionen aus ihrer Heizenergie und dem Stromverbrauch, bis 2025 um 62 Prozent reduziert. Wesentlich dazu beigetragen haben der Bezug von Ökostrom, das seit vielen Jahren etablierte Energiemanagement und die kontinuierlihe Modernisierung der Infrastruktur.

Gleichzeitig hat die Messe Düsseldorf ihre Datengrundlage deutlich erweitert: Erstmals umfasst die Treibhausgasbilanz 2025 auch die wesentlichen Scope-3-Kategorien, also weitere indirekte Emissionen, die im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit am Standort Düsseldorf entstehen. So werden die größten Emissionstreiber und weitere Reduktionspotenziale klarer sichtbar.

Ein starkes Signal für den Ausbau erneuerbarer Energien setzen die neuen Photovoltaikanlagen auf sieben Hallendächern, betonen die Verantwortlichen: Die 2025 begonnene Installation wurde im Juli 2026 abgeschlossen. Die Anlagen erstrecken sich über eine Fläche von rund 79.000 Quadratmetern und verfügen über eine Spitzenleistung von insgesamt 5.450 kWp.

Auch in den Bereichen Vielfalt und Inklusion, Governance, Mobilität, Ressourcenschonung und Mitarbeitendenentwicklung hat die Messe Düsseldorf konkrete Maßnahmen umgesetzt: Mit dem 2025 etablierten Proud-Netzwerk setzt das Unternehmen ein Zeichen für Diversität, während der ebenfalls 2025 eingeführte Code of Conduct einen verbindlichen Rahmen für integres, faires und verantwortungsvolles Handeln schafft. Das neue Mobilitätsbudget unterstützt nachhaltigere Arbeitswege. Zudem haben Wasserspender in der Kantine den Transport von Flaschengetränken gegenüber 2023 um etwa 63.000 Flaschen reduziert. Rund 400 Teilnahmen an den Angeboten der unternehmenseigenen Academy stärken die Lern- und Entwicklungskultur.

 
 

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