Aktuelle Ausgabe

Neue Forschungsinitiative von GCB und Fraunhofer IAO gestartet

18.02.2026

Das neue Research Centre for Future Meeting Studies (rcfms) widmet sich seinem ersten Forschungsschwerpunkt.

Es widmet sich dabei dem Thema „Ecosystem DNA – Die Zukunft der Auswahl von Destinationen, Locations und Dienstleistern“. Der gemeinsamen Initiative von GCB German Convention Bureau und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO haben sich bereits über 20 Organisationen als Research Fellows angeschlossen. Das rcfms ist eine Weiterentwicklung des Innovationsverbundes „Future Meeting Space“, der von GCB und Fraunhofer IAO bereits 2015 initiiert wurde.

Entscheidungen im Wandel
Die Auswahl von Destinationen, Locations und Dienstleistern für Business Events verändert sich dynamisch: Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Datenverfügbarkeit, Erlebnisqualität und Sicherheit werden zunehmend entscheidungsrelevant. „Angesichts dieser wachsenden Komplexität benötigen Veranstalter objektive, datenbasierte Entscheidungsgrundlagen – gleichzeitig müssen sich Anbieter klarer differenzieren und ihre Attraktivität anhand transparenter Modelle belegen“, so Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB. „Genau dieses Ziel verfolgen wir mit der kommenden rcfms-Forschung: Wir wollen allen Stakeholdern am Tagungs- und Kongressstandort Deutschland künftig objektive Entscheidungen ermöglichen und zugleich deren internationale Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität sichern.“

Integration von Perspektiven
Im Zentrum der rcfms-Premiere steht daher die Frage, welche Faktoren künftig die Auswahl von Destinationen, Locations und Dienstleistern beeinflussen. Unmittelbar damit verbunden ist die Frage, wie sich die entsprechenden Kriterien systematisch erheben, priorisieren und in Entscheidungsmodelle überführen lassen. Zu berücksichtigen sind hier unter anderem Aspekte wie Nachhaltigkeit, Technologie, der Einsatz von Plattformen sowie die Rolle des Preis-Leistungs-Verhältnisses. „Mit unserem Untersuchungsdesign wollen wir ein Attraktivitätsprofil von Destinationen, Locations und Dienstleistern erstellen, das sowohl die Sicht der Anbieter als auch die Entscheidungsfaktoren der Veranstalter berücksichtigt“, erklärt Stefan Rief, Leiter des Forschungsbereichs Organisationsentwicklung und Arbeitsgestaltung am Fraunhofer IAO. „Im Fokus stehen harmonisierte Auswahlprozesse, um Effizienz, Vergleichbarkeit und Sichtbarkeit zu erhöhen.“

Greifbarer Output
Derzeit haben sich dem rcfms bereits mehr als 20 „Research Fellows“ angeschlossen – eine wachsende Zahl, denn der Einstieg ist weiterhin möglich. Für die Fellows entsteht am Ende des Forschungsprozesses ein konkreter Nutzen für ihre Positionierung im Markt: Anbieter erhalten ein klares, datenbasiertes Verständnis der wichtigsten Faktoren, die Destinationen, Locations und Dienstleister im Ökosystem für Business Events attraktiv machen und die Entscheidungen von Veranstaltern beeinflussen. Dazu gehören auch transparente und vergleichbare Bewertungsmaßstäbe, die Auswahl, Positionierung und Investitionsentscheidungen nachvollziehbar strukturieren. Dadurch sinken Reibungsverluste und Fehlentscheidungen, weil Erwartungen und Leistungsversprechen besser aufeinander abgestimmt sind. Gleichzeitig können Veranstalter ihre Scouting und Sourcing-Prozesse effizienter und qualitativ besser gestalten – dank einheitlicher Kriterien, klarer Gewichtungen und evidenzbasierter Entscheidungsmodelle.


 
 

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