Die Messe Stuttgart hat das Geschäftsjahr 2025 trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds stabil abgeschlossen.
Peter Ottmann, CEO NürnbergMesse Group: „Trotz globaler Krisen und eines anhaltend schwierigen Marktumfelds ist die NürnbergMesse Group mit ihren Messen, Kongressen und Corporate Events weiter auf Wachstumskurs.“
SuperStay Live ist der Treffpunkt für die Vermietung von Ferienimmobilien. TFI sprach mit dem Geschäftsführer der Messe Augsburg, Lorenz A. Rau, über das Community-Event.
Prominente Würdigung: Christian Wulff gratuliert der Octanorm-Vertriebs-GmbH aus Filderstadt zum Sprung in die Top 100.
Die Westfalenhallen Unternehmensgruppe hat ihren Geschäftsbericht 2025 vorgestellt und verzeichnete im Jubiläumsjahr eine positive Geschäftsentwicklung.
Die Koelnmesse blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und setzt ihren Wachstumskurs fort, wie das Unternehmen heute vermeldet.
Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete die Leipziger Messe Unternehmensgruppe mehr als 1,05 Millionen Besucherinnen und Besucher aus 72 Ländern.
Mit Abschluss des ersten Veranstaltungshalbjahres präsentierte die Messe Karlsruhe traditionell ihren Jahresabschluss für das vorangehende Geschäftsjahr und zog dabei erfolgreich Bilanz.
Die Messe Düsseldorf, eine der weltweit erfolgreichsten Messegesellschaften, wurde beim German Brand Award 2026 gleich doppelt ausgezeichnet.
„Die Messe München hat im Geschäftsjahr 2025 das beste Ergebnis ihrer Geschichte erzielt“, sagen Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel, die beiden Geschäftsführer der Messe München.
Die Messe Frankfurt hat im Geschäftsjahr 2025 erneut die Stärke ihres Geschäftsmodells unter Beweis gestellt, betonte das Unternehmen heute Vormittag.
Heiko M. Stutzinger (52), Co-CEO der Hamburg Messe und Congress, wechselt mit Wirkung zum 1. Januar 2027 als Geschäftsführer zur Messe Frankfurt.
Die 13. Ausgabe der Landwirtschaftsmesse „Grüne Tage Thüringen“ lädt vom 25. bis 27. September in die Messe Erfurt ein.
Seit über 50 Jahren ist die offerta als eine der bedeutendsten und traditionsreichsten Verbrauchermessen im Süden Deutschlands ein beliebter Treffpunkt für alle Generationen – und erfindet sich dabei immer wieder neu.
Die europäische Energiewirtschaft setzt stärker denn je auf ihren zentralen Branchentreffpunkt in Essen, betonen die Verantwortlichen der Veranstaltung.
Die UFI, der Weltverband der Messewirtschaft, gibt bekannt, dass die Anmeldung für den 93. UFI Global Congress ab sofort möglich ist.
Von Energieeffizienz bis Maritime Security & Defence: Die SMM 2026 in Hamburg bringt Zukunftsthemen auf fünf Bühnen.
Vom 24. bis 27. Juni trifft sich die internationale B2B-Cycling-Community wieder zur Eurobike in Frankfurt. Die Messe findet dann zum 34. Mal statt.
Die Design Post Köln, seit mehr als 20 Jahren eine feste Größe für Design, Markenpräsentation und Austausch in der internationalen Einrichtungs- und Möbelbranche, stellt sich strukturell neu auf.
Die Goldmedaillen der „denkmal“ gelten europaweit als Prädikat für hervorragende Leistungen, hebt die Leipziger Messe hervor.
03.07.2026
Fokusthema Automatisierung: Patrick Schwarzkopf vom Verband VDMA spricht im Interview über kollaborative Prozesse, KI und Mittelstandsautomation mit No-Code.
Wenn Fertigungsbetriebe ihre Prozesse effizienter und flexibler aufstellen, rücken Automatisierungslösungen in den Fokus – besonders dort, wo Mensch und Maschine zunehmend kollaborativ zusammenarbeiten. Die AMB 2026 greift dieses Fokusthema praxisnah auf und zeigt, wie sich kollaborative Prozesse entlang der spanenden Fertigung weiterentwickeln. Im Interview ordnet Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA-Fachverband Robotik + Automation, die aktuellen Treiber ein und gibt einen Ausblick, welche Entwicklungen Betriebe jetzt im Blick haben sollten.
AMB: Die Robotik-
und Automationsbranche erwartet für 2026 einen Umsatzrückgang von fünf Prozent
– und trotzdem wächst der Druck auf Fertigungsbetriebe, zu automatisieren.
Warum ist gerade jetzt der richtige Moment für kollaborative Prozesse, und was
treibt Betriebe an, den Schritt zu wagen?
Patrick Schwarzkopf: In der Tat sehen wir noch eine deutliche Investitionszurückhaltung – aus
unterschiedlichen Gründen, von geopolitischen Verwerfungen bis hin zu den
bekannten Standortthemen. Dennoch ist der Trend zur Automatisierung
ungebrochen. Der demografische Wandel wird sich in den nächsten Jahren weiter
verschärfen; deshalb müssen wir Tätigkeiten automatisieren, um die
verbleibenden Fachkräfte zu unterstützen. Nur so bleiben wir wettbewerbsfähig.
Entscheidend wird das Zusammenspiel von Mensch und Maschine. Die rasante
Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (im Folgenden KI) – insbesondere der
generativen und der „physischen“ KI – eröffnet neue Möglichkeiten, etwa durch
KI-Agenten („Agentic AI“) und durch die deutlich einfachere Bedienung und
Programmierung von Automationslösungen.
Bei
Automatisierung wurde lange im Format der Großserie gedacht – Roboterlösungen
sind heute auch für Kleinserien eine konkrete Option. Wie weit ist diese
Entwicklung fortgeschritten und was braucht ein kleineres Unternehmen konkret,
um die Automation in seiner Fertigung umzusetzen?
Die Mittelstandsautomation macht gerade große Sprünge. Die technologische Entwicklung der letzten Jahre war enorm – dadurch sinkt die Eintrittsbarriere für KMU spürbar. Typisch sind „Low Volume, High Mix“-Szenarien: Die Programmierung muss schnell, einfach und ohne großen Aufwand durch die Belegschaft möglich sein. Dafür gibt es heute zahlreiche No-Code-Ansätze, die keine Kenntnisse von Programmiersprachen erfordern. Automatisierungsabläufe lassen sich über grafische Oberflächen per Drag-and-Drop zusammenstellen. Roboterbahnen können zudem per Handführung „angelernt“ und auf Knopfdruck gespeichert werden. Die großen Hersteller haben dafür längst passende Mittelstandslösungen im Angebot. Oft reichen schon pragmatische Setups – etwa wenn ein Roboter nachts arbeitet und so einen Produktivitätssprung ermöglicht. Die Hürde ist häufig weniger die Technik als die Erwartung, Automation sei grundsätzlich zu kompliziert oder zu teuer. Das greift zu kurz, denn die Lösungen sind da – und auf Fachmessen wie der AMB gut zu sehen. Orientierung bietet beispielsweise Go4Robotics, eine Online-Plattform der International Federation of Robotics (IFR).
Wenn Programmierung und Bedienung einfacher werden, rückt auch die direkte Zusammenarbeit von Mensch und Roboter näher. Beide arbeiten heute zunehmend ohne Schutzzaun zusammen – erst durch KI-gestützte Sensorik ist das praxistauglich geworden. Was verändert das konkret im Shopfloor, und wie müssen Betriebe Prozesse und Belegschaft neu denken?
Patrick Schwarzkopf: Kollaborative Roboter (Cobots) haben sich bereits gut etabliert. In vielen Anwendungen geht es jedoch eher um „Ko-Existenz“ – also den Betrieb ohne Schutzzaun – und damit um echte, direkte Interaktion. Eine neue Stufe enger Zusammenarbeit sehen wir aktuell bei der humanoiden Robotik. Hier macht die KI große Sprünge: Es geht um die Interpretation der Umgebung und um sinnvolles, eigenständiges Agieren. Noch ist viel Pionierarbeit nötig, aber humanoide Roboter verlassen zunehmend die Forschungslabore und kommen in erste Testanwendungen in der Industrie. Bis zur breiten Anwendungsreife ist es ein längerer Weg – gleichzeitig treibt die humanoide Robotik die enge Interaktion zwischen Mensch und Maschine voran, etwa durch die Möglichkeit, mit Robotern zu sprechen.
Viele dieser
Entwicklungen lassen sich am besten live bewerten. Die AMB vereint im September
in Stuttgart das gesamte Spektrum der Metallzerspanung unter einem Dach – von
Herstellerinnen und Hersteller, über Anwenderinnen und Anwender bis zur
Forschung. Was kann diese einzigartige Konstellation leisten, um kollaborative
Automatisierung in der Breite voranzubringen – und warum ist ein Besuch für
alle, die in der Metallzerspanung über Automatisierung nachdenken,
unverzichtbar?
Ein Blick auf
die Zahlen zeigt die Relevanz: Laut Weltroboterverband IFR ist „Machine
Tending“ – also das automatisierte Einlegen und Entnehmen von Teilen an
Bearbeitungsmaschinen – eine der Hauptanwendungen von Robotik: Innerhalb eines
Jahrzehnts stiegen die jährlichen Neuinstallationen von Robotern für
Handhabungsanwendungen an Werkzeugmaschinen von 14.500 Einheiten (2015) auf
19.000 Einheiten (2024). Für 2025 deuten vorläufige IFR-Zahlen auf weiteres
deutliches Wachstum im zweistelligen Prozentbereich hin. Auch der Einsatz von
Cobots ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: 2024 wurden weltweit rund
65.000 kollaborative Roboter installiert – das entspricht 12 Prozent aller
Industrieroboter. Die größten Zuwächse sehen wir bei der mobilen Robotik, die
Maschinen flexibel vernetzt – etwa über mobile Manipulatoren, also mobile
Plattformen mit Roboterarm. Einen so kompakten, branchenspezifischen Überblick
wie auf einer Fachmesse bekommt man kaum: Auf der AMB erlebt man
Automatisierung für die Metallzerspanung „zum Anfassen“.
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Ob internationale Leitmesse oder Branchenevent: Unternehmen müssen auf Messen sichtbar sein und ihre Marke emotional erlebbar machen. ISINGERMERZ entwickelt seit fast 50 Jahren individuelle Messestände, die Architektur, Design und Markenkommunikation zu einem wirkungsvollen Gesamterlebnis verbinden.
Dass Dinge nicht wie vorgesehen klappen, gehört zum Eventleben dazu.
Klassisch findet Networking bei realen Events statt. Doch es geht auch online, allerdings ein wenig anders. Veranstaltern bieten sich diverse Möglichkeiten.
Über einen erfolgreichen Auftritt entscheiden nicht nur neue Produkte und ein durchdachtes Stand-Design. Wichtig sind auch viele weitere Faktoren, die Messeplaner nicht immer im Blick haben.