Die Koelnmesse bringt mit der Anuga Select South Africa erstmals eine eigene Messeplattform auf den afrikanischen Kontinent. Vom 22. bis 24. Juni 2027 findet in Kapstadt die erste Ausgabe statt.
Seit Ende August können sich Unternehmen, Start-ups, Hochschulen, Schulen sowie Einrichtungen der frühkindlichen Bildung für den Deutschen E-Learning Award (delina) 2027 bewerben.
Ein Branchentreffpunkt für Produktion und Bildverarbeitung wird die 43. Motek, internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, zusammen mit der 18. Bondexpo, internationale Fachmesse für Klebtechnologie.
Für Verlage und Brettspielfans ist die Hobbymesse Leipzig die größte Spielemesse Ostdeutschlands, heben die Verantwortlichen der Leipziger Messe hervor.
Die Siegerentwurf und Platzierten stehen fest: Eine Architektin aus Malaysia gewinnt den ersten octanorm ai booth designer-Creator Contest.
Erstmals werden die Biofach India und die Fruit Logistica Connect India vom 25. bis 27. Mai 2028 im Jio World Convention Centre in Mumbai gemeinsam veranstaltet.
Die Expo 2027 Belgrad weckt bereits vor dem offiziellen Start großes Interesse. Es haben sich 10.000 Interessierte aus 119 Ländern für das Freiwilligenprogramm „Expo Playmakers“ beworben.
Wartezeiten für Aussteller und Besucher aus dem visumpflichtigen Ausland, die an Messen in Deutschland teilnehmen wollen, bleiben eine Herausforderung.
Die Messe Frankfurt baut ihr internationales Textilnetzwerk mit der Premiere der Prefab aus, einer Sourcing-Veranstaltung im Boutique-Stil, die sich ausschließlich hochwertigen Stoffen widmet.
Hannover Fairs Asia-Pacific hat den Relaunch der Industrial Transformation Asia-Pacific (ITAP) mit einer fokussierten zweitägigen Ausgabe bestätigt.
Neue Perspektive für eine Berliner Ikone: Die Entwicklung des ICC stärkt den Berliner Westen und schafft Synergien mit dem Messegelände.
Die Messe München wird Ende August zum Treffpunkt der internationalen Herzmedizin. Vom 28. bis 31. August 2026 steigt der Europäische Kardiologenkongress (ESC).
Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz zusammenbringen: Vor dieser Aufgabe stehen Unternehmen, Kommunen und Energiewirtschaft aktuell mit neuer Dringlichkeit.
Geoffrey Sauer übernahm am 17. August 2026 die Führung der US-Tochtergesellschaft Messe Düsseldorf North America (MDNA) mit Sitz in Chicago, Illinois.
Zahlreiche Aussteller präsentieren auf der WindEnergy Hamburg vom 22. bis 25. September 2026 AI-Tools, mit denen Herstellende und Betreibende die Zuverlässigkeit, Performance und Wirtschaftlichkeit ihrer Anlagen steigern.
Eventmachine, Anbieter von automatisierter Eventmanagement-Software für Hotels und Locations, hat heute einen KI-gestützten Daten-Onboarding-Prozess für den MICE-Vertrieb in Hotels vorgestellt.
Gerade junge innovative Unternehmen sind auf Kontakte, Geschäftspartner und erste Kunden angewiesen. Messen bieten dafür ideale Voraussetzungen.
Vom 26. September bis 4. Oktober 2026 bringt die Oberrhein-Messe für die ganze Familie wieder Genuss, Shopping, Unterhaltung und Erlebnis auf das Offenburger Messegelände.
Tickets zur Sustainable Events Conference (Secon) am 24. und 25. Februar 2027 auf dem Euref-Campus in Düsseldorf sind ab sofort verfügbar.
Mit dem Schülertag am Freitag und dem Thüringer Landeserntedankfest am Sonntag setzen die Grünen Tage Thüringen vom 25. bis 27. September 2026 zwei besondere Schwerpunkte.
10.09.2026
Über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am 2. und 3. September 2026 zur zweiten Auflage von New bauhaus im congress centrum weimarhalle zusammen.
Mehr als 90 Sprecherinnen und Sprecher diskutierten in rund 60 Programmpunkten auf drei Bühnen über die Transformation des Bauens. Im Mittelpunkt standen technische Innovationen ebenso wie die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen sie sich durchsetzen müssen. Schirmherrin des Festivals war auch in diesem Jahr Bundesbauministerin Verena Hubertz. Staatssekretär Olaf Joachim aus dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen eröffnete die Veranstaltung.
„In Weimar haben Akteurinnen und Akteure miteinander diskutiert, die an sehr unterschiedlichen Stellen über die Zukunft des Bauens entscheiden“, sagt Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt, im Auftrag der Thüringer Landesregierung Veranstalter des Innovationsfestivals New bauhaus. „Bundes- und Landespolitik, Verbände, Kammern, Forschung, Wohnungswirtschaft, Kunst und Kreativwirtschaft haben ihre Perspektiven eingebracht. Studierende und Young Professionals waren über das Next-Generation- Programm beteiligt. Diesen Austausch wollen wir fortsetzen und ausbauen.“
Kontroverse statt glattgezogenem Abschlusspapier
Den programmatischen Schlusspunkt setzte die Diskussion des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, der Bundesarchitektenkammer, des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen und des GdW Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.
„Branchentreffen enden häufig mit Positionspapieren, in denen unterschiedliche Interessen so lange geglättet werden, bis nur noch der kleinste gemeinsame Nenner übrigbleibt“, so Festivaldirektor Michael Rücker. New bauhaus wählte einen anderen Weg: Die vier Verbände haben ihre Differenzen nicht hinter gemeinsam getragenen Formulierungen versteckt, sondern offen benannt und miteinander, auch kontrovers, diskutiert.
Dabei ging es um zentrale Konfliktlinien der Branche: Wie weit lassen sich Standards reduzieren, ohne Qualität und Baukultur preiszugeben? Wie können Planungs- und Genehmigungsverfahren schneller werden, ohne neue Schnittstellen und Haftungsrisiken zu schaffen? Wer trägt die Verantwortung dafür, dass technische Innovationen tatsächlich zu niedrigeren Baukosten führen? Und wie lassen sich Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Gestaltungsqualität und wirtschaftliche Tragfähigkeit miteinander verbinden? Das Abschlusspanel mündete deshalb bewusst nicht in einem Konsenspapier. An seine Stelle trat ein Arbeitsauftrag: Die offenen Fragen sollen die Debatte über die Veranstaltung hinaus strukturieren und in die Verständigung zwischen den Institutionen weiter vorantreiben.
„Die Krux mit dem Neuen ist, dass es noch nicht da ist. Es entsteht aus Widersprüchen“, so Michael Rücker. „Deshalb haben wir bewusst kein Panel gebaut, das in einem gemeinsamen Papier endet. Vier Verbände haben ihre Positionen beschrieben – und dort, wo sie nicht einer Meinung sind, haben sie es gesagt. Was sich nicht auflösen ließ, ist als offene Frage mitgegangen. Das ist das Signal aus Weimar: kein Papier, sondern Weiterdenken.“
Fünf Thesen zur Zukunft des Bauens
Eine der pointiertesten Positionen formulierte Andreas Böhm, Chairman der B&O Gruppe, mit fünf Thesen zur Zukunft des Bauens. Er verband die Debatte über Produktivität, Automatisierung und serielles Bauen mit dem demografischen und wirtschaftlichen Wandel von Städten und Regionen. „Wir bauen am Bedarf vorbei“, so Andreas Böhm. „Jahr für Jahr fließen Milliarden in Regionen, die schrumpfen – während in die Städte, in die alle wollen, niemand hineinkommt. Automatisierung und KI entwerten nicht nur einzelne Handgriffe, sondern verändern ganze Standorte. Wir reden über Disruption im Bauen, haben aber gleichzeitig eine Disruption in der Regionalentwicklung. Was nützt die billigste Serie auf dem falschen Grundstück?“
Damit rückte eine Frage in den Mittelpunkt, die in der Debatte über Baukosten und Produktivität häufig zu kurz kommt: Nicht jede technisch überzeugende Lösung entsteht automatisch am richtigen Ort. Wer über die Zukunft des Bauens spricht, muss deshalb zugleich über Arbeitsplätze, Infrastruktur, demografische Veränderungen und die Entwicklung ganzer Regionen sprechen.
Am Abend des ersten Tages diskutierte Mario
Voigt, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen, mit dem Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber und Timo Heil, CEO von Kuka Systems, über die
gesellschaftlichen Voraussetzungen der Transformation. „Thüringen hat sich in
Weimar nicht zufällig als Gastgeber angeboten“, sagte Mario Voigt. „Wo das Bauhaus
vor gut hundert Jahren begonnen hat, muss die Frage nach dem Neuen auch heute
gestellt werden dürfen. Transformation gelingt nicht gegen die Menschen und
nicht gegen die Regionen. Sie gelingt, wenn Industrie, Forschung und Baukultur
an einem Ort zusammenkommen.“
Bei Facebook, Twitter oder Google+ weiterempfehlen:
TFI - Trade Fairs International - Das Wirtschaftsmagazin für Messen und Events.
© 2006 - 2026 by TFI-Verlagsgesellschaft mbH. Alle Rechte vorbehalten. Für die Inhalte externer Links und fremder Inhalte übernimmt die TFI-Verlagsgesellschaft mbH keine Verantwortung.
Anzeige
Ob internationale Leitmesse oder Branchenevent: Unternehmen müssen auf Messen sichtbar sein und ihre Marke emotional erlebbar machen. ISINGERMERZ entwickelt seit fast 50 Jahren individuelle Messestände, die Architektur, Design und Markenkommunikation zu einem wirkungsvollen Gesamterlebnis verbinden.
Dass Dinge nicht wie vorgesehen klappen, gehört zum Eventleben dazu.
Klassisch findet Networking bei realen Events statt. Doch es geht auch online, allerdings ein wenig anders. Veranstaltern bieten sich diverse Möglichkeiten.
Über einen erfolgreichen Auftritt entscheiden nicht nur neue Produkte und ein durchdachtes Stand-Design. Wichtig sind auch viele weitere Faktoren, die Messeplaner nicht immer im Blick haben.