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Erster octanorm ai booth designer-Creator Contest

03.09.2026

Die Siegerentwurf und Platzierten stehen fest: Eine Architektin aus Malaysia gewinnt den ersten octanorm ai booth designer-Creator Contest.

Wie sieht ein Messestand aus, der das eigene Heimatland zeigt? Diese Frage hat octanorm im Sommer 2026 an die internationale Messe- und Eventbranche gestellt. Die Antworten kamen aus sechs Ländern und von vier Kontinenten: 23 Standentwürfe, alle erstellt mit dem octanorm ai booth designer. Gewonnen hat Ar. June Chow aus Malaysia.

Der ai booth designer von octanorm ist ein KI-gestütztes Online-Tool zur Entwicklung individueller Messestanddesigns. Nutzer können ihre Vorstellungen per Text- und Spracheingabe beschreiben und innerhalb kurzer Zeit unterschiedliche visuelle Standkonzepte generieren. Die entstandenen Designs lassen sich anschließend weiter individualisieren und bearbeiten.

Der Creator Contest war bewusst offen angelegt. Weder die Verwendung von octanorm Systembauteilen noch die technische Baubarkeit der Entwürfe waren Kriterium. Es ging allein darum, wie jemand sein Heimatland räumlich präsentiert und wie weit sich das Online-Tool dabei treiben lässt. Die meisten Beiträge entstanden mit der kostenfreien Version des octanorm ai booth designer.

Die Gewinnerin

Ar. June Chow ist Architektin und kommt damit nicht aus dem klassischen Messebau. Ihr Entwurf übersetzt die Logik der Anyaman-Flechtkunst und das Awan-Larat-Ornament in ein zeitgenössisches architektonisches Konzept aus verschränkter Struktur, geschichtetem Material und räumlichem Fluss. Sie reichte ihn am malaysischen Nationalfeiertag ein und teilte in ihrem Beitrag auch die Einstellungen, mit denen sie im Online-Tool gearbeitet hat. Die Jury entschied einstimmig. 

„Der Entwurf zeigt genau das, worum es in diesem Wettbewerb ging: was aus dem Online-Tool herauszuholen ist, wenn jemand mit architektonischem Anspruch daran arbeitet. Das ist eine andere Qualität, unabhängig davon, ob es den persönlichen Geschmack jedes Einzelnen trifft“, sagt Christopher Sicurella, Fairconstruction, Messe Frankfurt. Als Preis erhält die Gewinnerin die Vollversion Ultimate des octanorm ai booth designer für ein Jahr. Alle übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen als Anerkennung ein uneingeschränktes Ultimate-Abonnement für zwei Monate.

Die Plätze zwei und drei

Platz zwei geht an Rodrigo Siqueira aus Portugal. Sein Entwurf setzt auf den Kontrast zwischen der lauten Messehalle und dem ruhigen portugiesischen Innenhof, mit weiß gefliesten Wänden, typischem Steinboden, Olivenbäumen und Kork. Platz drei belegt Nigel Gumbo aus Südafrika, dessen South Africa Tourism Pavilion die Silhouette des Tafelbergs aufnimmt und mit großformatigen Destinationsmotiven verbindet. Eine lobende Erwähnung erhält Michael Borgenheimer für seine Interpretation der ukrainischen „Hata-Mazanka“, die die Jury vor allem für ihre Materialität und ihr Licht hervorhob.

 
 

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