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Top 100-Award: Christian Wulff würdigt Octanorm

06.07.2026

Prominente Würdigung: Christian Wulff gratuliert der Octanorm-Vertriebs-GmbH aus Filderstadt zum Sprung in die Top 100.

Benjamin Bruder und Christian Wulff.
Benjamin Bruder und Christian Wulff.

Die Preisverleihung im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit fand am Freitag, 26. Juni, in Heidelberg für alle Mittelständler statt, die am Jahresanfang mit dem Top 100-Siegel ausgezeichnet worden sind. Der frühere Bundespräsident und Ministerpräsident begleitet den zum 33. Mal ausgetragenen Innovationswettbewerb als Mentor. In dem wissenschaftlichen Auswahlverfahren überzeugte octanorm in der Größenklasse B (51 bis 200 Mitarbeiter in Deutschland) besonders in der Kategorie Außenorientierung/Open Innovation, freuen sich die Verantwortlichen.

In dem anlässlich der Auszeichnung veröffentlichten TOP 100-Unternehmensporträt heißt es:
Die Octanorm-Vertriebs-GmbH setzt systematisch auf Kunden-Feedback: Wenn Anwender neue Funktionen oder Module anregen, greifen Entwicklung, Produktmanagement und Geschäftsleitung ihre Vorschläge oft auf. So erweitert sich nach und nach der bestehende Systembaukasten mit sinnvollen Ergänzungen. Das Unternehmen agiert dabei als Systemanbieter, der standardisierte, kombinierbare Bauelemente mit begleitenden Dienstleistungen für Messe-, Ladenbau- und Reinraumprojekte verbindet.

Das Unternehmen entwickelt modulare Systeme etwa für Messebau, Innenausbau und Präsentationen. Grundlage sind standardisierte Aluminiumprofile und Bauelemente, die sich zu Messeständen, Ladenkonzepten oder Reinräumen kombinieren lassen. Hinzu kommt eine Software für Messedesign und Projektplanung, mit der Anwender ihre Projekte entwerfen und visualisieren können. Der Baukasten wird ständig um neue Module und digitale Funktionen ergänzt. Bereits seit 2024 prüft die Geschäftsleitung verschiedene Einsatzfelder für künstliche Intelligenz: von internen Abläufen bis zu Anwendungen für Kunden. Auf dieser Basis startete ein Projekt zur automatisierten Bildgenerierung für Standentwürfe.

Prototypen testen

Entwicklung, Produktmanagement und Geschäftsführung besprechen neue Ideen gemeinsam und entscheiden, ob ein Prototyp erstellt wird. Dieser geht an einen ausgewählten Nutzerkreis, der die Software intensiv einsetzt und prüft. Rückmeldungen aus diesem Kreis führen zu Anpassungen, bevor eine neue Funktion für alle freigegeben wird. Ein ähnlicher Weg zeigt sich bei einem Aluminiumprofil mit integrierten Chip-LEDs. In der Entwicklung entstanden zunächst zwei Prototypen. Die größte Hürde bestand darin, sämtliche Elektronikbauteile in das Profil zu integrieren. Nachdem dies gelang, wurden die weiteren Schritte einfacher. Am Ende wurde das Profil als weiteres Modul in den Systembaukasten aufgenommen.

Feedback von Anwendern

Für neue Funktionen ist der Blick von außen sehr hilfreich: Ein ausgewählter Kreis von Entwicklungsnutzern erprobt Softwareerweiterungen vorab und gibt Rückmeldungen aus realen Projekten. Lizenznehmer, die das System in ihren Märkten einsetzen oder vertreiben, bündeln Anforderungen aus ihren Aufträgen und tragen sie an das Produktmanagement heran. Gemeinsam mit Vertrieb und Entwicklung entsteht daraus die Entscheidung, ob ein konkretes Entwicklungsprojekt gestartet wird. „Unsere Kernkompetenz liegt weiterhin im Offline-Bereich: in Messehallen, Retail Stores oder funktionalen Reinräumen“, sagt CEO Benjamin Bruder. „Digitale Anwendungen werden uns und unsere Anwender dabei unterstützen, diese Stärke weiter auszubauen und im Markt erfolgreich zu bleiben.“

 
 

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